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Nepomuk Traditional Cache

Hidden : 4/8/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Vom Parkplatz in ca. 40 Minuten zu erreichen. Gutes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich. Vergiss nicht, dir die Bonuszahl F für den Bonus-Cache „Das Kreuz“ zu notieren! Stift bitte selbst mitbringen. Difficulty und Terrain wurden nicht vertauscht. Der Weg zum Cache ist weit vorher einfach Terrain 4, beim Cache 2.

Die Sage von der Völkerwand

Es lebten einmal in der Reithmühle zwei alte Bauersleute. Eines Tages erkrankte die Frau so schwer, dass der Arzt herbeigerufen werden musste. Ein Tag und eine Nacht vergingen, und als am Morgen der Arzt noch immer nicht am Krankenlager erschien, machte sich der Bauer auf den Weg ihn zu holen. Keuchend schritt er den Pfad entlang der Wiese und bog in den Wald ein. Plötzlich tauchte ein uraltes Männlein von der Völkerwand kommend vor ihm auf. Auf seinem Rücken schleppte es einen schweren Sack. Alsbald kamen beide ins Gespräch und erzählten sich gegenseitig Neuigkeiten. Aber was sagte da auf einmal der Fremde? Er habe den Arzt mit seiner Kutsche hereinfahren gesehen, als aber die Pferde zur Völkerwand kamen, fingen die Käuze wild zu schreien an.
Die Pferde scheuten, und sprengten mit ihrer Kutsche über die Felswand hinunter in den Kamp. Unten versank der Arzt mit seinem Gespann rettungslos in den Fluten. Dem Bauer rann kalter Schweiß von der Stirne. Was sollte nun mit seiner schwerkranken Frau geschehen? Betrübt kehrte er um. Da das Männlein auf seinem Rücken einen schweren Sack schleppte, hatte der Bauersmann Mitleid und nahm ihm den Sack ab.
Beide näherten sich der Reithmühle und erreichten das große Tor, welches sich über dem Weg wölbte. Der Bauer stellte den Sack nieder und verabschiedete sich von dem bärtigen Männlein. Dieses zog ein Fläschchen aus seiner Rocktasche und schenkte es freudig seinem Begleiter mit den Worten: „Nimm es als Dank hin! Der Saft, der da drinnen ist, wird deiner Frau wieder die Gesundheit schenken“. Mit diesen Worten war das seltsame Männlein verschwunden. Als Dank errichteten die wieder gesund gewordene Frau und ihr Mann oben bei der Völkerwand einen Bildstock.
Zur Sage von der Völkerwand berichtete die Familie Nussbaum, dass es bei der Völkerwand ein überaus starkes Vorkommen von Käuzen gab. Deren plötzliches Geschrei könnte schon ein Pferdegespann in Schrecken versetzt haben.
Eine andere mündliche Überlieferung besagt, dass die Pferde einer Hochzeitskutsche durch das Geschrei von Falken erschreckt wurden, sodass sie über die Völkerwand stürzten. Möglicherweise, leitet sich der Name „Völkerwand“ von „Faikl“, der mundartlichen Bezeichnung für Falken, ab.
Wieder andere mündliche Berichte sehen Bienen und Hornissen als Grund für Unglücksfälle an dieser Stelle. Aber egal ob Käuze, Falken oder Bienen - Es muss ein grausiger Unfall gewesen sein, der dazu führte, dass man an dieser Stelle die Statue des Heiligen Nepomuk, mit der Jahreszahl MDCCC (1800), des Brückenheiligen und des Patrons der Schiffer, Flößer und Müller aufstellte.
Quelle: „Von Wegscheid bis Rosenburg“ von Theresia Gottlieb

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