Der Weg von Peiden Bad ins Lugnez begann 1892 auf einer Stahlfachwerkbrücke. Wegen Baufälligkeit musste sie ersetzt werden. Das Bündner Tiefbauamt wollte zunächst eine Betonbrücke hinstellen, die Ingenieure Conzett, Bronzini, Gartmann überzeugten aber das kantonale Tiefbauamt, dass eine Brücke zum selben Preis und zur selben Güte aus Holz zu bauen sei. Also steht heute eine Holzbrücke mit einer Betonfahrbahn am Glenner, gerahmt von der kleinen Kirche auf der Lugnezerseite und vom alten Gasthaus auf der Valserseite. Das Holz aus dem nahen "Ual da Punt", dem "Brückenwald" wurde für diesen Brückenbau verwendet. So misst nun das hölzerne Sprengwerk, mitten unter das Betonband plaziert 25 Meter. Die Fahrbahn ragt seitlich über ihr Tragwerk hinaus und schützt es so vor Wind und Wetter. Die Platte übernimmt die exzentrische Belastung des Verkehrs - Lastwagen fahren problemlos über diese Brücke. Die Holzbalken sind in den alten Widerlagern verankert und weiten sich beidseitig wie Fächer bis zur Brückenmitte aus. Wer bei Peiden Bad auf einer Bank sitzt, sieht die expressive Konstruktion und rätselt, ob hier das Lehrgerüst einer Betonbrücke verblieben ist. Es ist eine Freude zu sehen, wie virtuos die Ingenieure mit dieser Brücke zeigen, wofür Holz auch geeignet ist. Die Brücke hat 1Mio Franken gekostet..... Quelle:"Bauen in Graubünden", Verlag Hochparterre und Bündner Heimatschutz...... Zum Cache: Inhalt: Logbuch, Bleistift...es hat Platz für kleine TBs und Coins