Die sich hier befindende "Dose" liegt unmittelbar an einem großen Stein, der an bedeutende Funde und Erkenntnisse für die Eiszeitforschung und Wissenschaftsgeschichte erinnern soll. Denn hier und in der nahen Umgebung wurden u. a. drei Skelette des Wollhaarnashorns und ein Backenzahn eines Mammuts gefunden. Im Rahmen der Gipsabbauarbeiten wurden außerdem zahlreiche weitere naturhistorische Funde gemeldet. Näheres könnt ihr an den Hinweistafeln vor Ort erfahren. Einige Fundstücke lassen sich auch im Osteroder Museum im Ritterhaus betrachten.
Der direkt hier entlang führende Karstwanderweg zieht sich auf über 200 Kilometer durch die Gipskarstlandschaften der umliegenden Landkreise. Am Rande des Wanderweges können Erdfälle, Spalten, Höhlen und Karstquellen betrachtet werden. An einigen wichtigen Stationen (auch hier in der Nähe) gibt es Hinweisschilder, die die Erscheinungen im Landschaftsbild erklären. An bestimmten Terminen werden auch geführte Wanderungen durchgeführt.
Die Dose befindet sich in unmittelbarer Nähe eines Naturschutzgebietes, daher achtet bitte auf Gebots- und Verbotsschilder. Insbesondere möchte ich darauf aufmerksam machen, dass es nicht erlaubt ist mit dem Auto bis zum Cache zu fahren. In ca. 50 m Entfernung gibt es genügend Parkmöglichkeiten.
Bitte bringt einen Stift mit und tarnt die Dose wieder gut.
Viel Spaß beim Suchen und Loggen.
