Dieser Cache soll euch an eine Stätte meiner Jugend führen, den „alten“ Freizeitpark in Meißen Bohnitzsch. Der Park wurde circa 2005 (meine Erinnerung ist getrübt
) eröffnet und war ab diesem Zeitpunkt häufiger Treffpunkt für Kinder und Jugendliche. Auf dem ehemaligen (Flug)schießübungsplatz der russischen Besatzer fand man nun eine Minigolfanlage, Beachvolleyballplätze, BMX-Strecken, eine Skaterbahn (jetzt nur noch die Asphaltfläche übrig) oder sogar ab und zu mal ein Konzert an der Bühne. Es war also für viele etwas dabei.
Doch seitdem sich immer wieder Anwohner wegen der Lautstärke beschwert hatten und eine richtige Wartung ausblieb, ist der Großteil des Freizeitparks jetzt mehr oder weniger dem Verfall preisgegeben. Dem jetzt öffentlichen Gelände ist nur noch die ortsansässige Dirt-Bike-Gemeinde treu geblieben und hat sich einen anspruchsvollen Parcour aufgebaut. Seit kurzem ist aber auch wieder die Fläche hinter der Mauer in Vereinshand.
Nun zum Cache: Paul war als Kind regelmäßig mit seiner Familie im Freizeitpark zugegen. Alle Familienmitglieder konnten hier ihrem jeweiligen Hobby nachgehen. Doch Paul konnte sich nie wirklich für eine bestimmte Aktivität begeistern. Irgendwie fühlte er sich bei allem nicht so recht wohl und machte nebenher sein eigenes Ding. Nicht immer zur Freude der Anderen….aber hoffentlich zu eurer 
Der Multi besteht aus 6 Stationen plus Final. Der Zeitaufwand beträgt mit Bearbeitung der kleinen Rätsel ca. 1 bis 1,5 Stunden. Ihr müsst die Stationen nicht unbedingt chronologisch angehen, aber natürlich braucht ihr alle zur Berechnung des Finals. An jeder Station hat Paul, der schon immer viel lieber Sachen suchte und versteckte, etwas hinterlassen. So könnt ihr euch auf die Spur begeben und versuchen Pauls ersten Cache zu heben. Parken könnt ihr im Eingangsbereich des Geländes (bitte nicht auf dem Parkplatz der benachbarten Baumschule)! Nutzt den Lageplan zum Aufsuchen der Stationen. Es ist aber auch eigentlich alles schnell zu finden und zu erreichen. Zudem gibt es im Park auch Hinweisschilder. Gebt bitte acht, denn leider dienen manche Ecken Muggeln scheinbar als Platz zur Müllbeseitigung.
- weiterhin benötigt ihr: Zollstock oder Maßband, Schraubenzieher, Taschenlampe bei
Dämmerung
- beachtet die Attribute
- genau lesen (auch mal zwischen den Zeilen)
Bitte versteckt wieder alles wie vorgefunden!
Ergänzung zum ersten Log: Ich empfehle den Cache nicht unbedingt bei Dunkelheit. Für mich ist das natürlich subjektiv anders, weil ich mich früher auf dem Gelände auch mal nachts "rumgetrieben" hab. Ambitionierte können es trotzdem probieren, selbstverständlich mit dann erhöhter Schwierigkeit.
Station 1 - Kegeln mit Opa
Opa Helmut war schon immer leidenschaftlicher Kegler gewesen und hatte mit der Kegelbahn am Rande des Parks den perfekten Spielplatz gefunden. Paul überzeugte dessen Hobby nicht so wirklich. Er versteckte lieber zum Spaß den ein oder anderen Kegel. Und so guckte Opa häufig „in die Röhre“. Schaut euch also mal in der Nähe der Kegelbahn um!
Station 2 - Singen mit Mutti
Pauls Mutter hatte schon von Kindheitstagen an im Chor gesungen. Die regelmäßigen Auftritte an der Bühne im Zentrum des Parks genoss sie sehr. Sohnemann Paul wurde zum Trällern selbstverständlich mitgeschleppt. Zu ihrem Unglück fehlten seitdem öfter mal die Notenblätter.
Paul nahm es locker. Er verzog sich immer schnell, doch nicht weit weg um trotzdem alles gut hören zu können und summte sein Liedchen für sich allein.
Station 3 - Minigolf mit Oma
Gerda, Pauls Oma, hatte auf einer USA-Reise Tiger Woods kennengelernt und wollte seitdem unbedingt selbst den Golfschläger schwingen. Dass es am Ende „nur“ Minigolf geworden ist, hat sie aber nie wirklich gestört. Auch zu dieser Aktivität wurde Klein-Paul mitgeschleift.
Doch nun verschwanden ab und zu auf unerklärliche Weise Omas strategische Spielzug-Varianten. Wegen ihrem Enkel sah sie oft kein Licht. Aber vielleicht könnt ihr etwas Licht ins Dunkel bringen!
Station 4 - Skaten mit Thomas
Thomas ist Pauls Bruder und schon immer vernarrt ins Skateboarden. Auf der ehemaligen Skaterbahn hatte er viele Tricks gelernt. Das war endlich mal was mit Action! Da war auch Paul dabei und hatte Spaß. Doch die Versteckerei konnte er irgendwie trotzdem nicht lassen. Der Wechsel einer gebrochenen Skateboardachse wurde dadurch ziemlich erschwert. Im Sommer flüchtete er sich manchmal vom heißen Asphalt und suchte sich ein schattiges Plätzchen…
Station 5 - Volleyball mit Papa
In seinen Jugendjahren hatte Pauls Vater Volleyball als Leistungssport betrieben. So kam es, dass er sich oft mit den Kumpels auf dem hinteren Beachvolleyballplatz einfand um ein paar Bälle zu schlagen. Paul interessierte das Spiel oft wenig. Mit Freizeitsport hatte das manchmal nix mehr zu tun. Da wurde energisch mit Handzeichen und Trillerpfeife agiert! Das nervte Paul. Und seinem Versteckerdrang konnte er deshalb auch hier nicht Herr werden. Papa (sowieso nicht hoch gewachsen) fehlte da oft der Überblick.
Hinweis: Achtet bitte auf evtl. anwesende Muggel in der Nähe der ehemaligen Volleyballplätze! Station bitte zur Seite wegschieben/ziehen und NICHT abheben.
Station 6 - Sprayen mit Kati
Kati, Pauls Schwester, ist die Künstlerin in der Familie. Vom Malen mit Wachsmalstiften kam sie über Umwege zum Graffiti. Ihre Leidenschaft konnte sie an der großen Mauer im hinteren Teil des Parks ausleben. Paul gefielen die Kunstwerke seiner Schwester. Bei Kati war das auch was anderes mit dem Verstecken. So nah am Wasser gebaut, wie sie war, hinterließ Paul ihr lieber kleine versteckte Botschaften, anstatt sie zu ärgern. Begebt euch deshalb zum rechten Teil der Mauer und macht euch selbst ein Bild!
Final
Habt ihr alles erfolgreich ermittelt, begebt euch zu
N 51° (A).(B+D)(B*C) E 13° (D)(E).(F+D)(E*C-A)
um Pauls ersten echten Geocache zu finden. Nun hatte er zu all den Dingen, die er mit seiner Familie kennengelernt hatte ein weiteres tolles Hobby fürs Leben dazugewonnen! 