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Kastell Kumpfmühl Multi-Cache

This cache has been archived.

Sabbelwasser: Hallo rapu taonga,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Sollten sich neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte unter Angabe der GC*****-Nummer oder noch besser dem Link zum Cache. Ich kann den Cache innerhalb von 3 Monaten auch wieder aus dem Archiv holen, wenn er den Guidelines entspricht.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.
Viele Grüße

Sabbelwasser
Volunteer Reviewer in Deutschland

Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de/

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Hidden : 12/22/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ein archäologisches Highlight, auch wenn man leider fast nichts davon mehr sehen kann.

Die mittelalterlichen Baudenkmäler in der Innenstadt kennt jeder, auch die von den Römern erbaute Porta Praetoria ist hinlänglich bekannt und wird von der Stadt entsprechend beworben und steht in jedem Werbeprospekt.

Ein weiteres Kleinod, was aber zu Unrecht vielen unbekannt ist, ist das Kumpfmühler Kastell. Dabei ist dieses noch ein knappes Jahrhundert älter als sein jüngerer Bruder in der Innenstadt und damit der eigentliche Ursprungsort von Regensburg. Leider gibt es auch vor Ort nicht viel Hinweise auf das Kastell, nur einen für meinen Geschmack etwas läppischen Hinweisstein. Dabei könnte man wunderbar besser aufgearbeitete Informationen bereitstellen, z.B. in Form einer Informationstafel mit den Daten, wie sie sehr schön auf der Homepage von der Kirchengemeinde St. Wolfgang bereitgestellt werden. (Informationen zum Kastell)

Hier läßt sich sehr schön sehen, wo die Grabungen stattgefunden haben und was gefunden wurde. Leider ist alles wieder zugedeckt worden und man kann nichts finden. Nehmt Euch die Zeit und schaut Euch die Homepage etwas genauer an, es gibt hier viel Interessantes zu entdecken.

Nach dem Studium der Informationen geht man vielleicht auch mit etwas anderem Blick über das Gelände, vorbei an der Stage hin zum Final und versucht, sich vorzustellen, wie es hier einmal ausgesehen hat.

Hier noch ein paar Informationen zum Kastell:

Das Kastell Kumpfmühl ist ein römisches Kastell, das um 80 n. Chr. errichtet wurde und in den Markomannenkriegen, spätestens im Jahr 172, zu Grunde ging. Seine Reste liegen südlich der Innenstadt von Regensburg im heutigen Stadtbezirk Kumpfmühl-Ziegetsdorf-Neuprüll.

Ungefähr so war der Grundriss des Kastells:


Ihr könnt übrigens am nordwestlichen Eck des alten Kastells normalerweise gut Parkplätze finden.

Im Zuge der römischen Okkupation des Landes bis zur Donau (Provinz Raetia) wurde um die Jahre 79/81 ein Kastell eingerichtet, das die Grenze an der Donau deckte. Sein Name zur Römerzeit ist nicht bekannt. Wie andere Anlagen auch war es ursprünglich als Holz-Erde-Bau ausgeführt und wurde im 2. Jahrhundert in Stein ausgebaut sowie von 2 auf 2,86 ha erweitert.

Im Osten und Süden der Militäranlage entstanden zivile Ansiedlungen (Vici) mit Häusern aus Holz und Stein (Streifenhäuser) und den üblichen Gebäuden wie Rasthaus (mansio) und Kastellbad. Es gab Ziegeleien, Töpfereien und metallverarbeitende Werkstätten. Gräberfelder waren wie üblich an den Ausfallstraßen angelegt. Auf dem Bahngelände im Norden wurde der größte römische Friedhof in Deutschland entdeckt, in dem sich auch der Grabstein einer Sarmannina fand. Mit der Zeitstellung um 400 n. Chr. handelt es sich um die älteste bezeugte Christin Raetiens. Gleichzeitig entstand 1,5 km weiter nördlich, am rechten Ufer der Donau, eine andere Siedlung, die vermutlich zu einem weiteren Kastell gehörte, von dem bisher nichts gefunden werden konnte, weil es später vom zivilen Bereich des Legionslagers (Canabae legionis) überbaut wurde.

Lager wie zivile Siedlung gingen in den Markomannenkriegen (166–180 n. Chr.) unter, bezeugt durch Brandschichten, die allenthalben von militärischen Ausstattungsgegenständen durchsetzt sind. Die Wichtigkeit des Platzes geht daraus hervor, dass nicht etwa das Kastell neu errichtet wurde, sondern die Legio III Italica, die bisher an anderen Orten der Provinz stationiert war, hier etwa 175 ihr Lager zu bauen begann. Möglicherweise kam es zum Untergang ganz früh nach 166, bei Streifzügen der Germanen noch vor dem Einsetzen der eigentlichen Kämpfe, wie aus dem Münzfund hervorgehen könnte. Andere Funde beweisen den Zerstörung spätestens im Jahr 172.

Die Reste des Kastells sind erst 1927 entdeckt worden. 1994 wurde es von Andrea Faber umfassend veröffentlicht, doch haben spätere Grabungen ergeben, dass es sich um 44 m weiter nach Westen erstreckte als von ihr angenommen worden war.

Und so könnte es ausgesehen haben:


(Quelle: Wikipedia, Wolfgangskirche)

Und hier gehts zum Cache:

Findet bei den angegebenen Koordinaten den schon vorher erwähnten Gedenkstein.
Hier sucht die folgenden Informationen:
1. In der Zeile mit den Steinmauern ist die Zahl xAy zu finden
2. Unter den Gräben zwischen "Ä" und "B" findet sich die Ziffer B
3. Die letzte Ziffer im Text des Schildes ist die C
4. Die große Zahl oben rechts ist die D

Die Dose liegt bei
N 49° 00.AAB E 012° 05.CD

Viel Spaß beim Wandeln auf historischem Gebiet und natürlich beim Suchen und Finden!

Additional Hints (Decrypt)

nhs qre qre Fgenßr notrjnaqgra Frvgr vz Znhrejrex. Ovggr avpugf mreoeöfrya, rf fbyygr xyne rexraaone frva, uvagre jrypurz Fgrva qvr Svyzqbfr fvpu irefgrpxg

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)