Geschichtliches:
Als Herzog Christian von Sachsen-Eisenberg 1676 das Schloss als Residenz bezog, befand es sich in einem baulich sehr schlechten Zustand. Die Umbauten dieser Zeit prägen das heutige Bild.
168O bis 1692 wurde an die Ostwand des Schlosses die Schlosskirche gebaut. Mit ihren Stukkaturen und Gemälden wird sie als schönste barocke Schlosskirche Thüringens bezeichnet. Sie und der neu restaurierte Kaisersaal im Schloss stehen Besuchern zur Besichtigung offen.
Das Altarbild stellt „Maria Verkündigung“ dar und ist von einem Kranz aus Blumen und Früchten in Stuckarbeit umgeben. Das Altargemälde wurde vom Gothaer Kammermaler von Block geschaffen. Die großen goldenen Buchstaben über dem Altar bedeuten: „Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit“ – „Verbum-Domini-Manet-In-Aeternum“.
Im Jahr 1707 starb der Herzog; er wurde in der Kirche unter dem Altar beigesetzt. Nach seinem Tod wurde das Herzogtum Sachsen-Eisenberg aufgelöst. Damit verlor die Schlosskirche ihre Funktion als solche.
1901 wurde die Kirche auf Geheiß von Herzog Ernst von Sachsen-Altenburg restauriert. 1920 gelangte sie in Besitz der Stadt Eisenberg. Gottesdienste wurden hier noch bis 1958 gehalten. Danach wurde die Kirche erneut saniert und Teil des Kreisheimatmuseums. Sie wurde nun vor allem für Konzerte genutzt. Von 1989 bis 1992 wurde die Kirche restauriert und zum ersten Advent 1992, 300 Jahre nach der Erstweihe, erneut geweiht.

Öffnungszeiten - Schlosskirche:
April bis Oktober; Dienstag bis Sonntag
10.00 – 16.00 Uhr
November bis März; Dienstag bis Freitag
10.00 - 16.00 Uhr
Samstag / Sonntag / Feiertag
13.00 – 16.00 Uhr
Montags sowie am 24.12., 31.12. und 01.01. bleibt die Kirche geschlossen.
Eintritt: 1,00 Euro
Kindern bis zu 12 Jahren, Schulklassen und Schulprojektgruppen werden die Eintrittsgebühren erlassen.
Entgelte für Foto- und Videoaufnahmen: 1,00 Euro
Fotoerlaubnis / Videoerlaubnis (ohne Veröffentlichungsrechte)
Der Kaisersaal kann NUR am "Tag des offenen Denkmals" besichtigt werden. Evtl auch gegen vorherige Absprache mit dem Landratsamt.

Info zum Küchengarten:
Schon im Jahre 1685 wird ein Küchengarten am Schloss erwähnt. Dieser wird 1739 vergrößert und 1829 durch den Umbau eines Pavillon im klassizistischen Stil ergänzt. Das "Teehäuschen", wie es in Eisenberg heißt, wurde seit 1935 als "Kleines Schlosskaffee" genutzt. Zwischen 1960 und 1966 wurde hier ein Küchenkräutergarten angelegt.
Die Öffnungszeiten vom Kräutergarten
Mo. 10-15.30 und Di.-Fr. 10- 16 Uhr.
