| Schlosskapelle Mitterberg – Reloaded |
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Was ursprünglich ein einfacher Tradi war, ist jetzt zu einem – naja, doch etwas aufwändigeren Mysti geworden. Die Dose ist außerdem einige Meter „gewandert“.
Die Schlosskapelle Mitterberg ist als letzter Teil von Schloss Mitterberg erhalten – das Schloss selbst wurde im Dehio 1958 noch als intakter Bau beschrieben. Nach einem Einsturz des halben Nordwesttraktes wurde 1969 das gesamte Gebäude niedergerissen („mit der Planierraupe eingeebnet“, erzählen Augenzeugen), nur die Kapelle blieb erhalten – sie stand damals schon unter Denkmalschutz und durfte nicht abgetragen werden.
Der „Verein zur Rettung der Schlosskapelle Mitterberg“ wurde 1997 gegründet und bemühte sich erfolgreich um eine fachgerechte Restaurierung. Am 31. August 2003 wurde die fertig restaurierte Kapelle durch den katholischen Bischof Aichern und den evangelischen Superintendenten Eichmeyer eingeweiht. Seither wird sie durch den umbenannten Verein „Schlosskapelle Mitterberg“ verwaltet und Veranstaltungen belebt. Mehrmals im Jahr gibt es Konzerte, auch für Taufen und Hochzeiten ist die Kapelle sehr beliebt. Besonders sehenswert sind die Stuckaturen im Inneren.
Faszinierend auch die Geschichte des Schlosses – es ging durch viele Hände, manche davon durchaus prominent. 1185 erstmals erwähnt, war es unter anderem im Besitz der Geschlechter Payss, Spiller, Herbersdorf, Salburg, Fuchs, Österreich-Este, … Vieles aus der Geschichte der Region ließe sich anhand dieses Schlosses rekonstruieren. Auch die Religionskriege spielten eine Rolle.
Näheres auf http://www.schlosskapelle-mitterberg.at– diese Seite wirst du beim Rätseln auch ganz gut kennenlernen. |
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Beginnen wir bei den Anfängen des Schlosses:
1185 erstmals erwähnt, als Schenkung an ein steirisches Stift. Dieses Stift wurde seinerzeit durch einen Salzburger gegründet.
Frage: Wie viele Jahre vor der Erwähnung von Schloss Mitterberg wurde das Stift gegründet? Die einstellige Quersumme sei A.
Übrigens_ Der Gründer des Stiftes wurde ca. 600 Jahre später fälschlicherweise als „Graf von Helfenstein“ bezeichnet. Dieser Irrtum geht höchstwahrscheinlich auf einen Übersetzungsfehler eines alten Namens zurück.
Frage: wer beging diesen Irrtum? Nimm die lateinische Form des Namens, die Anzahl der Buchstaben sei B.
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Später war das Schloss im Besitz der Edlen von Payss, die auch als Erbauer der Pfarrkirche Rüstorf erwähnt wird. Als Stifter wurden sie nach ihrem Tod– wie damals üblich – im Inneren der Kirche beigesetzt. Vier Grabsteine werden erwähnt, die heute noch bei der Rüstorfer Kirche angebracht sind.
Frage: wessen Grabstein findet sich an der Außenmauer der Kirche links vom Sakristei-Eingang? Die Anzahl der Buchstaben des Vornamens sei C.
Du musst übrigens nicht hinfahren, um diese Frage zu lösen! |
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Hier ist die Chronik etwas widersprüchlich: einmal werden die Paysser schon 1407 genannt, gleich danach wird von einer Witwe berichtet, die das Schloss 30 Jahre später in deren Hände gegeben hätte … nun ja.
Frage: Wie hieß die Witwe mit Vornamen? Nimm die Quersumme des ersten Buchstabens als D.
Frage: wie viele Jahre war sie verwitwet, als sie das Schloss an die Paysser gab? Die Quersumme sei E.
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Noch einmal wechselte das Schloss den Besitzer, bevor es an den – damals - höchsten Beamten des Salzkammergutes ging, der zu seinem Namen dann auch den Zusatz „zu Mitterberg“ trug. In einem Reiseführer aus dem Jahr 1832 werden jedoch in der Aufzählung dieser Beamten (sie beginnt übrigens ab Seite 50) zwei Männer dieses Namens erwähnt – der erste 1468 - 1505, der zweite 1550 – 1562.
Frage: Von demjenigen, der im Reiseführer als zweiter genannt ist, wird auch das Todesjahr angeführt. Nimm die einstellige Quersumme als F.
Die Befugnisse dieses Beamten reichten weit über den eigentlichen Wirkungsbereich hinaus; auch die Verwaltung des Gebietes zwischen Dachstein und Ebensee gehörte – zumindest mittelbar – zu seinen Aufgaben.
Frage: Wie lautete der Name der zu verwaltenden Grundherrschaft? Nimm den vorletzten Buchstaben als G.
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Noch öfters wechselt das Schloss den Besitzer, bis es im Zug der Religionskriege an Graf Adam von Herbersdorf fiel. Dieser Graf Herbersdorf – bekannt als Unterdrücker der protestantischen Bauernaufstände, unter anderem durch das „Frankenburger Würfelspiel“ – stammte ursprünglich aus einem evangelischen Elternhaus. Erst im Alter von 29 Jahren trat er gemeinsam mit seinem damaligen Grundherrn zum Katholizismus über; und ging später als bayrischer Statthalter in Oberösterreich (1620 – 1625) bei der gewaltsamen Rekatholisierung absolut unerbittlich vor.
Frage: war Herbersdorf bei seiner Hochzeit noch protestantisch (dann H = 1) oder schon katholisch (dann H = 2)?
Frage: Im Namen des Stiefsohnes von Herbersdorf – ebenfalls kein ganz Unbekannter, er führte auch gemeinsam mit dem Stiefpapa Krieg gegen die Bauern – kommt ein Buchstabe dreimal vor. Dessen einstellige Quersumme sei I.
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Durch die Witwe Herbersdorfs ging das Schloss an die Salburger, diese waren ebenfalls kaisertreu und katholisch. Als ursprünglich bürgerliche Familie (erst 1606 zu Freiherren erhoben), erwarben die Salburger sehr schnell Besitztümer und zählten im 18. Jahrhundert zu den 8 reichsten Familien Oberösterreichs. Bereits 1636 hatten sie von der Witwe Herbersdorfs Puchheim (das ursprünglich aus dem konfiszierten Nachlass der Pollheimer kam)erworben.
Georg Siegmund von Salburg ließ das Schloss zur Gänze neu errichten.
Frage: Georg Siegmund von Salburg war zweimal verheiratet; wie hieß seine Frau aus zweiter Ehe mit Vornamen (der letzte Buchstabe ist übrigens ein „a“)? Von dessen Buchstabensumme bilde die einstellige Quersumme; diese sei J.
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Um 1800 werden die beiden Herrschaften Mitterberg und Puchheim wieder getrennt, dennoch werden später beide gleichzeitig verkauft. Ab dann wird das Schloss auch nicht mehr als Wohnsitz des Besitzers genutzt, der Meierhof wurde bereits 30 Jahre vorher verpachtet.
Frage: welcher der Schlossbesitzer bis 1900 hatte den höchsten Adelsrang? In welchem Jahr erwarb dieser das Schloss? Die einstellige Quersumme sei K.
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Die letzten Fragen beziehen sich auf die Gegenwart: Im Inneren der Kapelle befinden sich einige sehenswerte Heiligenfiguren, vorne und in Nischen. Finde heraus, wann die männlichen Heiligen ihren Gedenktag haben.
Addiere Tage + Monate (Beispiel: 1. Jänner und 5. Juni à1 +1 + 5 + 6 usw.) und bilde davon die einstellige Quersumme, diese sei L.
Einer der Heiligen hat ein Modell des Schlosses bei sich.
Wie viele Buchstaben hat sein Name (ohne Zusatz)? Das sei M.
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Fast geschafft! Noch eine klitzekleine Rechnerei, dann kannst du Kapelle und Cache besuchen:
Final Nord = Nord plus (A+B+C+D+E+F+G+H+I) x 10 + (J+K) x 5 + L x 3
Final Ost = Ost plus (A+B+C+D+E+F+G+H+I+J) x 20 + M
Der sagt dir, wie es weiter zur Dose geht - und verrät dir auch, wie zu zum Bonus für GC57KW1 neun_plus_eins kommst. Bitte Dose wieder sehr sorgsam zurücklegen - danke!
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Hier kannst du alle gefundenen Zahlen eintragen:
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