Der Hunsrück besteht, wie auch die anderen Teile des Rheinischen Schiefergebirges, überwiegend aus Schiefer, durchzogen von einigen wenigen Quarzit-Adern, die sich vor allem durch die Ablagerung größerer Sandpartikel am Rande der urzeitlichen Meere gebildet haben. Die meisten Schiefer, auch rund um Waldesch, sind weiche verwitterungsanfällige Schiefer.
Neben dem Abbau des Schiefers wurde im Hunsrück (und Eifel, Taunus) Bergbau betrieben. So handelt es sich bei diesem "Blick ins Erdinnere" auch nicht um eine Höhle sondern um den Stollenmund eines alten Bergwerkstollens.
Welches Metall hier abgebaut wurde, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Bekannt ist aber, dass hier in der Region neben Eisenerz (z. B. um Kobern-Gondorf - Norbertusstollen) auch Silbererz und andere Buntmetalle gefunden wurden.
Hauptsächlich wurde im Hunsrück allerdings Eisenerz gewonnen und dies bereits zur Kelten- und Römerzeit. In den Anfängen des Bergbaues und bis ins 18. Jahrhundert hinein wurde im Hunsrück das Eisenerz allerdings im Tagebau gewonnen (siehe auch Informationstafel an der Erzgrube Petrus an der Traumschleife Rabenlay des Saar-Hunsrück-Steigs, sowie als Stichwort "Raseneisenerz"). Untertagebau wurde eher selten und dann auch nur bis zu einer maximalen Tiefe von ca. 20 m betrieben. Außerdem lagen die erträglichsten Erzvorkommen eher im südlichen Hunsrück bis ins Saarland hinein. Bekannt dürfte denjenigen, die sich für die Materie interessieren, die Rheinböller Hütte sein, deren Geschichte gut erforscht ist.
Quelle: Das Eisenhüttenwesen des Hunsrücks - 15. bis Ende 18. Jahrhundert von Hermann-Josef Braun
Die Kinderwagentauglichkeit gilt nur, wenn man den Cache von P1 aus suchen geht. Die Wege müssen nicht verlassen werden. Zum Stollenmund selbst führt ein erkennbarer Trampelpfad. Der Stollenmund kann vom Weg aus gesehen werden, da der Eingang mit kleinen Mauern eingefasst ist.
Die Mauern müssen nicht durchsucht werden und der Stollen muss nicht betreten werden, um den Cache zu finden! Bitte den Cache wieder gut tarnen!
Nach dem letzten Erdrutsch ist leider auch nur noch ein kleines Guckloch übrig geblieben.
Bitte Stift zum Loggen mitbringen.
Und jetzt viel Spaß beim Suchen.