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Antoniuseiche Traditional Cache

Hidden : 3/9/2013
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Direkt an einem Parkplatz, Beginn von mehreren Wanderrouten

Aus der Niederkalbacher Haus- und Hof-Chronik, 2012, Seite 122

„...Auf der Höhe des Hardtberges, an dem Höhenweg, der seit dem Mittelalter „Weinstraße“ genannt wird, steht die „Antonius-Eiche“. Diese uralte, in den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts schon einmal fast einem Brande zum Opfer gefallene Eiche, wurde nach dem Krieg durch einen Gewittersturm umgebrochen. An der gleichen Stelle wurde aber wieder eine junge Eiche gepflanzt und mit dem Bild des heiligen Antonius geschmückt.

In dem hohlen Stamm der alten Eiche war seit Menschengedenken ein Bild des heiligen Antonius angebracht, worauf die Bezeichnung Antonius-Eiche zurückzuführen ist.

Sehen wir uns den Standort der Eiche an. In weitem Umkreis müssen früher, in dem an Hattenhof, Oberkalbach, Niederkalbach und Büchenberg angrenzenden Gebiet, viele Siedlungen gewesen sein, denn überall findet man noch Furchen, früher Beet genannt. Ich möchte nur an die untergegangenen Dörfer „Dernhelms“ und „Oberzillbach“ erinnern, deren Lage in nächster Nähe zu suchen ist.

Von unseren Vorfahren in vorchristlicher Zeit wissen wir, daß sie unter Eichen ihren Gottesdienst abhielten. Dieser liebgewordene Platz wurde wahrscheinlich nach der Christianisierung weiter als Andachtsstätte benutzt, zumal die nächste Kirche bzw. Kapelle in Niederkalbach wahrscheinlich erst gegen 1300 erbaut worden ist; im Jahre 1487 wurde diese Kapelle renoviert. Die Pfarrei, zu der unsere Gemeinde gehörte, war Flieden, das ungefähr zwei Stunden entfernt war, was für die Waldbewohner ein weiter Weg war. Was lag näher, als an einem alten Ort ein Bild anzubringen, durch das die christliche Gesinnung zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Auch der Fuhrwerksverkehr Fulda – Hammelburg dürfte früher verhältnismäßig rege gewesen sein und so ist es möglich, daß die Fuhrleute an dem Baum bei einer Rast ein kurzes Gebet verrrichtet haben.

Quelle: FZ-Zeitungsartikel (1978) von Auguste Müller (aus „Börnjöche“)"

Wer etwas zur Jahreszahl 1992 an der Eiche weiß, kann das gerne loggen.

Additional Hints (No hints available.)