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Pfälzer Stolpersteine - Deidesheim Multi-Cache

Hidden : 2/5/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Multi mit 5 Stationen
Länge: ca. 2 km
Dauer: ca. 45 Minuten

 

 

 

 





Stolpern mit Gedanken und Gedenken?

Seit 1995 erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt STOLPERSTEINE an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
Die 10 x10 cm großen Messingplatten sind plan in den Bürgersteig eingelassen und markieren den letzten freiwilligen Wohnort von Opfern des Nationalsozialismus.
Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas. "Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

Auch Deidesheim beteiligt sich an dieser Aktion, um die persönliche Lebensgeschichte der vertriebenen und ermordeten Juden mit den „Stolpersteinen“ visuell erreichbar zu machen. Sie wurden im April 2011 im Rahmen dieses Kunstprojektes von Gunter Demnig gelegt. Wir müssen gestehen, dass wir überhaupt erst durch das Geocachen von diesem Projekt erfahren haben. Daher konnten wir bereits etliche Stolpersteine bei unseren (Cache)touren in verschiedenen Orten entdecken und dieser Multi soll euch nun an die Erinnerungsorte von neun Opfern und jüdischen Gedenkstätten in Deidesheim führen.

 

Die jüdische Gemeinde in Deidesheim:

Schon im Hochmittelalter, nachweislich seit 1309, hatten sich Juden in Deidesheim angesiedelt; aus der Existenz einer Synagoge in Deidesheim, die es seit spätestens 1350 gab, kann gefolgert werden, dass es mindestens 50 Juden gab, die Mitte des 14. Jahrhunderts in Deidesheim lebten. Die Juden wurden im Hochstift Speyer nur toleriert und hatten keine Bürgerrechte, wurden aber vom Landesherrn, dem Speyerer Bischof beschützt, da sie diesem wiederholt Geld geliehen hatten. Die jüdische Gemeinde Deidesheims erlosch, als nach dem Judenpogrom in Straßburg 1349 alle Deidesheimer Juden aus dem Ort vertrieben wurden; die Synagoge ging in den Besitz des Stifts St. Guido (Speyer) über. Spätestens im 17. Jahrhundert bildete sich erneut eine jüdische Gemeinde.

1817 lebten 48 Juden in Deidesheim, die meisten waren Kleinhändler. Weil der bisherige Gebetssaal wegen Baufälligkeit nicht mehr genutzt werden konnte, wurde 1854 eine neue Synagoge errichtet. Die Gemeinde wuchs bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts auf 95 Personen an, schrumpfte dann aber bis 1926 aufgrund von Abwanderung auf zwölf zusammen, zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus 1933 lebten noch drei jüdische Familien mit elf Personen in Deidesheim. 1935 wurde die renovierungsbedürftige Synagoge verkauft. Sieben in Deidesheim geborene oder länger dort ansässig gewesene Juden wurden 1940 bei der Bürckel-Wagner-Aktion deportiert; bis auf Frau Reinach, die das Konzentrationslager Gurs überlebte, fielen sie dem Holocaust zum Opfer.

Der ehemalige Jüdische Friedhof am Platanenweg ist etwa 800 m² groß und steht unter Denkmalschutz. Insgesamt konnten dort 1946 noch 95 Grabsteine aus der Zeit zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert nach deren Zerstörung von 1938 restauriert werden. Quelle: Wikipedia

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Station 1: N 49° 24.340 E 008° 11.165


Hier findet Ihr damals wie heute ein "Kaufhaus". Die Stolpersteine vor dem Eingang erinnern an Karoline Marum, Frieda & Manfred Morgenthau sowie Hilde Jaffé geb. Morgenthau.

Wie lautet die Hausnummer? = A

B = 233 – A
C = 750 + A

Koordinate für Station 2:
N 49° 24.351 + B
E 008° 10.165 + C

(wir empfehlen die Tour über diese Wegpunkte: N 49° 24.431 E 008° 11.060 und
N 49° 24.409 E 008° 10.941)

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Station 2: Seit wann besteht dieser Ort? D E F G

Koordinate für Station 3:
N 49° 24.446 + Produkt aus D E F G
E 008° 11.191 + Produkt aus D E F G

(wir empfehlen, die Tour wieder über diesen Wegpunkt fortzusetzen: N 49° 24.409 E 008° 10.941).

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Station 3: Hier findet Ihr wieder Stolpersteine, die an Adolf, Fanny und Max Reinach erinnern.

Wie lautet die Hausnummer? = H


Koordinate für Station 4:
N 49° 24.483 + H
E 008° 11.261 + H

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Station 4: Die Stolpersteine an dieser Stelle erinnern an Oswald und Richard Feis.

Wie lautet die heutige Hausnummer? = I


Koordinate für Station 5:
N 49° 24.478 + I
E 008° 11.318 + I

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Station 5: Ein interessanter Ort! Die oberste Jahreszahl auf dem Bronzeschild lautet? = J K L M


Das Finale findet Ihr bei
N 49° 24.213 + Produkt aus J K L M
E 008° 11.022 + Produkt aus J K L M


PS. Viel Spaß beim Suchen & Finden. Eine große Bitte: Bitte legt keine Tauschgegenstände oder TB`s in die Dose, damit der Inhalt länger hält. Vielen Dank!
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Dieser Multicache knüpft an die Serie "Pfälzer Stolpersteine" von Schuchuuu an:


Pfälzer Stolpersteine – Neustadt
Pfälzer Stolpersteine - Mußbach
Pfälzer Stolpersteine - Dahn
Pfälzer Stolpersteine - Geinsheim  

Additional Hints (Decrypt)

Svany: Orvz Ybttra xöaag vue Rhpu na qvrfrz Trahffcyngm nhfehura.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)