
Graf Engelbert III. von der Mark und das Bochumer Maiabendfest
Das bis heute mit viel Aufwand gefeierte Maiabendfest in Bochum soll auf Graf Engelbert zurückgehen. Als er 1388 mit der freien Stadt Dortmund in Fehde lag, gelang es den Harpener Bauern mit Hilfe der Bochumer Junggesellen, das von den Dortmundern gestohlene Vieh zurückzuholen. Als Dank durften die Junggesellen sich jedes Jahr am Maiabend aus dem Bockholt den besten Baum holen und von dem Erlös ein Fest feiern.
Die Bochumer widmeten ihm wiederum den Engelbertbrunnen an der Kortumstraße in der Innenstadt. Vor dem Zweiten Weltkrieg war dieser Brunnen im Stil der romantisch-kriegerischen Vorstellung eines Ritters. Der Brunnen wurde, wie viele Denkmäler, im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken eingeschmolzen. Der alte Standpunkt war zwischen dem Kerkweg und dem heutigen U-Bahn-Zugang. In den 1960ern wurde eine schlichte moderne Variante einige Meter entfernt vom alten Standort errichtet und als Brunnen gestaltet. Der Brunnen befand sich in der Mitte des Kneipenviertels Bermudadreieck. Nach diversen Straßenbaumaßnahmen wurde der Standort mehrfach verändert; inzwischen steht die Statue, ohne Brunnen, fast wieder am alten Standort.
Quelle: Wikipedia



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