Abloner-Garten NIGHT
Erforderlich!
- Etwas Zeit
- Taschenlampe
- Fantasie
- Etwas Sternbildkunde
- Für Kinder ist auch eine "Schatzkarte" als Begleitung vorhanden
Seit 1974/75 verbindet Neubiberg und das französische Ablon-sur-Seine eine lebendige Partnerschaft. Die kleine Stadt Ablon mit ihren circa 6.000 Einwohnern liegt am südöstlichen Stadtrand von Paris, unmittelbar an der Seine. Aber dazu in einem bald folgenden Cache: Abloner-Garten DAY
Jetzt widmen wir uns einem anderen Thema:
Abloner-Garten ist ein kleiner Park, stark durch Baumbestand dominiert, mit einem naturnahen Spielplatz mit dem Thema "Regenwaldindianer". Mehrere Holzplattformen stehen für zwei Indianerdörfer, sie wurden mit Holzmasken versehen, die Kinder im Rahmen eines Ferienprogramms selber bemalt haben. Eine Mulde mit ursprünglich Lehm und Steinen symbolisiert einen Fluß mit Brücke. Eine grasbewachsene "Inka-Pyramide" bietet einen weiteren erhabenen Spielort.
Mag sein das die Inkas für die Kinder Indianer waren aber das muss ich für uns Erwachsene erst mal korrigieren. Mit dem Wort "Inka" wurde eigentlich nicht das Volk bezeichnet, sondern war vielmehr der Name des Herrschers des gewaltigen Andenreiches. Die Geschichte und Fachliteratur übertrug diese Bezeichnung jedoch auf alle Bewohner - die gesamte Kultur, das ganze Volk. Das Inka-Volk setzte sich eigentlich aus der Verschmelzung mehrerer kleiner Stämme - einige Hundert - zusammen, die entweder das Inka-Gebiet bewohnten und eingebürgert oder durch Kriege eingemeindet wurden. Cuzco, einst eine kleine peruanische Ansiedlung, entwickelten die "Könige" oder "Kaiser" zum Zentrum des Inka-Reiches - und wurde damit die größte Stadt Südamerikas, ja sogar des gesamten Amerika. Woher die Inka einst kamen, wo ihr Ursprung liegt oder was ihre Urheimat war, ist bis heute noch nicht geklärt. Das Inka-Reich erstreckte sich während seiner größten Ausdehnung auf einer Fläche von etwa einer Million Quadratkilometer. Das Kerngebiet bildete jedoch das heutige Peru.
Die Inka sprachen Quechua (runa simi = „Sprache der Menschen"), verwendeten die Knotenschrift Quipu (Khipu), die nur Ziffern ausdrückte und die Tocapu-Muster, die in Textilien gewebt wurden und bei denen noch nicht sicher ist, ob es sich um eine Schrift handelte.
Inka Symbole: Im Inka Reich haben sich aus der Mythologie eine Reihe von Symbolen entwickelt. Einer davon ist die "Quechua". Dieser wird für uns noch wichtig werden. Das ist das dreistufige Inka-Kreuz, (Siehe Bild) das das Kreuz des Südens repräsentiert und die drei Stadien des Inkalebens symbolisiert.
Der Cache!
..stellen Sie sich vor, Sie Segeln nach Ablon (Startkoordinaten). Dort angekommen, stehen Sie vor der Wahl, rechts oder links - durch den dichten Wald..... Welchen Weg werden Sie nehmen...?
1. An der Infotafel ist eine Zahl eingraviert, berechne die Quersumme? (Ergebnis = a)
- ist das Ergebnis eine gerade Zahl. Gehe die Südroute.
- ist das Ergebnis eine ungerade Zahl. Gehe die - Nordroute.
Da es Nacht ist, machen Sie in ca. 40m Rast.(Spoiler - Siehe unten)
2. Nur der bußfertige Mann wird die Erleuchtung erhalten.
Folge der Erleuchtung.
3. Am silbernen Tor kurz innehalten und nach der Begrüßung der Mondgöttin „Mama Quilla" in das Inka Dorf eintreten.
Sie sehen ein ausgetrocknetes Flussbett. Einen Berg mit der Inkapyramide, und das erste Dorf mit einigen Bewohnern. (Holzmasken). Die Anwohner sind sehr schweigsam.
4. In diesem Dorf ist einer der Personen DER Geheimniswahrer. Versuche heraus zu finden was er versteckt hat! Schreiben Sie die Nummern auf. (Ergebnis = c)
!Spoiler! ist ganz unten im Text.
In Sichtweite ist aber auch ein weites Dorf zu sehen. Dieses ist anders, dort lebt ein anderer Stamm. Häuser werden hoch gebaut.
5. Die ungewöhnliche Baukonstruktion der Häuser erfordert feste Verbindungen. So wie immer am Bau gibt es auch hier Pfusch! Oder ist das Absicht? Auch diese Zahl sollten Sie sich aufschreiben (Ergebnis = d). Spoiler! ist ganz unten im Text.
So wie die anderen Indigenen Völker haben die Inka, auch fundierte Kenntnisse in Astronomie gehabt. Begeben Sie sich zur Aussichtsstelle (N 48° 04.282 E 011° 40.327).
6. Dort angekommen können Sie sich wieder Ausruhen und Sterne beobachten. Aber Achtung nicht alle Sterne leuchten von alleine. Suchen Sie sich das unbekannte Sternbild. (derzeit sind nur 3 Sternbilder angefertigt) Ein Sternbild davon ist von der Nordhalbkugel nicht zu sehen. (Siehe auch Inka Symbole.) Aus wie vielen Sternen besteht das unbekannte Sternbild? (Ergebnis = f)
Jetzt haben wir alle Zahlen! Wie üblich einsetzen rechnen und „Schatz" finden.
N 48° 04.(((f²)+a)*f)+35
E d° c. (((f²)+a)*f)+95
Gute Heimreise!!
INFOS:
Mama Killa
Mama Killa (Übersetzung: - Mutter Mond) war in der Mythologie der Inka als Mondgottheit eine Schutzgöttin für verheiratete Frauen und ist ein Teil des Inka-Kalenders sowie verschiedener Feste der Inka. Ihr Symbol (Siehe Bild) ist eine silberne Scheibe, auf der ein menschliches Gesicht zu sehen ist. Sie soll die Frau von Inti, dem Sonnengott gewesen sein. Ihre Eltern waren der Schöpfergott Wiraqucha und dessen Frau Mama Qucha. Tayta Inti und Mama Killa waren die Eltern des ersten Inka-Herrschers Manco Cápac und dessen Frau Mama Ocllo. Nach dem Ichma (Eintritt der Chimú in das Inka-Reich) erkannten die Chimú die Mama Killa als die Mutter ihres Gottes Pachakamaq an.
!!HINWEISE!!
Die erste Rast Möglichkeit:
Dort kann man sich hinsetzen oder hinlegen, wichtig ist für das nötige Licht zu sorgen!
Dorf 1:
Einer von beiden am Seilhang hat es zu Füßen.
Dorf 2:
Schrauben
Inka Symbole:
Kreuz des Südens