Genießungslager Rödersheim
Nicht der schönste Platz auf Erden, aber hier geht es um das Listing: Dieser kleine Baum- beziehungsweise Grünstreifen an den Gemarkungen "Im spitzen Nussbaum" und "Am Hochdorfer Weg" im südlichen Feld von Rödersheim war zu unserer Kindheit noch stärker frequentiert. Wie der grammatikalisch verbesserungswürdige Name von damals schon sagt, lässt es sich hier tagsüber unter den Bäumen (u.A. Kirsche und Nuss) sehr schön ausspannen. Man bekommt einen anderen Blickwinkel auf das schöne Dorf Rödersheim und auch die Sicht in die anderen Richtungen ist lohnenswert. Leider ist die Sitzgelegenheit und der Tisch schon weitestgehend verrottet. Sollte man aber ohnehin in der Umgebung unterwegs sein, so ist es durchaus einen Abstecher wert.
Umgebung
Am südlichen Ende der Baumreihe befindet sich ein hochgesockeltes Sandsteinkruzifix mit Metallkorpus (R1). Auf der Rückseite informiert die Inschrift: "Dieses Kreuz ließ errichten Joh. Kogel kathol. Pfarrer in Rödersheim 1880". Nach einer Überlieferung soll der Pfarrer Kogel bei einer Wallfahrt nach Jerusalem den Leidensweg Christi abgeschritten sein und dann vom Kreuz vor der Katholischen Kirche Rödersheim aus bis zu dieser Stelle die gleiche Strecke abgemessen haben (ca. 1100 Schritte). Wenn es das Wetter zulässt zieht die Gemeinde von Rödersheim jährlich am 25. April zu diesem Kreuz, um den Segen auf die Feldfrüchte auszusprechen. "Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten"
Vom Cacheversteck führt außerdem der Feldweg weiter in Richtung Osten zu einer sogenannten Benjeshecke (ca. 300 m). Diese bietet Vögeln und anderen Tieren Schutz und Nahrung (R2).
So gelangt man am besten zum Cache
Da das Feld offiziell nicht mit dem Cachemobil befahren werden darf, sollte man dieses in der Straße zur Grundschule von Rödersheim abstellen (PK) (Fußweg ca. 500 m). Man kann aber auch sehr gut mit dem Fahrrad zum Cache fahren, da der Weg durchgehend befestigt ist.
Der Cache (kleine Dose) ist an den angegebenen Koordinaten versteckt. Bitte lasst Euch vor Ort nicht von eventuellen Pferde-, Hunde- oder Spazier- oder Bauernmuggels beobachten! Ihr müsst zum Heben des Caches keine privaten Grundstücke betreten, nicht graben, nicht klettern, nicht tauchen. Der Cache ist bis auf wenige Meter vor dem Final auch für Rollstuhlfahrer / Kinderwagen usw. erreichbar. Zu mancher Zeit kann der Weg zum Cache schlammig sein. Bitte achtet darauf, dass Euch wirklich niemand sieht und legt die Dose wieder richtig ins Versteck. Bitte betretet auch keine landwirtschaftlich genutzte Flächen. In eventuell vorhandenem Müll muss nicht gesucht werden. Im Cachebehälter können begrenzt Gegenstände abgelegt werden. Zur Sicherheit solltet Ihr einen eigenen Stift mitbringen. Der Wegpunkt PK kennzeichnet einen Platz, an dem man das Cachemobil abstellen kann. Man kann den Cache aber auch sehr gut mit dem Fahrrad oder sonstigen umweltfreundlichen Fortbewegungsmitteln erreichen.
Grundsätzlich besteht aber keine übergroße Muggelgefahr (Ausnahme 25. April..).
Wichtig: Cachegehäuse vorsichtig bergen und auch sonst sorgsam damit umgehen. Bitte wieder gut zudecken.