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Im Wandel der Zeit Multi-Cache

Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Das Errichten und Begehen von Klettersteigen hat in Österreich Tradition. Bereits 1843 errichtete Friedrich Simony die ersten Steiganlagen im Dachsteinmassiv (siehe auch GC1E753). Zu Beginn dienten die Anlagen dazu, dass Wissenschaftler und Forscher leichter zu den Stätten ihres Wirkens gelangen konnten. Bald jedoch erkannte man das wirtschaftliche Potential von Klettersteigen und nutzte die Möglichkeit Touristen an Orte zu bringen, welche bis dahin nur wenigen Bergsteigern vorbehalten waren. Im  1. Weltkrieg spielten Steiganlagen und Stollen eine wesentliche Rolle an der erbitterten Alpenfront. Bei einem bis dahin nicht vorstellbaren Materialeinsatz wurden ganze Berge geradezu "umgebaut". Nach dem Aufkommen immer besserer Seil- und Sicherungstechnik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gerieten die eisernen Steiganlagen gegenüber dem Alpin- und Sportklettern langsam ins Hintertreffen - vermutlich jedoch um (gerade in den letzten Jahren) eine Renassance zu erleben. Klettersteige sind beliebt als je zuvor. Ob als Familien-Event oder bereits im Spitzensportbereich (z.B.: Klettersteig-speed-contest). Die "jungen, wilden" Klettersteig-Geher verlangen den Steiganlagen jedoch auch einiges  ab. Es geht nicht mehr darum einen Gipfel zu erklimmen oder eine Wand zu durchsteige. Höher - schneller - weiter ist die Devise. Eine moderne Anlage muss anspruchsvolle Passagen, Seilbrücken und viel Abwechslung bieten. Eine gute Felsqualität,  ein atemberaubender Ausblick und perfekte Sicherungen werden in modernen Sportklettersteigen vorausgesetzt. Es ist also eine neue Sportart entstanden, die uns vom Nutzen zur aktiven Freizeitgestaltung geführt hat.

Im Mai 2013 ist auf der Hohen Wand eine neue Steiganlage, der Gebirgsvereins-Klettersteig, eröffnet worden. Da dieser ganz in der Nähe des Wildenauersteiges ("der" Klassiker der Region) liegt zeichnet sich hier sehr schön der Unterschied zwischen alt und neu ab. Die Schwierigkeit wird in unterschiedlicher Literatur manchmal mit C/D, aber auch mit D angegeben. Wir tendieren eher zur einfacheren bewertung, da das durchgehende Stahlseil die Sache doch ziemlich entschärft.

Momentan ist der Steig noch etwas erdig (also besser keine Reibungskletterschuhe verwenden), was sich mit Sicherheit bald legen wird. Auch gibt es noch so manche lose Steine, die häufig losgetreten werden. Bei neuen Steigen stürmen besonders an schönen freien Tagen die Massen zum Einstieg. Wir empfehlen somit, möglichst früh aufzubrechen. Ab dem späteren Vormittag muss man sich seinen freien Parkplatz dann ohnedies selber mitbringen ;-)

Der Zustieg:

Vom Parkplatz beim Seiser-Toni die Theresia-Stollen-Straße entlang bis der Schotterweg beginnt (Ref-P 1). Hier links den Berg hinauf bis man an die Forststraße gelangt. Rechts (Richtung Osten) etwa 500 m bis zum Umkehrplatz (Ref-P 2). Nun immer den Steigspuren bergauf folgen bis man zum Einstieg (Header) gelangt.

Der Steig:

Der Klettersteig ist in 14 Zonen unterteilt (siehe TOPO) um bei einem alpinen Notfall gezielter helfen zu können (Tel.: 140 oder 112). Diese Teilbereiche helfen euch jedoch auch die Variablen für den Cache zu ermitteln, damit ihr nicht mit dem Navi durch die Wand klettern müsst. Einschalten könnt ihr es dann wieder auf der Hochfläche.

Sektor 1:

Hier ist eine Gedenktafel einem Verunglückten gewidmet.

Anzahl der Buchstaben seines Vornamens = A

Nun kannst du den Klettersteig genießen, bis du an der Seilbrücke angelangt bist.

Sektor 8:

Wieviele „Querlatten“ hat der Sektor? Anzahl = B

Sektor 9:

Hier gibt es eine „bewegliche“ Leiter mit tollem Tiefblick.

Anzahl der beweglichen Sprossen vor der Stabilisierung (etwa in der Mitte) = C

Anzahl der beweglichen Sprossen nach der Stabilisierung = D

Weiter geht es mit der Kletterei bis zur Headwall!

Sektor 15:

Kurz vor dem Ausstieg hat sich hier ein bekannter Bergsteiger verewigt.

Anzahl der Buchstaben des Familiennamens = E

Der Cache:

N: 47°  48.000´   + (C + E) * B + C + E

E: 016° 00.000´   + B * (C + D + E) + A * E

Hier kommst du nun zu einem unserer Lieblingsplätze auf der Hohen Wand. Steig ruhig hinauf und nimm Platz. Es hält dich sicher aus und der Ausblick ist umwerfend. Ach, du hättest lieber den Cache? Auch gut. Dann musst du unter dem „Sitz“ nachsehen und besser den Hint lesen ;-)

Viel Vergnügen, CBE & AP

Additional Hints (Decrypt)

[E] qnf Nhffvpugfcyngmrey hagre qre Urnqjnyy vfg nhpu anpu vuz oranaag... - fhpur (qverxg) hagre qrz Nhffvpugfcyngm anpu Zrgnyy nz Obqra - össara iba qre Onhzfrvgr nhf - Fpuyüffry bqre Zrffre iba Ibegrvy

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)