Sankt Lorenzen beherbergt die Mutterpfarre des gesamten Paltentals. Die Kirche in St. Lorenzen im Paltentale wurde 1125 erstmals urkundlich erwähnt und ist somit als älteste Pfarre die Mutterpfarre aller anderen Kirchen des Paltentales. Die erste abgetrennte Pfarre war Lassing, die jüngste die Stadtpfarre Trieben, die im Jahr 1955 als Diözesanpfarre errichtet wurde. Zur Pfarre gehören heute noch die Filialkirche St. Johannes in Dietmannsdorf und die Kapellen in Schwarzenbach, Singsdorf und Bärndorf..
Sankt Lorenzen wurde im Jahr 1952 nach Trieben eingemeindet und als Katastralgemeinde weitergeführt.
St. Lorenzen wurde 1159 zur selbstständigen Pfarre erhoben und ist seit dem Jahr 1168 dem Benediktinerstift Admont inkorporiert. 1480 wurde die Kirche von den Türken niedergebrannt und in den Folgejahren wiederaufgebaut. Die heutige barocke Gestalt erhielt das Gotteshaus in den Jahren 1677-1678. Nach einem Brand 1833 wurden die Dächer erneuert. Die letzten Renovierungen erhielt die Kirche außen 1974 und innen 1963-1964 bzw. 1982 und 1985. Im Jahr 2006 wurde die Kirche innen komplett saniert.