Sühnekreuz Letzau Traditional Cache
bayerntomy: Da der Zugang zum Cache immer schlechter ist wird dieser Archiviert
More
Related Web Page
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Sage: Es wird erzählt, daß zwei Bauern auf dem Heimweg von der Schmiede in Streit geraten seien und der eine den anderen mit einer Pflugschar erschlagen habe.
Das Granitkreuz, 105 cm hoch, 80 cm breit; auf der Vorderseite ist eine erhabene Pflugschar mit der Spitze nach unten herausgearbeitet. Am Kreuzfuß ist eine Bruchstelle zu erkennen. Das Kreuz steht an einem Hohlweg östlich von Letzau am sogenannten "Aspernholz". Zu erreichen ist es am besten über den Weg gegenüber vom "Sparrer -Wirtshaus". Am Standort führte der alte Weg von Letzau nach Waldthurn vorbei. Es wird erzählt, daß zwei Bauern auf dem Heimweg von der Schmiede in Streit geraten seien und der eine den anderen mit einer Pflugschar erschlagen habe. Ob dies auf Tatsachen beruht kann wohl nie mehr mit Sicherheit geklärt werden. Die gleiche Sage erzählt man sich aber auch von einem Steinkreuz bei Lennesrieth, so daß der Verdacht nahe liegt, daß derartige Sagen erst entstanden, als der eigentliche Grund der Errichtung schon nicht mehr bekannt war. Vermutlich handelt es sich um ein Sühnekreuz. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand wurde auf diesen Sühnekreuzen das Standessymbol des Ermordeten abgebildet und nicht die Tatwaffe (mündlich, Harald Fähnrich, Schönficht). (Betz 2000) Benennung: "Soldatenkreuz". Steinkreuz östlich von Letzau im sog. "Aspernholz" an einem Hohlweg, der an einer Waldschneise ausmündet und parallel zur ca. 200m entfernten Teerstraßeverläuft. Gut erhaltene Kreuzform, im Stamm findet sich eine große Pflugschar im Hochrelief. [...] Das Opfern auf Steinkreuzen und das Schmücken dieser Denkmäler geht scheinbar auf ähnliche Riten zurück. Bevorzugterweise geschieht dies an beweglichen Festen (Ostern und Pfingsten), wobei die Beobachtung gemacht wurde, daß auf dem Lande mancherorts zwischen "Marterl" und Steinkreuz nicht unterschieden wurde und an beiden, im Grunde so verschiedenen Denkmälern, Blumensträußchen und andere Weihegaben niedergelegt werden. [...] Vereinzelt konnte auch beobachtet werden, daß auf unseren Steinkreuzen Pfennigstücke "geopfert" werden. Dieser Brauch ist z.B. bekannt vom Steinkreuz im Staatsforst "Alter Herrgott" (...), ebenso vom völlig entlegenen Kreuz (Forchheim, Lkr. Tirschenreuth) im Grenzwald gegen Böhmen. Auch auf weiteren Kreuzen fand ich in den Jahren 1971-76 zuweilen kleine Münzen vor wie in Hammerles, Letzau, Spielberg, Elendhof, Straß und Leonberg. Wer die Pfennige hinlegte und wer sie wieder wegnahm, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. (Schmeissner 1977)
Additional Hints
(Decrypt)
Onhz
Treasures
You'll collect a digital Treasure from one of these collections when you find and log this geocache:

Loading Treasures