Leider ist es in Rheinland Pfalz mittlerweile grundsätzlich verboten Caches in stillgelegten Tunnel zu verstecken. Da ich Euch diese interessante Stelle aber nicht vorenthalten wollte, habe ich einen Cache vor dem Tunneleingang auf der Mesenicher Seite gelegt.
Bitte verhaltet euch unauffällig.
Wenn Ihr die andere Seite des Eingangs sehen wollt, empfehle ich Euch den Cache "Resistance Is Futile - Not! " der ganz in der Nähe liegt.
Viel Spaß!
Hier noch Wissenswertes zum Tunnel und zur Strecke:
Unten stehende Informationen sind von http://www.nims-sauertal-bahn.de/4.html . Hier findet Ihr auch noch weitere interessante Infos.
Zur Historie der Nims-Sauertalbahn
Bei keiner vergleichbaren Strecke dauerte der Streit um Linienführung und Durchführung der Bauarbeiten so lange wie bei dieser: rund 42 Jahre! Das "Zerren" der Gemeinden um die Streckenführung - jeder wollte angeschlossen werden - und langsame politische Entscheidungen sorgten immer wieder für Verzögerungen.
Die Inbetriebnahme der eingleisigen Stecke in mehreren Teilstücken zwischen 1910 und 1915 erfolgte schließlich am:
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Datum:
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Streckenabschnitt:
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21.01.1910
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Eröffnung/Inbetriebnahme der Bahnlinie Erdorf - Bitburg
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02.10.1911
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Eröffnung/Inbetriebnahme des Teilstücks Bitburg - Niederweis
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01.07.1912
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Eröffnung/Inbetriebnahme des Teilstücks Niederweis - Irrel
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01.09.1915
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Eröffnung/Inbetriebnahme des Teilstücks Igel – Wintersdorf
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15.10.1915
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Eröffnung/Inbetriebnahme des Teilstücks Wintersdorf – Irrel
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Durchgängig befahrbar war die Bahnlinie also ab dem 15. Oktober 1915.
Die Strecke verläuft von Erdorf über Bitburg, an Masholder vorbei, nach Messerich, Wolsfeld, Alsdorf und Niederweis. Dann war man gezwungen, wegen des immer enger werdenden Tales, künstliche Bauwerke zu errichten. Zwischen Niederweis und Irrel musste eine größere Brücke gebaut werden, zur Erreichung der Ortschaft Irrel war der Bau eines 400 m langen Tunnels (der "Katzenkopftunnel") erforderlich. Weiter führte die Bahn nun nach Menningen mit dem prächtigen Viadukt. Ab Minden (hier fließt die Nims in den dt.-lux. Grenzfluß Sauer) weiter über Edingen, Godendorf durch einen Tunnel nach Ralingen, Wintersdorf, Metzdorf und Mesenich. Massive Stützbauwerke sind hier heute noch zu finden. Der 827 m lange Mesenicher Tunnel kürzte eine Sauerschleife bei Langsur ab; im Bereich der "Löwener Mühle" traf die Strecke auf die Verbindung Trier - Luxemburg. Schließlich war der Grenzbahnhof Igel an der Hauptstrecke (Koblenz -) Trier - Luxemburg erreicht.