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Reconnaissance Traditional Cache

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tabula.rasa: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Viele Grüße,
tabula.rasa - Volunteer Reviewer in Deutschland/Germany

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Hidden : 3/27/2013
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Hallo Cacher,

wie der Name schon sagt, wird hier Aufklärung betrieben. Auch hier könntet hier aufgeklärt werden!
Jedoch nur, wenn ihr sehr unachtsam seid.
Also immer schön Tarnen und Täuschen!
Der Kleine hin und mit sollte nicht schwer zu finden sein, auch wenn er sich gut getarnt hat. Bitte sehr vorsichtig mit dem Behälter umgehen und auch wieder genau so anbringen.

Seid euch aber über eins im Klaren, wenn ich euch beim Loggen sehe, erscheint ihr als Foto im Listing.

Viel Spaß und viel Erfolg.


Nice to know:

Fernspäher sind die infanteristischen Aufklärer im deutschen Heer. Fernspähkräfte sind zur direkten Unterstützung anderer Spezialkräfte sowie zur Gewinnung, Auswertung und Dokumentation von Informationen von besonderer Bedeutung bei Tag und Nacht befähigt. Der Einsatz dieser Kräfte kann über einen längeren Zeitraum in allen Klimazonen über Land, Luft oder See erfolgen. Der Fernspähtrupp führt auf sich gestellt tief hinter den feindlichen Linien Aufklärung und Erkundung durch. Die englische Bezeichnung für die Fernspähaufklärung ist Long Range Surveillance (LRS) oder Long Range Reconnaissance (LRR), für den Fernspähtrupp Long Range Reconnaissance Patrol (LRRP). In Deutschland sind die Fernspäher Teil der Heeresaufklärungstruppe und seit März 2008 keine eigenständige Truppengattung mehr. Sie fungieren als spezialisierte Kräfte des Heeres mit erweiterter Grundbefähigung (Abkürzung SpezlKrH EGB) und gehören damit zum Einsatzverbund der Spezialkräfte.


Geschichte
Die Fernspähtruppe wurde im Jahre 1962 aufgestellt. Sie hatte sowohl in der Bundeswehr als auch in der Wehrmacht keine vergleichbare Tradition. Grund für die Aufstellung war die unzureichende Möglichkeit der Dauerbeobachtung in feindbesetztem Gebiet durch andere Aufklärungskräfte. So erhielt Major Konrad Rittmeyer, ein kriegserfahrener Panzeraufklärer, am 16. November 1961 vom Heeresamt den Auftrag eine Truppe aufzustellen, deren Soldaten Einzelkämpfer und Fallschirmspringer sein mussten und ledig waren. Der Standort dieser Lehrgruppe R (für Rittmeyer) war zu Beginn die Luftlande- und Lufttransportschule in Altenstadt/Schongau in Oberbayern. Die zukünftigen Fernspähsoldaten waren Fallschirmjäger, Gebirgsjäger sowie einige Grenadiere. Zu diesem Zeitpunkt waren sie der Panzeraufklärungstruppe zugeordnet. Erst im April 1976 erfolgte nach vielen Wechseln (zwischenzeitlich zur Infanterie) die systematische Zuordnung zu den Führungstruppen, während die truppendienstliche Unterstellung in jedem der drei Korps des Feldheeres unterschiedlich gehandhabt wurde. Von der Verbundenheit mit der Panzeraufklärungstruppe kündet heute noch die gemeinsame goldgelbe Waffenfarbe und die gekreuzten Lanzen im Barettabzeichen. Das Zugehörigkeitsgefühl der Fernspäher zu den Luftlandetruppen fand ihren Ausdruck durch das bordeauxrote Barett mit dem stürzenden Adler der Fallschirmjägertruppe. 1962 begann Major Rittmeyer mit der Ausbildung des Ausbildungskaders. Nach zehn Monaten war der Kader einsatzfähig und die Lehrgruppe R wurde in Fernspählehrkompanie 200 umbenannt. Kurze Zeit später waren auch die Kader für die beiden neu gegründeten Fernspähkompanien 100 und 300 gebildet.

Das Fernspähausbildungszentrum 900 in Neuhausen ob Eck und die spätere Internationale Fernspähschule in Weingarten – das heutige Ausbildungszentrum Spezielle Operationen – wurde 1973 durch Personal der drei Fernspähkompanien ins Leben gerufen. Der Grundgedanke der NATO-Schule war die Vereinheitlichung von Ausbildung und Ausrüstung der NATO-Fernspäheinheiten. In der alten Struktur der Bundeswehr hatte jedes der drei deutschen Korps eine Fernspähkompanie: FeSpähKp 100 in Braunschweig/Celle, FeSpähLehrKp 200 in Weingarten/Pfullendorf sowie FeSpähKp 300 in Fritzlar und Herborn-Seelbach. Im Zuge einer Umstrukturierung im Heer 1996 wurden die Fernspähkompanien 100 und 300 aufgelöst; erstere nach 34 Jahren wechselvoller und ereignisreicher Geschichte. Viele dieser Fernspäher stellten die ersten Soldaten des im selben Jahr aufgestellten Kommando Spezialkräfte (KSK).

Im Rahmen der Transformation der Streitkräfte wird aus der Panzeraufklärungstruppe (mit Drohnenaufklärungskräften) zusammen mit Fernspähern, Feldnachrichtentruppe und Drohnenaufklärern der Artillerie die neue Truppengattung Heeresaufklärungstruppe. Eingegliedert werden außerdem die Luftlandeaufklärungskompanien. Die besonderen Fähigkeiten der Fernspäher und der anderen Aufklärungsträger bleiben aber innerhalb der Heeresaufklärungstruppe erhalten. Die Heeresaufklärungstruppe wirkt durch bodengebundene und luftgestützte Lageaufklärung und ist zukünftig ein wesentlicher Träger der Nachrichtengewinnung und Aufklärung im Heer. Die Ausbildung der Fernspäher wurde in Teilen an das Ausbildungszentrum Heeresaufklärungstruppe in Munster verlagert.

Die Fernspählehrkompanie 200 ist die einzige (nicht-gemischte) verbleibende Einheit und ist am Ausbildungszentrum Spezielle Operationen in Pfullendorf stationiert und untersteht unmittelbar der Division Spezielle Operationen.


Auftrag und Verbringung
Das Einsatzgebiet eines Fernspähtrupps kann über 150 km vor der eigenen Truppe im feindlichen Hinterland liegen. Die Verbringung mit Transportmitteln in das Einsatzgebiet kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen:
  • Fallschirmabsprung automatisch und Freifall-Gleiteinsatz HAHO
  • Überrolleinsatz
  • Luftlandung mit Hubschrauber
  • Anlandung mit Festrumpfschlauchboot, bedingt auch mit Schiffskräften
  • Verbringung durch gepanzerte Kräfte
  • Infiltration zu Fuß
Im Einsatzraum befindet sich der Fernspähtrupp ohne Unterbrechung im Einsatz. Bewegungen führt er grundsätzlich nachts durch und kann dafür unter gefechtsmäßigen Bedingungen, abseits von Straßen und Wegen, für einen Kilometer eine Stunde benötigen. Sie beobachten und melden mit moderner optronischer Beobachtungs- und Fernmeldetechnik und geben der Führung so frühzeitig laufend Lageerkenntnisse über die Absichten des Gegners, insbesondere von Hochwertzielen. Der Hauptauftrag ist das Gewinnen von Schlüsselerkenntnissen in Krisen- und Konfliktgebieten für die operative Führungsebene. Fernspähtrupps werden dazu einem Korps, seltener einer Division, unterstellt. Auch das Forward Air Controlling (FAC) – das Lenken von Lufteinsätzen per Funk oder Laser-Zielbeleuchter vom Boden aus – gehört heutzutage zu den Fernspähaufträgen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk eines vier Mann starken Fernspähtrupps darauf, unentdeckt zu bleiben. Die Fernspäher sind bei ihrer Auftragserfüllung unabhängig und vermeiden den Kampf. Der wichtigste Einsatzgrundsatz ist unerkannte Infiltration und Exfiltration aus dem Einsatzgebiet für die „Augen des Heeres“ nach dem Wahlspruch der Fernspäher: oculus exercitus. Am Einsatzort wird eine Beobachtungsstelle eingerichtet, von dem aus Aufklärungsergebnisse über einen längeren Zeitraum gewonnen werden.

Die Beobachtungsstelle im „klassischen“ Fernspäheinsatz bietet vier Fernspähern Platz und dient als Schlaf-, Funk-, Beobachtungs- und Verpflegungspunkt. Für den Bau und die Tarnung mit Wegtransport der ausgehobenen Erde benötigt ein Trupp zwei volle Nächte. Der Beobachtungsbunker (Fuchsloch) ist i. d. R. 130–140 cm tief und hat eine Grundfläche von neun Quadratmetern. Durch eine Luke – auch Viewport genannt – wird beobachtet. Im Ernstfall kann ein Trupp bis zu 14 Tage in diesem Bunker ausharren.

Diese Vorgehensweise ist heutzutage jedoch nicht mehr die Regel, häufiger wird heutzutage aus einem offenen Versteck beobachtet, das ein einfacheres Wechseln ermöglicht.
Unmittelbar mit Aufbau der Beobachtungsstelle wird Funkverbindung mit dem Gefechtsstand der Fernspähkompanie aufgenommen, um Aufklärungsergebnisse weiterzugeben. Das Funkgerät wird von zwei Soldaten des Spähtrupps im Schichtbetrieb bedient, während Truppführer und Stellvertreter sich bei der Beobachtung abwechseln. Entsprechend der Lage wird direkt vom Versteck aus beobachtet oder durch einen abgesetzten Beobachter, der gleichzeitig den Trupp sichert.

Die Exfiltration mit der Rückführung zu den eigenen Kräften nimmt meist genauso viel Zeit in Anspruch wie die Infiltration mit der Verbringung und wird mit derselben Sorgfalt und Vorsicht durchgeführt.
Aufträge im Kommandoeinsatz, Handstreich oder Hinterhalt, und das gezielte Ausschalten von Hochwertzielen sind nicht Teil der Einsatzaufgaben der Fernspäher. Diese Aufgabe wird vom Kommando Spezialkräfte oder durch Jagdkommandos durchgeführt. Nur in besonderen Einzelfällen können dies auch Fernspäher durchführen.


Ausbildung
Schwerpunkte der Ausbildung sind das Erlernen der unbemerkten In- und Exfiltration des feindlichen Territoriums und eine umfassende Fernmeldeausbildung.
Zum umfangreichen Ausbildungsprogramm gehören der Fallschirmsprung automatisch, früher HALO (Fallschirmspringen) heute HAHO, Reaktionsschießlehrgänge, Nahkampf, Einzelkämpferlehrgang, Lehrgang Überleben spezialisierte Kräfte mit dem Combat Survival Course sowie der Combat Medical Course. Dabei handelt es sich um eine gefechtsmedizinische Ausbildung, die Soldaten befähigt, innerhalb einer autark operierenden Teileinheit die eigene medizinische Versorgung unter Einsatzbedingungen zu gewährleisten.

Die Fernspähzüge sind jeweils auf bestimmte Schwerpunkte spezialisiert. So trainieren die Fernspäher unter anderem den Kampf in urbanem (Orts- und Häuserkampf), in „schwierigem“ Gelände (Gebirgs- und Winterkampf), amphibische Einsätze oder Freifall-Fallschirmsprung-Einsätze. Die Ausbildung wird am Ausbildungszentrum Spezielle Operationen früher Internationale Fernspähschule durchgeführt, an der auch Erfahrungen und Weiterentwicklungen in Taktik und Ausrüstung zwischen den beteiligten Nationen ausgetauscht werden. Teile der Ausbildung werden am Ausbildungszentrum Heeresaufklärungstruppe durchgeführt.

Ausrüstung
Die Ausrüstung der Fernspähtruppe umfasst neben der standardisierten persönlichen Ausrüstung spezielle (schallgedämpfte) Kurz- und Langwaffen wie P12, MP7, MP5SD, MP5k, G36K-AG36, MG4, G22 mit verschiedenen Nachtsichtoptiken, Fernmeldegerät wie verschlüsselungsfähige HF-Funkgeräte, SATCOM wie Iridium und optronische Ausrüstung wie Digitalkamera sowie Videokamera. Die Zusatzausstattung besteht aus einer Einsatzweste, großvolumigem Rucksack, Schlafsack trocken-kalte Klimazone, dehydratisierter Einsatzverpflegung EPa leicht, Einsatz-Sanitätsausrüstung mit Infusionen sowie Neoprenanzug, Tarnmittel, Gartenspaten und weiterer Einsatz orientierte Ausrüstung. Insbesondere die Munition und Kampfmittel wie Nebelwurfkörper DM15 machen einen erheblichen Teil der Traglast aus. Diese kann für einen Einsatz zwischen 35–65 kg (Kampfmittelweste: 10 kg; Rucksack: 35–50 kg; Ausrüstung an der Person und Handwaffen: 10 kg) pro Soldat betragen.

Quelle: www.Wikipedia.org

Additional Hints (Decrypt)

Na rvare Xvrsre, va pn 4 Zrgrea Uöur.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)