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Die Klingbornquelle bei Ifta EarthCache

Hidden : 3/8/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:



Am westlichen Ortsrand von Ifta liegt die

Klingbornquelle




 

Sie zählt zu den Spalten- und Kluftquellen, die an Verwerfungen im Untergrund (hier: Creuzburger Graben) gebunden sind. Manchmal werden diese Art Quellen auch als Verwerfungsquellen bezeichnet.


Um zu ihr zu gelangen, kann man das Cachemobil in der Nähe des Sportplatzes parken. Ein ca.
300 m langer Feldweg führt in nordwestlicher Richtung neben dem Klingbornbach bis zur Ruine einer alten Mühle. Hier beginnt ein Wiesental, an dessen südlichem Rand der flache Quellbereich der Klingbornquelle nicht zu übersehen ist. Hier befindet sich auch ein Hinweisschild.


Die Klingbornquelle zeigt abhängig von den Niederschlägen auf den nördlich angrenzenden Muschelkalkhöhen eine sehr wechselnde Schüttung von durchaus 50 Litern/Sekunde aus mehreren Quelltöpfen und versiegt mitunter auch ganz.
Die Quellhöhe der Klingbornquelle liegt bei 255 m ü. NN.







Wie ist diese Verwerfungsquelle entstanden? Viele kleinere Bruchschollen aus Unterem, Mittlerem und Oberem Muschelkalk sowie Unterem und Mittlerem Keuper gerieten hier auf engstem Raum nebeneinander. Die Grenzen und Verwerfungslinien zwischen ihnen sind geeignete Austrittsstellen für aufsteigende Quellwässer. Die abhängig von der Niederschlagstätigkeit wechselnde Quellschüttung deutet darauf hin, dass das Niederschlagswasser weiter nördlich auf den Höhen zwischen Volteroda und Wolfmannsgehau in die Gesteine des Unteren Muschelkalks eindringt und auf recht kurzem Wege über unterirdische Kluftsysteme, die auch verkarstet sein können, seinen Weg zur Klingbornquelle findet.


Eine Verwerfung ist in der Natur oft nur schwer zu erkennen, denn sie liegt in der Regel entweder unter einer Verwitterungsdecke oder die Sprunghöhe ist durch Erosion nivelliert worden. Nur bei relativ jungen Verwerfungen treten die einzelnen Schollen noch als morphologische Bruchstufen in Erscheinung. Als Hinweis auf eine Verwerfung kann austretendes Quellwasser an sogenannten Verwerfungsquellen – eine Sonderform von artesischen Quellen – dienen. Dies ist hier der Fall.


Diese Quellen entstehen, wenn über eine größere Strecke wasserstauende neben wasserdurchlässige Gesteine geschoben werden. Verwerfungen sind auch erkennbar an der unterschiedlichen Verwitterung nebeneinander gestellter Gesteine. Manchmal wird, wider Erwarten, nicht die angehobene Scholle als morphologische Erhebung heraus erodiert, sondern die abgesunkene, so lange es sich bei letzterem um widerstandsfähigere Schichten handelt (Reliefumkehr).







Die Vegetation der Klingbornquellen-Umgebung bietet eine erhaltungswürdige Artenvielfalt kalkliebender Pflanzen.
Der Bereich der Klingbornquelle ist 1992, auch für den ihn umgebenden Kalkmagerrasen, als Naturschutzgebiet (Größe: 1,9 Hektar) ausgewiesen worden. Der Arbeitskreis Heimische Orchideen im Wartburgkreis verweist in seiner Standortdokumentation auf mehrere botanische Kostbarkeiten, hierzu zählen Große Händelwurz, Fuchssches Knabenkraut und Großes Zweiblatt. Das Feuchtgebiet um die Quelle ist Lebensraum zahlreicher seltener Amphibien und Insekten.



Fragen und Aufgaben: 



 

Sieh dir das Schild an. Es hilft dir, folgende Fragen zu beantworten:


  1. Aus wie vielen Quelltöpfen genau wird die Klingbornquelle gespeist?


  2. Schätze den Durchmesser des Quellbereichs.


  3. Schätze die aktuelle Quellschüttung (Menge des austretenden Wassers) in Litern/Sekunde.


  4. Schicke eine Mail mit deinen Antworten über unser Profil an uns.


  5. Du kannst nach dem Absenden der Antworten den EarthCache sofort loggen. Wenn die Antworten grundweg falsch sein sollten, melden wir uns bei Dir. Wir würden uns natürlich über ein freiwilliges Foto von dir und der Klingbornquelle (ohne Schild!) freuen. 






 

Additional Hints (No hints available.)