Ein Tradi. Ihr erwartet hier ganz bestimmt ein Bild und einen aus Wikipedia kopierten Text. Kommt aber nicht. Wofür auch, Ihr könntet das ganz bestimmt selbst suchen und eigentlich lohnt sich das. Dieser Bahnhof hat viel zu erzählen über:
- die “Kanonenbahn” sowie seine Eröffnung als Rangierbahnhof im Jahr 1924
- seine Rolle als wichtiger Industriebahnhof und Militärbahnhof
- Kriegslokparade
- Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene
- Ereignisse vom 20. April 1945
- Ereignisse von 30. Juni 1945
- Neuaufbau zu dem drittgrößte Rangierbahnhof der DDR
- seine Rolle als Transitbahnhof in den Jahren 1958-1993.
Heute ist er eine der größten Rangierstellen Deutschlands mit 43 Richtungsgleisen, etwa 100 km Gleislänge und drei Ablaufbergen.
Foto: Jochen Leisner (mit freundlicher Genehmigung des Autors).
Bahnhof Seddin war der Startpunkt von vielen meinen Geocaching-Touren und -Wanderungen. Bei einer Wanderung habe ich bemerkenswerte Sachen entdeckt, die an einige Ereignisse aus der Geschichte des Bahnhofs erinnern. Vielleich findet Ihr das auch einen Besuch wert? Falls nicht, dann schadet ein kleiner Spaziergang und ein Punkt mehr auch nicht. ;)
Wichtig: das ist ein Waldcache. Gleisanlagen sollten auf keinen Fall betreten werden und auch in der Nähe von Bahnanlagen braucht man nicht zu suchen.
Achtung! Am 19 Juli 2013 wurde vom Team Festus2012 über zahlreiche tote Nester des Eichenprozessionsspinners in der Nähe des Caches berichtet. Seid vorsichtig, denn die Haare könnten noch viel Schaden anrichten.
