Hier haben wir freundliche Unterstützung vom NABU (Ortsgruppe Greifswald) erhalten. Vor einigen Jahren wurde dieser Weg in 10 Stationen von Greifswald nach Groß-Petershagen angelegt. Durch den Bau des Golfplatzes ist er in Vergessenheit geraten, dem soll nun entgegen gewirkt werden.
Station 6: Naturnahe Waldbewirtschaftung
Als die Slawen Mecklenburg-Vorpommern besiedelten, war das Land von dichten Laubwäldern bedeckt. Vor allem die Rotbuche bildete große natürliche Waldflächen. Erst im Mittelalter entstand durch Rodungen eine Aufteilungen in Wald und Felder. Der Aufwuchs des Waldes wurde damals meist der Natur überlassen. Nur für das Vieh wurde bereits damals die Entwicklung von Eichenwäldern gefördert.
Einige dieser 200-500 Jahre alten Eichenriesen des gemeinschaftlichen Hudewaldes sind im Eichwald noch erhalten. Sie sind wegen der vielen dicken Äste forstwirtschaftlich nicht einträglich und dürfen das Alters- und Zerfallsstadium erreichen, um als stehendes und legendes Totholz das Überleben einer Vielzahl von waldbewohnenden Tierarten zu sichern.


Denn vor allem die gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Tierarten sind an alte, absterbende oder tote Bäume gebunden. Ohne diese Altersstadien haben sie keine Lebensgrundlage. Spinnen und Schmetterlingspuppen brauche die Hohlräume unter sich ablösender Borke als Winterquartier. Von den 5.800 heimischen Käferarten leben allein 1.000 im oder vom lebenden und toten Holz, absterbende Bäume bieten mit ihren Höhlen auch zahlreichen Vögeln ein Quartier.
Star, Blaumeise, Buntspecht, Kleiber, Hohltaube und Mittelspecht sind als Höhlenbrüter auf diese Bäume angewiesen, Auch die Waldfledermäuse Abendsegler, Braunes Langohr, Rauhautfledermaus und Mopsfledermaus brauchen Baumhöhlen oder Spalten hinter loser Rinde als Wohnraum. Da der Förster aber kranke, knorrige oder rissige Bäume stets zugunsten der Gesunden und Geraden frühzeitig aus dem Bestand herausnimmt, sind Höhlenbäume, Totholz und Altholzbestände über das Einschlagalter hinaus im herkömmlichen Wirtschaftswald leider selten.


Zu DDR-Zeiten wurden auf großen Flächen im Lande schnell wachsende Kiefern- und Fichtenforsten planmäßig angelegt und als artenarmer Altersklassenwald abgeholzt. Als Kernland der Buchenvorkommen hat aber eine besondere Verantwortung für die Buchenwälder und ihre angepassten Tier- und Pflanzenarten.
Auf geeigneten Standorten, wie z.B. am Tannenkamp versucht das Greifswalder Stadtforstamt unter dem vorhanden Kiefernschirm wieder einen Buchenmischwald heranzuziehen.
In den noch vorhandenen Laubwäldern sollen durch natürliche Verjüngung des Waldes unterschiedliche Altersgruppen auf derselben Fläche heranwachsen, sodass ein naturnaher und artenreicher Wald mit hoher Lebensraumvielfalt entstehen. Die Bäume werden einzeln oder gruppenweise gefällt. Die so erzielte Auflichtung des Bestandes fördert wiederum den Nachwuchs lichtbedürftiger Arten.
Bei inhaltlichen Fragen wendet ihr euch am besten an die NABU-Ortsgruppe. Entweder über die Internetseite (www.nabu-greifswald.de) oder über folgende Mailadresse: greifswald@nabu-mv.de
Zum Cache: Hier seid ihr bei Station 6. Da hier in der näheren Umgebung des Pfeilers aber ein Mysteryfinal keinen weitere Dose zu lässt liegt die Dose etwas weiter auf der Strecke in Richtung der Station 7: Eine Wiese ist bunt!

Dieser Cache erfordert eventuell spezielle Fähigkeiten. Bitte sucht diesen Cache nur wenn ihr das Riskio selber abschätzen könnt. Wir ermöglichen euch das suchen dieser Dose, aber wir verpflichten euch nicht! Es ist eure eigene Entscheidung gewesen.
Bitte sucht die Dose auch nicht mehr nach einbruch der Dämmerung. Neben den Tieren die Ihr dann stören könntet, sind zu dieser Zeit auch Jäger unterwegs!!!