Der Wiener Schneepalast Mystery Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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V2.0 10.3.2014: Die Dose mußte übersiedeln! Der Weg zu den Koordinaten ist der gleiche!
V3.0 29.10.2015: Die Dose mußte übersiedeln! Der Weg zu den Koordinaten ist der gleiche!
V4.0 15.2.2016: V4 = V2!!! Die Dose mußte übersiedeln! Der Weg zu den Koordinaten ist der gleiche!
Leider gibt es an diesem historischen Platz nichts wirklich Spektakuläres zu sehen, aber die Geschichte ist allemal eine Dose wert.
Die erste Skihalle der Welt stand nicht etwa in Dubai, Deutschland oder Holland, sondern in Wien. Und das schon im vorigen Jahrtausend!
Der "Wiener Schneepalast" lag bei den Headerkoordianten im damals nicht für den Personenverkehr genutzten Gebäude des Wiener Nordwestbahnhofes.

In die Abfertigungshalle wurde eine 3000m2 (andere Quellen geben 4000 m2 an) große Rampenkonstruktion eingebaut. Damit entstand eine Piste mit zwei Geländewellen. Daneben gab es eine 70m lange Rodelbahn und ein Sprungschanze, die Sprünge bis zu 20m erlaubte.
Während die Skifahrer zu Fuß nach oben gelangen mussten, konnten die Rodeln mit einem elektrischen Lift bergan befördert werden.
Der Schnee wurde nach einem vom englischen Chemiker Laurence Clarke Ayscough entwickelten Verfahren aus Soda erzeugt.
Auch eine Beleuchtungseinrichtung mit insgesamt 25kW starken Lampen gab es, um einen täglichen Betrieb von 10 bis 22 Uhr zu ermöglichen
Das "Illustrierte Sportblatt" brachte unter dem Titel "Kitzbühel im Nordwestbahnschnee?" einen ausführlichen Bericht. Und der Journalist dürfte die Piste auch selbst ausprobiert haben: "Erst wenn man mit dem Gesicht nach vorne stürzt, dann schmeckt es nicht nach Wasser, sondern nach Soda. Dafür wird man nicht nass. Aber es juckt ein bisschen. Norwegerhosen und offene Blusen sind im Interesse des zuschauenden Publikums besonders empfohlen."
Ein Zeitungsartikel wollte uns 2009 zeigen, dass die damalige Diskussion um die Errichtung einer Skihalle in Wien eigentlich ein alter Hut ist, und alles schon einmal da war. Auch im April 2015 wurde anlässlich der Eröffnung der Schihalle in der Seestadt Aspern eine Story in der Tageszeitung "Die Presse" veröffentlicht, die sehr genau über die historische Schihalle berichtet (Danke an Satori65 für den Link). Über die Geschichte des Areals gibt es hier eine recht gute Webseite des wiener Magistrates.
Auch Hintergrundinformation über den Nordwestbahnhof und dessen Historie habe ich gefunden.
So sieht es heute an dieser Stelle aus:
Nachdem das ehemalige Containerterminal seit 2006 Schritt für Schritt verlagert wird, soll an der Stelle des alten Bahnhofsgeländes etwa 2020-2025 ein neuer Stadtteil entstehen. Dazu gibt es seit 2009 einen Masterplan und ein Leitbild des schweizer Architekten Ernst Niklaus Fausch.

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Additional Hints
(Decrypt)
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