Zu Fuß oder mit dem MTB um die Wiehltalsperre
Jeder Cache aus der Reihe der "Versunkenen Dörfer" eignet sich als Startpunkt für eine Runde um die Wiehltalsperre.
Der GPS-Track für die Runde kann hier heruntergeladen werden.
Cachecontainer: Petling
Bitte Stift mitbringen
Als Mitte der 60er Jahre vom Aggerverband der Beschluss zum Bau der Wiehltalsperre gefaßt und ab 1966 mit dem Aufkauf des erforderlichen Geländes begonnen wurde, hatte das für viele Familien und Ortschaften weitreichende Bedeutung. Von Ufersmühle bis kurz vor Jägerhaus sollte die Wiehl gestaut werden; dazu mußten 700 Hektar Land erworben werden, darunter natürlich ein Großteil, der nicht zum eigentlichen Staubereich, sondern als Uferzone oder Wasserschutzbereich benötigt wurde.
Doch was sich für uns alle als großer Nutzen darstellt, bedeutete für die Bewohner des Talsperrengebietes Aufgabe ihres alten Lebensraumes. Die Stätte ihrer Jugend und schöner Erinnerungen mußte hergegeben werden, alte Nachbarschaftsbande mußten gelöst werden. Das sollte nicht vergessen sein.
Sprenklingen in den 30er Jahren
Vorne verläuft die Landstraße Auchel - Wildbergerhütte und durch die Wiesen schlängelt sich die Wiehl. Die hübschen und gepflegten Fachwerkhäuser zeugen davon, dass in Sprenklingen über Jahrhunderte hin bis in unsere Zeit hinein ein Bauerndorf im besten Sinne war. Das Adreßbuch von 1912 weist fast alle Männer des Dorfes als "Ackerer" aus, dazu kamen je ein Bäcker, Schuster, Maurermeister, Schmied und Händler - eine kleine, in sich abgerundete Welt.
[Quelle: Die Dörfer im alten Kirchspiel Eckenhagen, 1978]