Die Marienkapelle zu Kengen wurde zum Dank der überstandenen Kriegsjahre errichtet und im Juli 1955 eingeweiht.
Das große Fenster auf der Stirnseite zeigt in der Mitte Maria mit dem Kind, rechts St. Johannes den Täufer und auf dem linken Teil den hl. Hubertus.
Bei der Einweihung sprach Domkapitular Jansen nach der feierlichen Einsegnung der neuen Kapelle von den drei Schlachtfeldern, die mitten im Frieden immer da sein werden. Auf ihnen habe der Mensch stets zu kämpfen. Es seien die Schlachtfelder Naturgewalten, der kalte Krieg untereinander und das menschliche Herz mit all seinen Schwächen und Fehlern. Um auf diesen Schlachtfeldern bestehen zu können, müsse man wieder Kraft holen können, um alle Gefahren zu bestehen. So solle sich diese Kapelle einreihen in die Marienverehrungsstätten des Niederrheins, an denen der Friede und die Liebe zu Hause seien.
Die Kapelle ist das ganze Jahr über zugänglich. Es kann wohl sein, das noch nicht auf- oder schon abgeschlossen wurde.
In der Nähe ist am Wochenende mit Muggeln zu rechnen, da gegenüber ein Hundeplatz ist.
Zum loggen sind mehere Bänke vorhanden, auf die man sich setzen kann.
Ausführlichere Informationen unter: https://st.martinus-rst.de/kirchen-einrichtungen/kapellen/