
Der Atlas Tyrolensis ist die erste Karte des Landes Tirol, der eine geodätische Vermessung zugrunde liegt. Sie wurde in den Jahren 1760 bis etwa 1770 auf Initiative des Jesuitenpaters Ignaz Weinhart aufgenommen und gezeichnet. Die Autoren waren Peter Anich aus Oberperfuss und sein Schüler Blasius Hueber, die wegen ihrer bäuerlichen Herkunft und fehlenden formalen Bildung auch als "Bauernkartografen" bezeichnet wurden.

Peter Anich & Blasius Hueber
1774 veröffentlichte Johann Ernst Mansfeld die Arbeit in Form eines kunstvollen Kupferstichs. Sie zählt aufgrund ihres großen Maßstabs (1:104.000), ihrer Präzision und der Größe des dargestellten Gebiets zu den international bedeutendsten kartografischen Leistungen des 18. Jahrhunderts, und galt zu ihrer Zeit als bedeutendste angesehene und international bekannteste österreichische Karte. Bis heute stellt sie eine bedeutende Quelle für die Historische Geografie, die Glaziologie und die Ortsnamenforschung dar.
(Quelle: wikipedia)
Zum Cache:
Am Ende Eurer Suche findet Ihr ein aktuelles Gegenstück des Atlas Tyrolensis, welches gleichzeitig auch als Logbuch dient! In einem schwarzen Beutel befinden sich Stempel und Stempelkissen.
- Startet bei den Header-Koordinaten und folgt dem mit Erdpech gepflasterten Weg etwa 290 Innsbrucker Werkschuhe Richtung Südost.
- Nun steht Ihr vor einem nach Westen hin abschüssigen Hügel. Folgt dem Trampelpfad hinauf > gepeilte 300 Innsbrucker Werkschuhe Richtung Südost.
- Am Fußweg angekommen folgt der historischen Einfriedung etwa 285 Innsbrucker Werkschuhe Richtung Südsüdwest.
- Am Ende des etwa 1580 errichteten Walles peilt etwa 235 Innsbrucker Werkschuhe Richtung Südwest ins Gehölz, überquert die Wiese und folgt dem Waldpfad.
- Sucht auf der linken Seite, etwa 10 Innsbrucker Werkschuhe vom Weg entfernt, einen Baum mit einem Totenkopf und einem Kreuz. Von hier sind es bis zur Letterbox nur noch etwa 50 Innsbrucker Werkschuhe Richtung Südsüdwest.
Beachtet das zwischen der letzten Station und dem Final der kürzeste Weg nicht immer der beste ist! Vom Totenkopf-Baum und Final existieren außerdem historische Lichtbildaufnahmen..!
Viel Spaß bei der Suche und passt im Zielgebiet bitte auf Euch auf! Vor allem Bei Dunkelheit ist äußerste Vorsicht geboten! Für Unfälle wird keine Haftung übernommen!
Behandelt den Cache bitte sorgfältig und tarnt Ihn nach getaner Arbeit wieder ordentlich!
Information zum Stempel:
Wie Ihr sehen werdet wurde der Stempel nicht extra für diesen Cache angefertigt. Er hat einem Tiroler Vermessungsamt jahrelang gute Dienste geleistet, wird aber in der modernen Zeit dort nicht mehr benötigt...und da er thematisch ganz gut passt darf er seinen Lebensabend nun in einer Letterbox verbringen :-)