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Oberer Hecht Multi-Cache

Hidden : 3/15/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Das ist unser erster Cache und wir hoffen, dass er Euch ein wenig Freude beim Suchen bereitet. Vielleicht kennt Ihr die Siedlung noch nicht. Hier lebt man beschaulich und in Ruhe trotz Nähe zum Stadtzentrum dank guter Verkehrsanbindung per Bus. Und Flughafen und Autobahn sind auch nicht weit. In jedem Hof befindet sich ein Spielplatz und wir kommen immer wieder gern hierher.

Über Hinweise und Verbesserungsmöglichkeiten sind wir sehr dankbar.

Oberer Hecht mit Mauerblümchen


Weg zu Fuß knapp 2 km

Wer mit der Buslinie 64 (Altserkowitz-Waldschlösschen) bis Oberauer oder Bärwalder Straße fährt, steht direkt vor einer Siedlung, die mit 550 Ein- bis Vierraumwohnungen zur Sächsischen Wohnungsgenossenschaft Dresden gehört. Sie liegt im Bereich des Ortsamtes Neustadt. Die Mehrfamilien- und Reihenhäuser entstanden in mehreren Bauabschnitten zwischen 19xx und 1929 nach Plänen des renommierten Dresdner Architekten Herr Professor xxxx Schubert initiiert vom Kleinwohnungs-Bauverein Dresden e.V. Der geplante Endausbau der Siedlung unterblieb jedoch wegen der einsetzenden Weltwirtschaftskrise. Erst Mitte der dreißiger Jahre kamen zwei weitere Wohnblöcke im nördlichen Bereich an der Hechtstraße und an der Oberauer Straße hinzu.

Die Siedlung hat den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet überstanden. Die Genossenschaft bestand auch zu DDR-Zeiten, wenn auch in veränderter Form, weiter fort. An der Oberauer Straße wurde in den sechziger Jahren ein weiterer Wohnblock errichtet. In den achtziger Jahren übernahm dann die Arbeiterwohngenossenschaft AWG TuR Übigau die Wohnungsverwaltung.

Gebäude und Anlagen auf dem Gelände eines ehemaligen Gutsbezirkes erlebten von 1996 bis 2000 eine umfangreiche Sanierung, die viele Millionen D-Mark gekostet hat. Die Häuser präsentieren sich in einem freundlichen Hellgelb, die Sockel sind hellgrün und die Fensterläden dunkelbraun. Das Wohngebiet ist einerseits technisch auf den neuesten, gestalterisch aber wieder auf den ursprünglichen Zustand gebracht. Und so kann man z.B. an der Hechtstraße wieder lesen: „Kleinwohnungs-Bauverein – Erbaut 19xx“.

Die Siedlung „Oberer Hecht“ wird im Wesentlichen im Norden durch die Oberauer Straße, östlich durch die Hechtstraße (daher auch der Name), südlich durch die Seifersdorfer Straße und westlich durch die Bärnsdorfer Straße begrenzt. Südlichster Ausläufer ist die Hechtstraße 83. Gegenüber liegt der Hechtpark, gern als Naherholungsziel der hier ansässigen Bürger genutzt. Im Winter können die Sportenthusiasten hier Langlauf fahren und bergab den Schlitten steuern. Der Hechtpark selbst wird von der Hechtstraße und dem St.-Pauli-Friedhof sowie der Stauffenbergallee begrenzt.

Der Name Hechtviertel ist dem Volksmund zu verdanken. Angelegt im 19. Jahrhundert in der Äußeren Neustadt ohne dörfliche Vergangenheit benannt nach dem Weinberg des Trachenberger Revierförsters August Hecht.

Das Herz des Wohngebiets ist der Niederauer Platz, ein schmuckes Mauerblümchen mit wenig verkehrstechnischer Bedeutung: ein ruhiges grünes Geviert mit gepflegten Anlagen, Bänken und großem städtischen Kinderspielplatz. Das Areal wird von der Bärwalder- und Wilschdorfer Straße berührt. Namensgeber ist die selbstständige Gemeinde Niederau, zum Landkreis Meißen gehörend. Das große Dorf hat 4.300 Einwohner und sieben Ortsteile, ältester ist Okrilla, anno 1205 erstmals urkundlich erwähnt.

Niederau hat den ältesten Bahnhof Deutschlands, der an der Strecke Dresden-Leipzig liegt und von der ersten deutschen Dampflokomotive „Saxonia“ passiert wurde, die um 1838 in der Maschinenanstalt Übigau gebaut wurde. Einer ihrer Schöpfer war der geniale Techniker und Hochschullehrer Andreas Schubert, der 1865 in Dresden die Würde eines Regierungsrates erhielt. Zu den Besonderheiten Niederaus gehören das Wasserschloss, die Ausflugsgaststätte „Buschmühle“, die Freilichtbühne am Gellertberg – benannt nach dem Schriftsteller Christian Fürchtegott Gellert (1715 - 1769) – und das Waldbad mit Campingplatz. In Niederau hat auch Johann Gottlieb Fichte (1762 – 1814) seine Spuren hinterlassen. Der klassische deutsche Philosoph pflanzte einst neben der St.-Jakobus-Kirche einige Bäume.

In der Nähe des Niederauer Platzes liegt der St.-Pauli-Friedhof, eingeweiht am 22. Mai 1862, anfangs als „Äußerer“ oder „Neuer Friedhof“ bezeichnet. Der Gottesacker wurde von Landbaumeister Karl Canzler mit einer Torweganlage, der Totenhalle und einer Kapelle bereichert. Auf dem terrassenförmigen Friedhof ruhen die Opfer der Kriege 1866 und 1870/71. Hier befindet sich auch das Grabmal des Pharmazeuten Franz Ludwig Gehe.

Additional Hints (Decrypt)

hagra, zntargvfpu, Qbfr zvg Pyvc-Shaxgvba

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)