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Wolfs-Path-α [DER KALKOFEN] Traditional Cache

Hidden : 2/9/2013
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Wolfs-Path - Auf den Spuren des Kauzenwolfs

- Part α - Der Berg ruft



Wulfs-Path-α® [DER KALKOFEN]



  • ACHTUNG:
  • NICHTS ABSCHRAUBEN - GEHT OHNE HILFSMITTEL
  • NUR MIT PERMANENT-Marker oder wasserfestem Stift zu loggen!!
  • Bitte wieder sorgfältig zurück legen!
  • Bitte KEINE Spoilerbilder einstellen!
  • Etwas eigentümliche "Cachebox"!
  • Optimale Location um Cache IN Trash out zu spielen!!
  • Ruhe bewaren .... Relax!

    An diesem Ort werdet ihr einen alten, bereits weit verschütteten Kalkofen vorfinden zu dem folgende Geschichte existiert:

    Die Kalkbrenner

    Bachen, an einem schönen Sommermorgen....
    Der Tag begann sehr früh mit Hähne krähen und Hundegebell und dem Rennen der Frühschichtler, wenn vom Losheimer Wald her bereits das Pfeifen und Rattern des Zuges zu hören war. Dann wurde hier und da auch schon knarrend das Pförtchen eines Scheunentores aufgerissenen. Damals gehörten Stall und Scheune zu fast jedem Haus. Die Mäher machten sich schon früh auf den Weg, denn das taufrische Gras schneidet sich besser. Auch das Vieh wurde schon bald auf die Weide geführt, denn jetzt war die Mückenplage noch nicht gar so arg. Außerdem konnte der Tag für unsere Bachemer Arbeiterbauern gar nicht lang genug sein. So gab es auf dem Bergweg schon recht früh einigen Betrieb. Außer den Mähern und Hütejungen sah man aber auch noch andere eiligen Schrittes den Berg hinauf streben. Da geht der Nekla mit der groben Drillichhose, der verwitterten Jacke und dem verschwitzten Hut. In seiner Jackentasche steckt, in Zeitungspapier gewickelt, ein kräftiger Brotkanten. Aus der anderen Jackentasche schaut eine Flasche. Er trägt derbe Schuhe und ein starker, gedrehter Stock hilft ihm rascher voran. Auf halber Bergeshöhe bleibt der Nekla einen Moment stehen. Er wirft einen prüfenden Blick auf das runde Gemäuer links des Weges. Es ist ein Kalkofen, aus feuerfesten Steinen trichterförmig in den Hang gemauert, mit einem oberen Durchmesser von fast 3 Metern. Der Nekla interessiert sich insbesondere für den Haufen graugelber Kalksteine, die oberhalb des Kalkofens am Wegrand liegen. Er ist dafür verantwortlich, daß dieser Vorrat nicht ausgeht. Er ist auf dem Wege zum Kalksteinbruch. Wenn die Leute hier unten am Kalkofen um 7 Uhr mit ihrer Arbeit beginnen, werden sie bald Nachschub brauchen. Der Nekla macht, daß er weiterkommt. Den älteren Kalkofen rechts des Weges beachtet er nicht. Die beiden Sandsteinbrüche läßt er links liegen, ebenso den ganz alten Kalkofen oben an der Kehre. Aber von hier aus wirft er noch einen Blick über das Dorf, das in strahlendem Sonnenschein zu seinen Füßen liegt. Über den Schornsteinen mehrerer Häuser stehen senkrechte Rauchsäulen von frisch angelegten Herdfeuern. Die Rauchsäulen versprechen gutes Wetter. Dann wendet sich der Nekla mit dem Weg nach Süden. Links des Weges, wo der Hang tief in die Nackgreet hin abfällt, hat seine Familie einen kleinen Steinbruch. Aber die ruppeligen Platten, die man hier ausgräbt, sind gerade gut genug, um eine Mistkaul einzurahmen oder einen Hof zu pflastern. Hier hat der Nekla heute nichts zu suchen.
    Nach dem Weg über die ziemlich ebene Hochfläche steigt der Mann den Abhang zum Merchinger Wald hinauf. Auf halber Bergeshöhe bietet der Primmenbur einen kühlen Trunk an. Der Steinbruch am Rande des Waldes ist von unten her kaum zu sehen. Tief ausgefahrene Fahrspuren führen hinter den Schutthügel, der teilweise mit Gebüsch und Vogelkirschbäumen zugewachsen ist. Dahinter aber findet sich ein Kessel mit einer Felswand, dem Steinbruch. Links steht eine Bretterbude. Davor sitzt schon auf einem Baumstamm der Matz und wartet auf den Schlüssel, um sein Werkzeug aus der Bude zu holen. Oben, auf der Höhe der Felswand besichtigt der Pitt bereits das Gelände, um sich über das Ausmaß seiner heutigen Arbeit klar zu werden. Der Nekla, der heute zuletzt kam, ist der Sohn des Besitzers. Er ruft den beiden anderen , "Guten Morgen" zu und kündigt an, daß um 9 Uhr der Wagen kommt, sobald nämlich der Häns, sein Bruder, zu Hause die Pferde gefüttert hat. Er bringt das Werkzeug aus der Bude und dann geht’s an die Arbeit. Nekla bietet noch einen Schluck aus seiner Flasche an, dann wird in die Hände gespuckt. Pitt schippt oben den Abraum in den Schubkarren und bringt das Material auf halsbrecherischem Wege herunter zur Kippe. Die beiden anderen mühen sich unten, am Fuße der Felswand, das Material einer weicheren Schicht heraus zu hauen, so daß der Fels darüber seiner Unterlage beraubt wird. Gesprengt wird hier selten.
    Durch Unterminierung gelingt es immer wieder, große Steinmassen durch ihr eigenes Gewicht zum Einsturz zu bringen. Es ist nicht ganz ungefährlich. Wenn es unten zu rieseln beginnt, wird der Pitt, hoch oben auf dem Felsen, gefragt, wie es dort aussieht. Wenn er dort einen leichten Riß entdeckt, wird unten vorsichtig die letzte tragende Ecke weg gehauen. Dann passiert zunächst gar nichts. Aber man hält nun Abstand von der Wand und erledigt andere Arbeiten. Meist bricht dann in der folgenden Nacht die unterminierte Felswand zusammen. Um 9 Uhr hört man mit Roßgewieher und Peitschenknall das Fuhrwerk herankommen. Es ist ein starker, hölzerner Kastenwagen mit eisenbeschlagenen Rädern. Während der Fuhrmann mit viel Lärm auf dem engen Raum den Wagen wendet, und dann mit vorgehaltener Peitsche und scharfen Kommandos die Pferde samt Wagen zurückdrängt, damit dieser richtig vor die bereitliegenden Steinhaufen zu stehen kommt, machen sich die anderen heran, setzen sich schließlich zum Fuhrmann auf die Pritsche und greifen die Heidenkanne, die, mit Viez oder Kaffee gefüllt, unter dem Wagen baumelte. Sie wickeln ihre Brotkeile aus dem Zeitungspapier und schnippeln mit dem groben Taschenmesser mundgerechte Scheiben von einem Stück durchwachsenen Speck.
    Guten Appetit braucht man nicht erst zu wünschen. Dann wird von allen gemeinsam der Wagen beladen. Man stemmt keuchend und schwitzend schwere Felsstücke auf die Ladefläche und bindet die Seitenbretter mit einer starken Kette, daß sie dem Druck der Last standhalten. Der Wagen wird bis an die Grenze seiner Tragfähigkeit beladen, denn am Kalkofen fehlt noch einiges für die heutige Füllung. Dann geht’s los. Die Bremsschraube wird beigedreht, aber nicht angezogen. ...

Additional Hints (Decrypt)

Qnf Ebue zhff avpug notrfpuenhog jreqra haq zna oenhpug nofbyhg xrvar Uvysfzvggry... RQQVAT ZVGOEVATRA !

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)