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FFW Werdau Traditional Cache

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Jawa-Cacher12: Leider wurde der Cache zum wiederholten Male zerstört.
Daher ist hier erstmal bis auf Weiteres Schluß.

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Hidden : 3/30/2013
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Mit dieser kleinen FFW-Serie möchte ich euch die Feuerwehren in Werdau und seinen Ortsteilen vorstellen.
In Werdau und seinen Ortsteilen gibt es fünf Freiwillige Feuerwehren:
-Werdau
-Leubnitz
-Königswalde
-Langenhessen
-Steinpleis

An jeder dieser Feuerwehren wurde von mir ein Tradi gelegt.
Ihr könnt die Tradis natürlich einfach so loggen.
Oder ihr loggt die Caches im Schutze der Dunkelheit und rückt sie in das rechte Licht.
Dann werden sich auf den Caches Hinweise auf einen Bonus zeigen.

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Freiwillige Feuerwehr Werdau


Die Entwicklung des Feuerlöschwesens in Werdau

Blättert man zurück in entschwundenen Jahrhunderten unserer Stadt und lässt die Vergangenheit sprechen, so vernimmt der Leser auch erschütternde Kunde von großer Feuersnot. Im Geiste sieht man die entfesselten Elemente toben, die in ihrer Wut in kurzer Zeit alles zerstören, was Menschenhände mühsam schufen. Wir erleben, wie verzweifelte Menschen um ihr Leben, ihre Habe bangen, wie Angst und Entsetzen sich aller bemächtigt und die Kräfte der Hilfsbereiten zur Abwehr lähmt. Längst schon lässt man brennen was brennt und versucht, die unversehrten und bedrohten Heimstätten zu schützen.
Kraftlos werden die wassergefüllten ledernen Feuereimer von Hand zu Hand gegeben und immer weiter dehnt sich der Brand aus, bis auch das letzte Anwesen in Schutt und Asche liegt. So mag sich wohl die große Brandkatastrophe der Stadt Werdau am 1. Mai des Jahres 1756 abgespielt haben. 171 Häuser mit Rathaus, Kirche und 30 Scheunen fielen dem Brand zum Opfer. Uns Menschen der heutigen Zeit fehlt jede Vorstellung von dem unsäglichen Leid und Jammer.

Die Stadt traf beim Wiederaufbau alle möglichen Vorkehrungen, um ähnliche Heimsuchungen zu verhüten. Es machte sich eine Feuerordnung mit erhöhten Vorsichtsmaßregeln notwendig und man ging langsam zur Beschaffung von Feuerlöschgeräten über.
Es durften nach Möglichkeit nur steinerne Häuser mit festen Dächern gebaut werden. Scheunen mussten außerhalb der Stadt errichtet, und Heu, Stroh und Holz durften nur dort aufbewahrt werden. Strenge Vorschriften über Umgang mit Feuer und Licht wurden erlassen und Übertretungen mit hohen Strafen belegt. Auch den Feuerlöschgeräten wurde von dieser Zeit an erhöhte Beachtung geschenkt und für deren Vermehrung und Verbesserung Sorge getragen. So berichtet die Chronik dass um 1780 durch eine freiwillige Sammlung 180 Taler zur Anschaffung einer Handdruck-Spritze aufgebracht wurden. So besaß die Stadt im Jahre 1782 außer einer Anzahl Feuerleitern, Feuerhaken, Sturmfässern und Feuereimern auch eine alte und eine neue Handdruckspritze. 1830 besitzt Werdau bereits 4 Handdruckspritzen.
Die Ausübung des Lösch- und Rettungsdienstes wurde den ansässigen Handwerkern, der Wachdienst den Schützen anvertraut. Wie man sieht, waren alle diese Vorkehrungen für die damalige Zeit praktisch und lobenswert.

Die Entwicklung vom Landstädtchen zur Industriestadt vollzog sich in den Folgejahren und damit wurde wohl auch die Notwendigkeit eines organisierten Feuerschutzes erkannt. Vor reichlich 160 Jahren erschienen von Seiten des Stadtrates Bekanntmachungen, die auf Einrichtung einer Art Feuerwehr schließen lassen. Gleich wie in den Nachbarstädten Crimmitschau, Reichenbach u.s.w. griffen auch in Werdau die Turner diesen Gedanken auf. Der älteste Werdauer Turnverein, die Turngemeinde führte eine Retterschar von 30 Mann als Einrichtung ihres Vereins.
Die Bekanntmachungen rühren von dem von 1846 bis 1849 in Werdau tätigen ersten juristischen Bürgermeister Alexander Lincke her, der bereits im Jahre 1847 eine Art Feuerwehr in Werdau ins Leben gerufen hatte, die aber nach den Stürmen 1848/49 gleich der 1846 gegründeten Turngemeinde wieder schlafen ging. Im Jahre 1859 hatte sich aus Mitgliedern der wiederentstandenen Turngemeinde eine Rettungsschar von 12 - 15 Mann gebildet. Am 28. März bestand das kleine Häuflein mutiger Männer ihre Feuertaufe. Es leistete an diesem Tag bei dem Brande der Schwalbschen Fabrik die erste Hilfe (Beginn der Aufzeichnungen im Einsatztagebuch). Am 9. April 1861 gründeten sie die sogenannte Rettungs-Compagnie zu Werdau.
Am 4. Juli 1861 wurde diese von Ratswegen mit schwarzen Filzhüten, blauen Blusen und Äxten ausgerüstet, von nun an nannten sie sich Freiwilliges Lösch- und Rettungskorps, und als Kommandant wurde Färbereibesitzer Hermann Eisenschmidt ernannt. Die feierliche Verpflichtung des Kommandanten und seiner Chargierten erfolgte am 16. Oktober 1861 im Rathaus. Die Städtische Feuerwehr bestand damals aus 76 Mann, war uniformiert und mit allen erforderlichen Gerätschaften ausgestattet. Trotz mancherlei Gegnerschaft und Anfeindungen entwickelte sich das Korps, unterstützt und gefördert durch die Stadt recht gut.

Im Verlaufe des am 8. und 9. Oktober abgehaltenen Turn- und Feuerwehrfestes wurde die Bataillonsfahne geweiht. Die Fahne war ein Geschenk der Frauen und Jungfrauen Werdaus, und ist ob der sie schmückenden Wahlsprüche: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" - „Einer für Alle, Alle für Einen", ein heiliges Symbol treuester Pflichterfüllung in Not und Gefahr sowie kameradschaftlichen Zusammenstehens in Freud und Leid geworden. Bis zum Jahre 1867 bildeten die Turngemeinde und die aus ihr hervorgegangene Feuerwehr eine Kooperation. Dann erfolgte die Trennung von der Turngemeinde.

Eine durchgreifende Reorganisation erfuhr das Korps im Jahre 1870 durch den damaligen Kommandanten Fabrikbesitzer Julius Schön. Das Korps erhielt Uniformen und Helme und führte von da ab die Bezeichnung „Freiwillige Feuerwehr".

Es war notwendig geworden, die zahlreich vorhandenen Gerätschaften möglichst in einem Spritzenhaus zu zentralisieren oder aber zu versuchen, die alten vorhandenen Spritzenhäuser auszubauen. Die Stadt Werdau entschied sich für einen Neubau.
Anfang September 1875 wurde das neue Spritzenhaus an der Schützenstraße fertiggestellt und der Freiwilligen Feuerwehr zur Nutzung übergeben. Die alten Spritzenhäuser Markt 28, Reichenbacher Straße 165 und Ronneburger Straße 592 wurden abgerissen. Durch die in jener Zeit sehr häufig ausgebrochenen Brände wurde die junge Wehr stark in Anspruch genommen und hat sich bestens bewährt.

Eine Reihe tüchtiger und populärer Führer hatte die Freiwillige Feuerwehr das Glück und die Ehre, an ihrer Spitze zu sehen, die berufen waren, den gesamten Feuerlöschwesen Werdaus Richtung und Ziel zu geben. Nach dem Ableben Hermann Eisenschmidts folgte als Kommandant von 1866 - 1870 Maurermeister Gottlob Neumann, von 1870 - 1874 Fabrikant Julius Schön, von 1875 - 1888 Branddirektor Stadtrat Hermann Teichmann, von 1888 - 1901 Kommandant Oskar Eisenschmidt, von 1901 - 1924 Branddirektor Richard Hupfer und 1925 wurde Branddirektor Bruno Förster Kommandant der Freuwilligen Feuerwehr.


 

Quelle: http://www.feuerwehr-werdau.de


Nun Viel Spaß beim Suchen und Finden


Wichtig: Bitte parkt niemals die Zufahrten oder Parkplätze der Feuerwehren zu. Es kann jederzeit zum EInsatz kommen.
                Parken könnt ihr in der Nähe an den angegebenen Koordinaten.


Bitte achtet hier besonders auf die Muggels. In der Nähe befinden sich sowohl das Polizeirevier, eine Grundschule und es befinden sich bewohnte Wohnungen direkt im Feuerwehrgebäude. Desweiteren finden immer wieder Übungen der Jugendfeuerwehr auf dem Gelände statt.
Da leider immer häufiger auch bei meinen Caches Kürzestlogs auftreten, wie zB TFTC muss ich leider ab heute, den 1.7.13 für diesen Cache absolutes Kurzlogverbot aussprechen. Kurzlogs dieser Art werden ab sofort gelöscht!

Additional Hints (Decrypt)

rvq rgfer

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)