Ihr befindet euch an der Kirche, die 1741 fertig gestellt wurde und in der alljährlich eine Kunstauktion stattfindet, die über Leipzig Grenzen hinaus bekannt ist. Im Mittelpunkt des Dorfes befindet sich das Rittergut mit seinem Park. Inzwischen wird das Rittergut für verschiedene soziokulturelle Angebote genutzt und beherbergt ein ökologisches Landschulheim mit einigen Tieren.
Da der Tagebau Espenhain direkt vor der Tür lag, drohte in den 80er Jahren dem Dorf die Devastierung, weshalb ein Großteil der Bevölkerung das Dorf verließ. Nach der Wende wurden diese Pläne in Frage gestellt und durch den Widerstand der Bewohner 1993 endgültig aufgegeben. Das Dorf war zu diesem Zeitpunkt nur noch ein Geisterdorf mit 50 Einwohnern. Der Wiederaufbau begann und inzwischen sind die meisten Häuser saniert und das Dorf strahlt mit seinen vielen Dreiseitenhöfen einen ganz besonderen Charme aus. Außerdem zog es sehr viele junge Familien hier her, so dass der Altersdurchschnitt bei nur 35 Jahren liegt.
Der Cachetitel bezieht sich auf die Bedeutung des Ortsnamens. Der Name Dreiskau leitet sich entweder von Trysk (Schelm) ab oder bedeutete „Dorf der Leute, die im Galopp reiten“. Muckern bedeutet so viel wie "an einer feuchten Stelle gelegen", da dort der Bach Gösel verläuft.