Die Truhe aus dem Stadthaus
Im 16. Jahrhundert, am Ende des Mittelalters, kämpften die Herrschenden in verschiedenen Kriegen in Europa um ihre Vorherrschaft. Kleine Fürstentümer sowie Grafschaften mussten die andauernden politischen Veränderungen hinnehmen. Die Gesellschaftsstruktur zwischen Adel und Bürgertum änderte sich allmählich und Hoheitsrechte, sowie Feudalismus wurden durch Geldmangel geschwächt.
Es war auch die Zeit, als sich die Ratsherren von Strausberg entschlossen, am Stadthaus Umbau- und Erweiterungsarbeiten durchzuführen. Gleichzeitig überlegten sie, wie und wo die Stadtkasse am besten aufbewahrt werden könnte.
Sie kamen auf die Idee, eine besondere Truhe bauen zu lassen. Sie sollte schwer und nicht leicht zu knacken sein. Ein Zimmermann war schnell gefunden, der mit handwerklichem Geschick den Auftrag ordentlich erfüllte.
Nun kam der schwierigere Part, die Schließtechnik, an die Reihe. Die Stadtoberen suchten lange nach einem geeigneten Schmied. Ein junger Wandersmann erfuhr davon und sprach im Rathaus vor. Seine Vorstellungen entsprachen dem Auftrag und er fertigte nicht nur einen großen Schlüssel mit passendem Schloss an, sondern baute noch versteckte Schnappschlösser ein, die nur Insider öffnen können. Er wurde zwar reichlich entlohnt, aber aufgefordert, die Stadt unverzüglich zu verlassen und Stillschweigen über seine Arbeit zu wahren.
Die Stadtoberhäupter waren begeistert und die Stadtkasse gesichert. Die Truhe wurde so robust gebaut, dass sie noch heute existiert und im Strausberger Heimatmuseum zu besichtigen ist. Besucher, die sich bemühen, die Schatztruhe zu öffnen, scheitern selbst heute noch an den raffiniert konstruierten Schnappschlössern. Es liegen sogar wieder Taler drin, wenn auch nur aus Schokolade ...
Und nun seid ihr an der Reihe, die „Schatztruhe“ zu finden! Auch diese „Truhe“ ist robust gebaut aber es sind am Final keine Schnappschlösser zu erwarten. Der Erbauer und Wandersmann unserer „Truhe“ hat zum Glück nicht vollständiges Stillschweigen über seine Arbeit bewahrt und folgende Nachricht von seiner letzten Wanderschaft aus Chile hinterlassen:
„Mister Rest, Chile“
N 52° 35.040
Finde heraus, welchem Beruf der Erbauer der „Truhe“ nachging! Ermittle die jeweiligen Buchstabenwerte der Berufsbezeichnung und setze diese ein: (Buchstabenwert des achten Buchstaben x Buchstabenwert des zehnten Buchstaben) + Buchstabenwert des vierten Buchstaben = ?. Das Ergebnis ziehst Du von der o.g. Nord-Koordinate ab.
E 013° AB.CDE + 2
Knacke das „Schnappschloss“! Die Zahlen der Felder „A“, „B“, „C“, „D“ und „E“ sind an die entsprechende Stelle der Ost-Koordinate zu setzen.
Fülle die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem Unterquadrat die Ziffern von 1 bis 9 jeweils einmal vorkommen. Das Rätsel ist ein 2-D-Sudoku: Es dürfen zusätzlich auch in den beiden Diagonalen die Ziffern 1 bis 9 nur einmal vorkommen.
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A |
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B |
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8 |
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2 |
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9 |
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4 |
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2 |
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E |
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| C |
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1 |
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4 |
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6 |
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7 |
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2
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3
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6 |
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D |
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8 |
1 |
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Ich hoffe, ihr werdet nun für eure Arbeit reichlich entlohnt… Aber bitte: Stillschweigen darüber bewahren!!! 
Erstbefüllung des Cache:
- Erstfinderurkunde
- Logbuch
- Bleistift
- Tauschobjekt
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