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Karasek und seine Geschichten Traditional Cache

This cache has been archived.

Susi Sonnenschein: Hallo MischuX,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit sonnigen Grüßen

Susi Sonnenschein
Volunteer Geocaching.com Reviewer

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Hidden : 4/19/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein kleiner Tradi am Karasekmuseum.

Bitte achtet ein bisschen auf die Anwohner.

NICHT IM VOGELHAUS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
NOT IN THE HOUSE OF THE BIRD!!!!!!

Johannes Karasek, genannt Prager Hansel oder Böhmischer Hansel (* 10. September 1764 in Smichow; † 14. September 1809 in Dresden), war der Anführer einer Räuberbande.

Nachdem der gelernte Tischler und Fleischhauer aus dem österreichischen Heer desertiert war, schloss er sich der Bande des Räuberhauptmanns Palme an. Besonders die böhmischen Exklaven in der Oberlausitz boten ihr gute Schlupfwinkel für Raubzüge zu den Begüterten in der südlichen Oberlausitz und im böhmischen Niederland.

Nach Palmes Tod wurde Karasek zum Anführer der Bande. Inzwischen mit Magdalena Greibich, Tochter des Gerichtskretschamwirtes im damals böhmischen Neuwalde (Leutersdorf) verheiratet, machte es Karasek zur Bedingung, dass Leutersdorf von den Raubzügen verschont blieb. Dies ging lange gut, und niemand schöpfte Verdacht. Als sich Karasek im Jahre 1800 doch entschloss, das Oberleutersdorfer Gut auszurauben, war das das Ende der Bande. Unterwegs verlorene Beutestücke führten schnell zur Greibichschenke, und Karasek, der mit seinem eleganten Auftreten und seiner Redegewandtheit bis dahin über jeden Verdacht erhaben war, war als der Kopf der Bande ausgemacht.
Karasek wurde in Bautzen der Prozess gemacht. In der Zeit von 1800 bis 1803 war Karasek im Burgverlies am ehemaligen Burgwasserturm der Ortenburg eingesperrt. Das Todesurteil wurde später in eine lebenslängliche Haft umgewandelt. Doch auch nach Karaseks Verhaftung hörten die Raubzüge nicht auf. Diesmal war es die Bande von Wenzel Kummer, genannt der Böhmische Wenzel, die von der Exklave Neuschirgiswalde aus agierte und 1803 ausgehoben wurde. Die Greibichschenke wurde schließlich 1804 abgerissen, um eine weitere Nutzung als Räubernest zu verhindern. Karasek ging in die Geschichte als berühmt-berüchtigter Räuberhauptmann ein, der sich der Obrigkeit widersetzte und zu seiner Zeit Nordböhmen und die südliche Oberlausitz verunsicherte, die Sage idealisierte ihn hingegen als "Volksheld", der den Reichen nahm und den Armen gab. Geschichte und Sage um seine Person sind heute kaum noch voneinander zu trennen. So blieb die Erinnerung an ihn bei der Bevölkerung der Oberlausitz bis heute erhalten.

Wer nun noch mehr über Karasek und seine Geschichten erfahren möchte, kann sich gern im Museum etwas umsehen.

Öffnungszeiten:
Di - Fr.: 09:00 - 12:00 / 13:00 - 16:30 und So: 13:00 - 16:30

Additional Hints (Decrypt)

vz Ebue / vafvqr gur ghor

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)