Zartwitz – die Vorteile überwiegen – Unendlicher Wald, Wasser und Sandwege –
und eine slavische Geschichte - das ist Zartwitz
Zartwitz ist eine der ersten slavischen Ansiedlungen, heute zwei Häuser im Wald.
Direkt vor Zartwitz befindet sich unter Bäumen versteckt eine alte Friedhofsgruft.
Doch die Gebeine in der Gruft entstammen nicht den Slaven, sondern deutsch belehnten adligen Bauern.
Die Gutsherren-Knochen sind nicht mehr vorhanden, wohl aber ein eisernes Kreuz und unter Waldlaub versteckte Grabsteine.
Der Cache selber befindet sich am Vogelbeobachtungsstützpunkt ca 500 m vor Zartwitz und der Gruft.
Stichwörter aus der Zartwitzer Geschichte:
- Hier hielten sich die Slaven bis ins 16. Jahrhundert.
- Kaiser Otto 1. schaffte es nicht, die Slave um 1068/69 zu verdrängen.
- Heinrich der Löwe (12. Jahrhundert) hat es ebenfalls nicht geschafft, den damals herrschenden Slavenfürst Pribislaw zu verdrängen.
- Erst ab dem 16. Jahrhundert, also noch 300 Jahre nach den Wendenkreuzzügen durch Heinrich den Löwen, vermischten sich hier langsam die Slaven, welche in dieser Region genauer gesagt die sogenannten Liutizen waren, mit den deutschen Bauern.
Der Cache ist nicht mit dem Auto zu erreichen.
Achtung! Müritz Nationalpark
"Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden."
Der cachende Ranger vom Müritz-Nationalpark bittet mich, euch folgenden Hinweis zu geben: „Auf die Schatzsuche in der Dunkelheit sollte verzichtet werden. Viele Tiere brauchen bei Dunkelheit ihren Schlaf, andere wollen ungestört auf Nahrungssuche gehen. Sie sind dann besonders empfindlich und fühlen sich durch kleinste Geräusche und das Licht der Taschenlampen gestört.“