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Altenessen besteht aus den beiden Essener Stadtteilen Altenessen-Nord und Altenessen-Süd; diese Teilung ist aber hauptsächlich für die Essener Verwaltungsrichtlinien relevant[2] und tritt im Sprachgebrauch und Empfinden der Bürger nur bedingt auf. Zusammengenommen wäre Altenessen der bevölkerungsreichste Stadtteil Essens. Er befindet sich im Norden der Stadt und wird begrenzt durch die Stadtteile Vogelheim und Bochold im Westen, im Süden durch das Nordviertel, im Osten durch Katernberg und Stoppenberg und im Norden durch Karnap, wobei hier die Emscher mit dem parallel verlaufenden Rhein-Herne-Kanal die Grenze bildet.
Beim Bau einer Kokerei zur damaligen Zeche Helene wurden 1876 frühmittelalterliche Gräber geborgen. Überliefert sind mindestens vier Bestattungen des 7. bis frühen 8. Jahrhunderts n. Chr.[3] Bei Nachgrabungen 1982 nach Stilllegung der Zeche wurden keine weiteren Reste dieses Gräberfeldes aufgefunden.[4]
Erstmals tauchen die Bezeichnungen Alden Essende oder Aldenessende ab 1120 ergänzend zum eigentlichen Essen auf. Die Abgrenzung von Altenessen zu Essen wurde erstmals am 7. Dezember 1310 in einer Urkunde festgehalten. 1808 wurde die Munizipalität Altenessen gebildet, der neben der ehemaligen Bauernschaft Altenessen auch Frillendorf, Huttrop, Karnap, Schonnebeck, Katernberg, Rotthausen, Rüttenscheid und Stoppenberg angehörten. 1813 wurde die Munizipalität Altenessen zur eigenständigen Bürgermeisterei, der ab 1874 nur noch Karnap mit angehörte. Alle anderen Teile gingen an die neue Bürgermeisterei Stoppenberg. Diese Bürgermeisterei Altenessen bestand bis zur Eingemeindung von Altenessen zur Stadt Essen 1915.
1860 wurde in Altenessen-Nord die Freiwillige Feuerwehr gegründet, die bis 1894 erhalten blieb. Das Spritzenhaus stand in der heutigen Spritzenstraße, die 1903 danach benannt wurde. Am 30. August 1895 wurde die Freiwillige Feuerwehr auf Veranlassung der Regierung in Düsseldorf neu gegründet. 1912 errichtete die Bürgermeisterei Altenessen an der zu dieser Zeit gebauten Grünstraße ein neues Feuerwehrdepot. Damals war das noch auf der grünen Wiese, man sagte auch Bruchland.[5]
Zum 100. Geburtstag Kaiser Wilhelm I. wurde am 21. März 1897 der Kaiser-Wilhelm-Park eröffnet.
Quelle: Wikipedia
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