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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Es begab sich aber vor vielen Jahren. Dass in einem kleinen Dorf ein braver junger Bursche lebte. Sein Vater war schon lange tot, und so half er seiner guten, alten Mutter so gut er konnte in Haus und Hof. Die beiden fristeten ein ärmliches Dasein, denn der kleine Acker der Mutter gab Jahr für Jahr nicht viele Feldfrüchte preis und der Junge schuftete hinter dem Pflug bis ihm die Hände rissig und die Arme gar zu schwer waren. Manchmal des Abends, wenn die Sonne fast schon hinter den Bergen verschwunden war, da ging er in den Wald, unterhielt sich mit den Vögeln und den Füchsen und zuweilen pflückte er seiner Mutter ein paar Äste vom Haselnussstrauch.
Eines Tages war er wieder im schattigen Forst unterwegs, tiefer hinein im schattigen Wald, als er jemals gegangen war. Es war still hier, nur das Rauschen der Blätter war zu hören und von der Außenwelt kam kein Laut in diese düstere Welt. Da sah er auf einer kleinen Lichtung ganz eine dunkle Köhlerhütte stehen und aus dieser drang ein Lichtschein durch die Ritzen nach draußen. Neugierig trat der junge Mann näher und als er fast schon vor dem Eingang stand, erschrak er sehr. Da erhob sich nämlich plötzlich eine dunkle Gestalt, riesig von Wuchs und mit wilden struppigen Haaren, die weit vom Kopfe abstanden. „Was willst du hier?“, fragte der Riese und der Junge nahm seinen ganzen Mut zusammen, um zu antworten: „Ich hab ein Feuer dort drin gesehen und wollte mich ein wenig wärmen“, sagte er. „So tritt ein“, sprach der Riese, trat beiseite und ließ ihn in die Hütte treten. Drinnen war es dunkel und schäbig, doch in der Mitte des Raumes loderte – von einer steinernen Mauer umgeben – ein großes, unglaublich heißes Feuer. In diesem Feuer jedoch – gerade in der Mitte -, da saß scheinbar unversehrt von den Flammen, eine wunderschöne Frau. Blond war sie, mit langen Haaren und einem ebenmäßigen Gesicht. Sie trug ein güldenes Gewand und ihren Kopf zierte ein kostbar funkelndes Diadem und sie sah dem Jungen geradewegs ins Gesicht. Es ist die Fee Iramisade“, sagte der wüste Riese hinter ihm. „Sie ist verflucht, im Feuer zu bleiben, bis einer kommt, mein Rätsel zu lösen. Willst du es versuchen?“ – „Warum nicht?“, fragte der Junge. „Was muss ich tun?“ – „Ich gebe dir ein Rätsel auf, und wenn du die Antwort weißt, so ist sie frei und auch ich darf endlich meinen Wächterdienst verlassen. Aber sei gewarnt: Viele edle Herren haben ihr Glück hier schon versucht und ihnen ist’s nicht gelungen. Und wer scheitert, den muss ich in die Flammen werfen.“ Der Junge überlegte einen Augenblick doch der Blick der Fee war so flehend und sein Herz war so gut, dass er schließlich sagte: „So will ich es auch versuchen.“ – „Nun gut“, sprach der Riese. „Hier ist das Rätsel: DEM REICHEN BIN ICH NIE, DEM ARMEN OFT BESCHIEDEN, DOCH WEIß KEIN STERBLICHER MIT DANK: WENN DU MICH HAST, SO BIST DU UNZUFRIEDEN, HAST DU MICH NICHT, SO BIST DU KRANK.“
Der Junge überlegte nur eine kurze Spanne Zeit und sprach dann: „Das ist leicht, die Lösung kann gerade ich dir wohl am leichtesten sagen.“ Und er sagte das Lösungswort, befreite die Fee Iramisade aus den Flammen, entband den Wächter nach vielen Jahren von seinem Dienst und wurde zum Dank mit Gold und Edelsteinen überschüttet, dass er und seine Mutter von nun an sorgenfrei leben konnten. Welches Lösungswort nannte er wohl?
Erstelle die Buchstabenwerte!
Der erste Buchstabenwert des Lösungswortes ist A und der letzte ist F!
Das Finale findet ihr bei :
N 48° 4(A-D).(D-E)(B-F)0
E 009° 4(D-E).(F-C-F+C)0(F-C)
Additional Hints
(Decrypt)
Qre Jbegjreg orgeätg = 73!