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Fischrutsche Traditional Cache

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Sabbelwasser
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Hidden : 1/4/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


"uhi schau mal eine Fischrutsche!"
"Ne des is a Fischtreppe, oder"?

Also sie sollen Strom aufwärts steigen!


Oberföhringer Wehr eingeweiht



Freie Bahn zu den Laichgewässern im oberen Isarbereich haben seit Freitag Huchen, Nasen, Barben und Äschen. 

 

© Karl Hirt

Am Oberföhringer Wehr, das rund 100 Jahre lang ein unüberwindbares Hindernis für Fische darstellte, die zur Paarungszeit isaraufwärts wandern wollten, wurde eine Fischaufstiegsanlage gebaut und eingeweiht.

„Vier 1,50 Meter lange Huchen stehen am Wehr und können nicht weiter isaraufwärts, um ihre Laichplätze zu erreichen“, erklärte Alfons Blank, der Präsident des Fischereiverbandes Oberbayern, in seinem Grußwort zur Einweihung der Fischaufstiegsanlage am Oberföhringer Wehr. Wie den vier kapitalen Huchen geht es seit 100 Jahren allen Isarfischen, die flussaufwärts zu ihren Laichgewässern wandern wollen – spätestens am Oberföhringer Wehr ist Schluss.

Das Bauwerk stellt ein monumentales, unüberwindbares Hindernis dar. Nicht zuletzt ist die mangelnde Durchlässigkeit an den Querbauwerken in der Isar ein wesentlicher Grund dafür, dass diese noch nicht den „guten ökologischen Zustand“ erreicht hat, der gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinien gefordert wird. Das soll sich nun ändern, mit Eröffnung der Fischaufstiegsanlage am Oberföhringer Wehr wurde ein Meilenstein auf dem Weg zur Verbesserung des ökologischen Gleichgewichts der Oberen Isar gesetzt.

Die „Fischtreppe“

Über die „Fischtreppe“, ein fast 200 Meter langes, zehn Meter hohes technisches Bauwerk, wurde eine Aufstiegshilfe geschaffen, welche die große Bandbreite der ökologischen Ansprüche von verschiedenen Fischarten und Gewässer-Organismen vorbildlich abdecken kann. Sowohl die stattlichen „Donaulachse“, wie die Huchen gerne genannt werden, als auch Nasen, Äschen und andere Fische können über die mit ökologisch-biologischem, hydraulischem und technischem Fachwissen erstellte Aufstiegsanlage endlich wieder in die Obere Isar gelangen. Eine „Lockströmung“ weist den Weg zur Fischtreppe.

Kosten

Insgesamt 1,5 Millionen Euro hat das Bauwerk gekostet, drei Viertel der Summe zahlte die E.ON Wasserkraft GmbH. Beteiligt an Planung und Umsetzung waren zudem das Wasserwirtschaftsamt München einschließlich seiner Flussmeisterei, das Planungsbüro RMD und die Baufirma Mayerhofer GmbH. Regierungspräsident Christoph Hillenbrand, der die Fischaufstiegsanlage am vergangenen Freitag einweihte, dankte in seiner Festrede allen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen hatten. Hillenbrand hob hervor, wie wichtig die Nutzung der Isar seit Menschengedenken sei: Ehedem als reichhaltige Nahrungsquelle, als Transportweg, als Lieferantin von Steinen für Kalköfen, als Antrieb für zahlreiche Mühlen in München. „Und die Menschen verbringen zunehmend ihre Freizeit an ihren Ufern und im Wasser selbst“, so Hillenbrand.

Menschliche Nutzung

Der ursprünglich verzweigte Wildfluss mit breitem Kiesbett habe sich durch menschliche Eingriffe stark verändert, die früher katastrophalen Hochwasser seien seit dem Bau des Sylvensteinspeichers weitgehend gebannt. Seit langem nutze man das hohe Gefälle und den Wasserreichtum der Isar zur Erzeugung regenerativer Energie, seit mittlerweile 100 Jahren treibe das Wasser des Mittleren-Isar-Kanals Turbinen zur Stromerzeugung an.

Manko behoben

Otto Blank vom Fischereiverband gab zu bedenken, dass die Nachteile der Energiegewinnung durch Wasserkraft „lange Zeit ausgeblendet wurden“. Hier, am Oberföhringer Wehr, habe man dieses Manko jetzt behoben. Dafür sei der Fischereiverband dankbar. „Gewässerströme sind nicht nur die Geschäftsgrundlage der Energiewirtschaft, sie sind auch unser aller Lebensgrundlage“, so Blank. Eingriffe in Fließgewässer müsse man daher schonend gestalten. Er hoffe, dass die versprochene Restwassermenge von 500 Sekundenliter im Jahresmittel auch wirklich über die Fischtreppe strömen würden.

10-Punkte-Plan

Christoph Hillenbrand betonte, Wasserkraft sei unverzichtbar, die gewässerökologische Gestaltung derselben aber wichtiger denn je. Die Bayerische Staatsregierung habe dazu die „Bayerische Strategie zur Wasserkraft“ entwickelt. „Ein 10-Punkte-Fahrplan gibt konkrete Hinweise für eine ökologische und naturverträgliche Wasserkraftnutzung. Die Isar hat uns viel gegeben und gibt uns immer noch viel. Deshalb ist es so erfreulich, dass wir mit der neuen Fischaufstiegsanlage hier am Oberföhringer Wehr auch der Isar wieder etwas zurückgeben können“, sagte Hillenbrand. Gabriele Mühlthaler

(Quelle: Hallo München 25.10.2012)

Additional Hints (Decrypt)

bfgfrvgr, qn mjvfpura

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)