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Ehemaliges Gasthaus Traditional Cache

This cache has been archived.

Eggi-01: Leider geht das alte Gasthaus ins Archiv [:(]. Versuche etwas neues hier in der Nähe zu verstecken.

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Hidden : 4/19/2013
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:



Liebe Geocacher, versteckt bitte die Dose wieder so wie ihr sie vorgefunden habt. Danke sagt Eggi-01



Ehemaliges Gasthaus

Die Braukunst

Die frühesten Nachweise für Bier gibt es aus dem altmesopotamischen Raum. Die Ägypter ließen halbfertiges Brot mit Wasser vergären und bekamen so eine Art Bier. Bei den Römern hieß das Bier Cervisia, nach der Göttin der Feldfrüchte. Die Kelten nannten es Korma. In unserer Gegend erlebte das Bier erst im Mittelalter seinen Höhepunkt. Damals wurden noch die unterschiedlichsten Zutaten verwendet. Durch die Entstehung der Klosterbrauereien kam es zu einheitlichen Regelungen, ähnlich dem heutigen Reinheitsgebot. Die zur Herstellung benötigten Produkte wurden selber produziert oder aus dem näheren Umland bezogen. Bier galt damals auch als geeignetes Getränk für Kinder, da es einen nicht so hohen Alkoholgehalt hatte, aber wesentlich keimfreier als Wasser war. Durch seinen hohen Kaloriengehalt war es eine wichtige Nahrungsergänzung seiner Zeit. Angesichts des steigenden Bierkonsums im Mittelalter und der frühen Neuzeit war Bier für den städtischen Fiskus und die seit etwa um 1500 entstandene Steuerbehörde von großem Interesse. Bereits im Spätmittelalter wurden fast überall im Reich Produktions- und Verkaufssteuern erhoben. Um diese besser kontrollieren zu können, regelte man die Herstellung per Gesetz. Das allgemeine Brauen für jedermann war verboten und nur durch Erhalt einer Braugerechtigkeit, die nur auf ein Gebäude (Brauhaus) bezogen wurde, durfte man Bier herstellen.

 

Gasthaus und Saal

Nach einem sehr langen Streit mit Gotha erhielt Großrettbach am 19. März 1600 die Braugerechtigkeit. Die erste chronistische Erwähnung der Schenke findet man im Jahre 1864. Hier wird berichtet, dass das Schenkhaus um ein zweites Stockwerk mit Tanzsaal erweitert wurde. Es ist davon auszugehen, dass es sich um das heutige Gebäude hier handelt. Anfang des 20. Jahrhunderts gründeten sich hier auch zahlreiche Vereine wie z.B. ein Theater- und Gesangsverein, Turnverein, Schützenverein und nach dem Anbau einer Kegelbahn an den hinteren Versammlungsraum auch eine Kegelbruderschaft. 1936 wurden erstmals (unter streng behördlicher Auflagen) Kinoveranstaltungen im Saal durchgeführt. Zu Beginn der 30er Jahre zog sogar der Kindergarten in die Saalstuben ein. In den Jahren 1971-1972 wurden umfassende Reparaturen am Gebäude durchgeführt und nach Abschluss die Einweihung mit einer großen Festsitzung des Wanderslebener Karneval Vereins gefeiert. Allgemein sei hier noch zu erwähnen, dass in den 60er bis 80er Jahren ein reges Veranstaltungsleben stattfand. Alle 3 – 4 Wochen gab es eine Tanzveranstaltung oder eine Vereinsfeierlichkeit, die vom Geflügelzuchtverein „Trotz Alledem“, der Feuerwehr oder Gemeinde organisiert wurden. Erwähnenswert sind auch die DFD-Frauentagsfeiern, bei denen die Frauen den Männern in Sachen Feierlaune keineswegs nachstanden. Mitte der 70er Jahre hielt der Landfilm wieder Einzug. Alle 14 Tage wurden 2 Filme gezeigt: 15.00 Uhr für die Kinder und 20.00 Uhr für die Erwachsenen. Die Kirmes- und Faschingsveranstaltungen waren immer bis auf den letzten Platz ausverkauft. Durch den Neubau eines Küchen und Sozialtraktes 1987 erlebte die Gastronomie in Großrettbach einen erheblichen Aufschwung. Mit der Kirmes vom 10. – 12. November 1989, wendete sich nicht nur die politische, sondern auch die gastronomische Lage im Ort. Erstmals war noch jede Menge Platz auf der Tanzfläche, da sich sehr viele Einwohner an jenem Wochenende in Richtung Westen oder im Stau befanden. Die doch erschienen Gäste feierten fröhlich und ausgelassen. Wie jede Medaille hatte auch die Wende zwei Seiten. Durch erhöhte Einkaufspreise und die aufgestaute Reiselust der Einwohner verschlechterte sich die Lage in der Gastronomie zusehends. Nach einer halbjährlichen Schließung eröffnete 1993 die Gaststätte unter dem Namen „Roadhouse“. Geplant war auch ein Tattoostudio in der Saalstube, wozu es aber nicht kam. Die Schließung 1994 brachte vorerst das Aus der gemütlichen Gastlichkeit im Ort. 1995 wurde bis dato die letzte Kirmes im Ort gefeiert. 1996 gründete sich ein Tischtennisverein der den Saal umfangreich sanierte, um ihn als Trainingsort nutzen zu können. Im Gasthaus „Zum Grünen Garten“ wurde nach mehr als hundert Jahren am 11.07.2010 das letzte Bier ausgeschenkt. Durch die Bildung der Einheitsgemeinde Drei Gleichen war es möglich, in den Jahren 2009 – 2011, den Saal und den Sanitärtrakt grundlegend zu erneuern. Bei Malerarbeiten im Saal stieß man über der Bühne auf den alten Spruch: „Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr ein Leben lang“. 2012 gründete sich auch wieder ein Kirmesverein, der mit Erfolg 2012 und hoffentlich die nächsten Jahre die Kirmes im Saal ausrichten wird. Den Saal kann man für jeglichen Anlass bei der Gemeinde mieten. Angrenzend gibt es auch einen schönen Spielplatz für die kleinen Cacher, falls die Suche länger dauert.

Diese Angaben wurden aus der 2011 erschienenen Festschrift zur 1225 Jahrfeier Großrettbachs entnommen.

Nun zum Cache, der ein Tradi im schönen Großrettbach ist. Die Dose befindet sich ein wenig entfernt vom "Ehemaligen Gasthaus" soll euch aber trotzdem das Gasthaus ein wenig näher bringen. Bitte bei Schnee nicht suchen um keine Spuren zu legen. Es muss nichts demontiert werden um diesen Cache zu finden. Schreibt bitte auch wenn irgendwas nicht in Ordnung ist damit ich danach sehen kann.

Zur Erstausstattung gehört: 1 Logbuch, 2 Bleistifte, 1 Travelbug, diverse Sachen zum Tauschen




Geocacher against vandalism


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