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Rühler Bimmel km 4,8 – Bahnhof Thal Traditional Cache

Hidden : 10/24/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Rühler Bimmel, von Wutha nach Ruhla, von 1880 bis 1967, geographische Expedition zu alten Spuren und geheimen Lagern


Eine Einleitung zur Rühler Bimmel und Informationen zur Geocache-Serie "Rühler Bimmel" befinden sich im Listing des Geocaches "Rühler Bimmel - Bonus" (GC44NCZ).


Gleisplan

Gleisplan Bahnhof Thal
Zum Vergrößern anklicken!
Bahnhof Thal
  
Der Zwischenbahnhof Thal bei Kilometer 4,8, dessen Hauptgebäude heute noch gut erhalten ist, bestand aus dem Hauptgleis mit einem 75 m langen Bahnsteig für den Personenverkehr und zwei Nebengleisen für den Güter- und Gepäckverkehr. Letztere waren an ihrem jeweiligen nördlichen Ende gegenüber dem Hauptgleis etwas erhöht, um kein Gefälle zu haben und so abgestellte Wagons besser be- und entladen zu können. Verladen wurde hauptsächlich Holz und Schwerspat.

Der vorher unbedeutende Ort Thal entwickelte sich ab ca. 1860 zu einem bekannten und beliebten Erholungsort. Zwischen Bahnhof und altem Ortskern baute man ein Kurhaus (heute das Hotel Thalfried) mit Badeanstalt (das ehemalige Luisenbad). Kurpromenaden, eine Freibad und die 1888 entdeckte Kittelsthaler Tropfsteinhöhle rundeten das Angebot ab. Die Erschließung des Ortes mit einer Eisenbahn für Fernreisende unterstütze diese Entwicklung in erheblichem Maße. Die Zahl der Kurgäste und Touristen erhöhte sich deutlich und Bad Thal wurde überregional bekannt.

Einfahrt in den Bahnhof Thal von Wutha aus
Bild 1: Einfahrt in den Bahnhof Thal von Wutha aus
Dokumente des Archivs der Stadt Ruhla lassen vermuten, dass nach 30 Jahren Betrieb der Rühler Bimmel wie bei den anderen Bahnhöfen und Haltepunkten auch am Bahnhof Thal um 1910 herum Erweiterungs- oder Erneuerungsarbeiten stattgefunden haben. Belegt ist der Bau des befestigten und erhöhten Bahnsteiges in dieser Zeit. Auch am Bahnhofsgebäude fanden im Laufe der Zeit mehrfach Um- und Anbauten statt. Eine Zeit lang gab es zwei Warteräume für die II. und III. Klasse mit jeweils eigenem Eingang und eigenen Fahrkartenausgaben.

Im Zuge der bevorstehenden Stilllegung der Rühler Bimmel wurde Thal 1966 zur Haltestelle herabgestuft und das Bahnhofspersonal abgezogen. Nach Einstellung des Bahnbetriebes wurde über die Weiternutzung des Gebäudes gestritten – sowohl die Post als auch der Fremdenverkehr bzw. die Kurverwaltung meldeten Bedarf an. Es wurde eine Post – der Name der hiesigen Bushaltestelle erinnert daran. Heute befindet sich Gastronomie darin.

Wichtiger Hinweis zum Geocache

Bitte achtet beim Überqueren der Hauptverkehrsstraße auf euch und eure Kinder. Am besten benutzt ihr die Fußgängerampel am Bahnhof.

Stift mitbringen!
Da es immer wieder "Beschwerden" gab: das Versteck wurde bewusst so gewählt. Andere Stellen in der Gegend sind "verbrannt" oder noch Muggel-lastiger. Die Lokation ist seit Jahren stabil. Die Betreiberin der nahe gelegenen Pension ist eingeweiht. Lasst Euch von "Nicht-Funden" nicht entmutigen, wenigstens zu suchen.


Spuren auf dem Weg zum nächsten Geocache Richtung Ruhla

Weichenstellbock
Am Wegpunkt „Weichenstellbock“ mit den Koordinaten N 50° 54.851 E 010° 23.370 ist im Garten eines Hauses ein Weichenstellbock der Rühler Bimmel aufgestellt. Er stammt vom Bahnhof in Ruhla. Zu erkennen ist das schwarz-weiß lackierte Weichen- bzw. Stellgewicht, das die Weiche in der jeweiligen Endlage hielt, und der Fuß des Weichensignals. Der Signalquader fehlt allerdings und wurde durch eine Holzplatte angedeutet. Ebenso ist kein Weichenhebel erkennbar, mit dem der Weichenwärter die Weiche mit Muskelkraft umgestellt hat.

Für den Bonus-Cache
Für den Bonus-Cache wird folgende Information benötigt: Zeigt das Stellgewicht die Grundstellung an (geradeaus), bei der Schwarz unten und Weiß oben ist („Dreck zu Dreck“), dann ist W=1? Oder ist Weiß unten und Schwarz oben, was die Ablenkstellung anzeigt, dann ist W=2?

Engstelle an der Klosterkirche
Bild 2: Engstelle an der Klosterkirche
Engstelle an der Klosterkirche
An der Kirche des ehemaligen Wilhelmiten-Klosters Weißenborn (Wegpunkt „Kloster“ N 50° 54.790 E 010° 23.348) wurde es durch den Bau der Straße (die alte Verbindung nach Ruhla lag weiter westlich zwischen den Häusern) und der Eisenbahn so eng, dass man den Eingang zum Gotteshaus sozusagen um die Ecke rum verlegen musste. Wie man auf dem Foto erkennen kann, fuhr die Bahn direkt daran vorbei. Der alte zugemauerte Spitzbogen-Eingang ist noch zu erkennen. Die Bahntrasse ist jetzt der Fußweg.

Für den Bonus-Cache
Für den Bonus-Cache wird folgende Information benötigt: In welche der vier Haupthimmelsrichtungen zeigte der alte Eingang? Norden: K=1, Osten: K=2, Süden: K=3, Westen: K=4


Textquellen

[Rockstuhl] Rockstuhl, Harald: Die Geschichte der Ruhlaer Eisenbahn, „Rühler Bimmel“ 1880 – 1967; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 1997, ISBN 3-929000-62-8

[Ruhla] Stadtarchiv, Stadtverwaltung Ruhla, Carl-Gareis-Straße 16, 99842 Ruhla

Bildquellen

Bild 1: Günter Meyer, Zwickau
Bild 2: Inge Malsch, Wutha-Farnroda
Mit freundlicher Genehmigung der Urheber bzw. Eigentümer.


Additional Hints (Decrypt)

öfgyvpu ibz Jrt, Gneaonaq bqre Erfgr qniba jrvßra Qve qra Jrt, vz Teüa - nz orfgra iba bora "össara", hagre Fgrva. Crvyhat ibz tryora Xnoryfpuvyq Evpughat Onuaubs (fvrur Sbgbf) xnaa qve nhpu urysra. Fgvsg zvgoevatra! Jrvgrer Uvajrvfr vz Yvfgvat!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)