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Vor langer, langer Zeit gab es einst das friedliche Gerauer Land. Es wurde durch die Flüsse Rhein und Main begrenzt und dehnte sich bis an den Rand des Odenwaldes aus. Im Laufe der Jahrhunderte wurden viele kostbare, mächtige und magische Gegenstände in der Hauptstadt des Landes zusammengetragen. |
Aber der Dunkle Ritter Meleagant aus dem Sommerland gierte nach den Kleinodien des Gerauer Landes und so machte er sich auf mit einem gewaltigen Heer, diese an sich zu reißen. In dieser finsteren Zeit fanden sich 15 edle Frauen und Männer in einer Tafelrunde zusammen. Sie wollten die Kostbarkeiten über das Land zerstreuen, um sie vor dem Dunklen Ritter zu verbergen und sie so vor seinem Zugriff zu schützen.
Cache
Heilwin verkleidete sich als Ritter. Es fiel ihm schwer, aber für die gute Sache musste es sein. Er betrachtete nachdenklich sein Schwert. Plötzlich kam ihm die zündende Idee. Er begann die Griffhülse näher zu untersuchen. Ja, diese war groß genug, um die kostbarsten Heilsteine darin zu verstecken. Vorsichtig entfernte er die lederne Hülse, verbarg die Steine darin und befestigte sie wieder. Jetzt hielt ihn nichts mehr. Sein Pferd war schon gesattelt, sodass er sich im Schutz der Dunkelheit entlang der zahlreichen Deiche sofort auf den Weg nach Stockstadt begeben konnte. Dort angekommen musste er nicht lang überlegen, denn jeder kannte die sagenumwobene Insel Kühkopf mit ihren unheimlichen, magischen Wesen. Aus Furcht vor der Ungewissheit wurde die Insel bisher noch nie von einem menschlichen Wesen betreten. Hier ist das einzig sichere Versteck, dachte er und lenkte sein Pferd zur Brücke, der Pforte zur Insel. Doch das Pferd bäumte sich auf und Heilwin konnte sich nur mit Mühe im Sattel halten.
Von weitem sah er schon die beiden Wurzelgnome, welche die Pforte bewachten, mit riesigen Augen aus mächtigen Wurzeln lugen. Doch nichts hielt ihn davon ab, seinen Auftrag auszuführen. Als er sein Pferd beruhigt hatte, band er es ans Brückengeländer, schritt durch die Pforte, suchte und fand bald ein sicheres Versteck im Inneren einer uralten, trägen, ca. fünf Schritt langen, sehr gefürchteten Moosrolle. Auf dem Rückweg überlegte er, wo er am Besten die Finalkoordinaten für zukünftige Druiden hinterlegen sollte. Natürlich, es fiel ihm wie Schuppen von den Augen, an der heiligen Stätte von Stockstadt. Er gab seinem Pferd die Sporen, denn die Morgendämmerung kündigte sich an, und ritt in Windeseile zu dem geweihten Ort, um einen Teil der Botschaft zu hinterlassen. Den Rest der Botschaft nahm er sich vor, an andere wichtige Orte zu verteilen. Er schaute sich noch einmal um, ob er auch nicht beobachtet wurde, und kehrte zur Tafelrunde zurück, um mit den anderen Getreuen den Kampf gegen Meleagant aufzunehmen...
Und vergess nicht Dir die Bonuszahl für den
Kreis-Final zu notieren.
Bitte unbedingt die versteckten Waypoints einblenden und lesen. Ihr seid teilweise in einem Naturschutzgebiet. Danke, dass Ihr auf den Wegen bleibt und die Natur respektiert. Die Wege sollen und müssen nicht verlassen werden
Viel Freude wünscht

Gemeinde Stockstadt
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Stockstadt liegt im Landkreis Groß-Gerau in der Oberrheinischen Tiefebene an einer Schleife des Altrheins dem Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue gegenüber in Höhe der Mündung der Modau in den Rhein. Stockstadt grenzt im Norden und Osten an die Stadt Riedstadt, im Süden an die Gemeinde Biebesheim, sowie im Westen an die Gemeinden Gimbsheim (Landkreis Alzey-Worms) und Guntersblum (Landkreis Mainz-Bingen). |
Im Lorscher Codex (Der Lorscher Codex ist ein ungefähr zwischen 1167 und 1190 in der Reichsabtei Lorsch angelegtes handschriftliches Buch. Der Codex wurde erstellt, um die Rechte und Besitztümer des Klosters Lorsch zu dokumentieren und damit der Abtei langfristig zu sichern.) wird die Gemeinde 830-850 erstmals als Stochestat urkundlich erwähnt.
1535 führte Philipp von Hessen in der ganzen Landgrafschaft die Reformation ein. In Stockstadt geschah dies gegen den Widerspruch von Kurmainz (Kurmainz war das von den Kurfürsten und Erzbischöfen von Mainz verwaltete Territorium im Heiligen Römischen Reich.), das zu jener Zeit hier über die Zehntrechte verfügte.
Bei der Gründung des heutigen Landes Hessen Ende 1945 in der amerikanischen Besatzungszone wurde die in der Fahrrinne des Rheins verlaufende Zonengrenze zur Landesgrenze. Dadurch wurde der zur Gemarkung Guntersblum gehörende rechtsrheinische Kühkopf vom linksrheinischen Kerngebiet der Gemeinde in der französischen Zone abgetrennt. In der Folge wurde der Kühkopf zum größten Teil in die Gemarkung des benachbarten Stockstadt eingegliedert.
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Stand:
15.04.2011 adopted 02.03.2013; Update 3.4.2015 Neues Final bei Neuen Koordinaten (Korrektur zu N-43, E-108)