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Der große Baum des Hallegger Waldzwergs Multi-Cache

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FLUPS: Leider ist die Dose mit den "Würmern" immer wieder verschwunden daher wird der Cache archiviert.

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Hidden : 4/1/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein wunderschöner Baum und ein Kraftplatz erwarten euch ! Und vielleicht auch nasse Füße !

Der Zauberbaum des Hallegger Waldzwergs

Der große Zauberbaum des Hallegger Waldzwergs

 

Vor langer Zeit, als es noch Zwerge, Elfen und Feen in großer Zahl in den Wäldern und auf den Bergen und auch unter uns Menschen gab, ereignete sich folgende Geschichte:


Eines schönen Frühlingstages ging der Fischer Franze mit seiner Angelrute zum nahegelegenen Strugabach und wollte ein paar Fische fürs Abendessen fangen.

Er stand mitten auf der Brücke, blickte in Richtung des Hallegger Schlosses, wo die Küchenmagd schon auf seinen Fang wartete.

Der Strugabach

Die Dose voll mit dicken Regenwürmern wurde aber immer leerer, aber sein Kübel für die Fische wurde nicht voller, er hatte einfach kein Angler-Glück an diesem Tag. Plötzlich, er wollte schon wieder traurig nach Hause gehen, sah er im Bach einen rot-grünen Gegenstand lustig auf den Wellen schaukeln.

Der Franze konnte nicht genau erkennen, was das sein solle und er fischte mit seiner Angelrute den Gegenstand aus dem Wasser.

Es war eine Mütze. Aber was für eine Mütze, wie für ein kleines Kind, wie für ... einen Zwerg ! Eine Zwergenmütze!

Auf einmal hörte er aus dem nahegelegenen Wald eine dünne Stimme, die ihm zurief:
„Hast du meine Mütze gesehen, hast du sie gefunden ?“ Fischer Franze blickte sich verwundert um, konnte aber niemanden erkennen.

„Ja, ich habe eine Mütze aus dem Wasser gefischt!“ rief er in den Wald.

„Das ist sehr gut, bring sie mir bitte, lieber Fischer, aber du musst leiser sein, sonst hört sie uns!“

„Warum kommst du sie dir denn nicht holen? Ich muß ja hier noch ein paar Fische fangen für das Abendessen der Schlossherren!“

„Ich kann sie mir nicht holen, bitte bring sie mir und ich werde dir zum Dank ein paar große Fische schenken!“ raunte die Stimme aus dem nahen Wald.

„Ja aber warum kannst du sie dir denn ncht holen? Komm her, ich tu dir doch nichts ...“

Traurig erwiderte die Stimme :„Ich kann mir die Mütze nicht holen, Zwerge dürfen ohne Mütze nicht ihren schützenden Baum verlassen ...“

Der Fischer lächelte, denn er hatte schon einmal gehört, dass die Zwerge ohne ihre Mütze keine Zauberkraft mehr hatten und so schutzlos sind. Er würde also auf jeden Fall eine schöne Belohnung für die Mütze verlangen, mehr als ein paar Fische.

„Na gut, ich bring´ sie dir, wo bist du denn, mein kleiner Freund ?“ sagte der Fischer zu der Stimme und legte seine Angelrute und die Dose mit den Regenwürmern auf die Brücke vor sich hin.

 

„Geh in den Wald Richtung Südwesten, bis du am Waldesrand meinen großen Baum siehst, aber Vorsicht vor der Sumpfhexe und ihrem Sumpf, du musst darum herum gehen, sonst bist du verloren ....“.

  

 Der Sumpf                              Die Sumpfhexe

 

 „Was redest du denn da, wer ist die Sumpfhexe?“ sagte er mit zittriger Stimme und er schaute ängstlich umher.

„Oh, nimm dich in Acht vor ihr, die Sumpfhexe treibt hier in der Gegend ihr Unwesen, schon so mancher Wanderer oder Jäger wurde nicht mehr wieder gesehen,darum habe ich ja auch meinen schützenden Baum! Beeil dich und bring mir doch meine Mütze, bitte!“ Die Stimme des Zwergs klang schon etwas trauriger.

„Da musst du aber schon etwas mehr springen lassen als ein paar Fische, ich will auch einen Topf voll Gold, sonst werfe ich die Mütze zurück ins Wasser!“ rief der Fischer Franze und wedelte mit der Mütze über dem

Wasser, grad so, als wollte er sie wieder zurückwerfen.

Entsetzt rief der Zwerg: „Nein, tu es nicht, ein Schatz wartet dann hier auf dich, du tapferer Fischer! Natürlich muss soviel Mut belohnt werden!“

Der Fischer Franze lächelte zufrieden und steckte sich die Mütze unter sein Wams.

„Aber wo genau bist du und wo ist dein Baum, kannst du mir nicht ein Zeichen geben ?“ wollte der Fischer Franze wissen und schaute angestrengt in den nahen Wald, um zu sehen , wo denn genau die Stimme herkommt. Und natürlich wollte er auch nicht der Sumpfhexe in die Arme laufen.

 

Die Stimme des Zwergs war jetzt ruhig und ernst:

„Pass jetzt genau auf, damit dir und meiner Mütze nichts geschieht, dann bekommst du auch deine Belohnung. Ich kann dir nicht genau sagen, wo ich bin, denn sonst findet mich die Sumpfhexe und um mich wäre es geschehen. Nur mit meiner Mütze bin ich für alle unsichtbar. Ich muß dir daher ein Rätsel aufgeben, um dir den richtigen Weg zu zeigen, doch auch du darfst mich nicht sehen.“ Der Fischer Franze verdreht die Augen, schwierige Rätsel waren eigentlich nicht so nach seinem Geschmack, jedoch war er ein tapferer junger Mann, der auch einen Topf voll Gold gut gebrauchen konnte.

„Also gut, Zwerg, was genau muss ich tun ?“ rief er in den Wald und spitze dann die Ohren.

 

„Schau in deine Dose mit den Würmern, sie werden dir den Weg weisen zu meinem schönen großen Baum, aber achte auf den Sumpf,gehe nicht zum Stall Die Falle

der Sumpfhexe, das ist eine Falle,geh nicht den direkten Weg, bleib im schützenden Wald !

Leg dann meine Mütze hin und verweile ein wenig unter dem schützenden Dach meines Baumes,hier wirst du dich auch einmal wie ein Zwerg fühlen, mein Freund,sammle Kraft für den Rückweg und die weitere Suche nach deiner Belohnung, .
Sieh dich dann genau um, keine 15 Schritte von meinem schönen Baum entfernt liegt ein anderer Baum am Boden, der wurde einmal von der wütenden Sumpfhexe halbiert, es steht nur mehr der Rumpf dort, mehr als mannshoch, der Rest des schönen Baumes liegt schon in ihrem Sumpf, sie wird das Holz sicher brauchen, um das Feuer für ihren Kochtopf nie ausgehen zu lassen.

 

 

 

Achte auch auf den Hochsitz der Sumpfhexe, klettere nicht hinauf, das ist auch eine Falle ! Zähl lieber die Sprossen, stell dich an meinen Baum, dreh den Rücken zum Sumpf und mache genau soviele Schritte wie die Leiter Sprossen hat,dann findest du deine Belohnung !
Und jetzt:

...Beeile dich !“

Dann verstummte die Stimme und der Fischer Franze hörte nur mehr ein paar Vögel kreischen im nahen Wald. Da stand er nun, mit einer kleinen Zwergenmütze unter seiner Jacke, sein Bauch war leer und knurrte vor Hunger und sein Kopf brummte vor Anstrengung. Sein Herz pochte laut, er schaute sich noch einmal vorsichtig um nach allen Seiten, ob nicht irgendwo schon die Sumphexe auf ihn lauerte, dann bückte er sich und öffnete die Dose mit den Würmern ...

 



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