Die Drebacher Krokuswiesen
Die Drebacher Krokuswiesen sind eine Sehenswürdigkeit unserer Gemeine Drebach. Die Wiesen bestehen aus über 40 Flächen-Naturdenkmalen auf über 7 Hektar sind in der Zeit der Krokusblüte von März bis April ein beliebtes Ausflugsziel in der Region. Im Volksmund werden die Krokusse auch als „Nackte Jungfern“ bezeichnet.
Geschichte und Sage der Drebacher Krokuswiesen
Im 17. Jahrhundert kam der Ortspfarrer David Rebentrost (1614–1703) dem sächsischen Kurfürsten Johann Georg II. zu Hilfe geeilt, als dieser an der Heinzebank einen Jagdunfall erlitt, und behandelte ihn. Als Dank durfte er sich aus dem kurfürstlichen Garten in Dresden drei Pflanzen auswählen. Rebentrost entschied sich für die Krokusse, die Doldige Vogelmilch und eine Eibe. Die Eibe gedieh bis etwa 1980 im Garten des Pfarrguts, wo sie noch in abgestorbenem Zustand zu sehen ist. Während die Doldige Vogelmilch nur noch vereinzelt anzutreffen ist, breiteten sich die Krokusse massenhaft über den unteren Teil von Drebach aus, sodass daraus die Krokuswiesen entstanden. Seit 1934 stehen die Krokuswiesen unter Naturschutz.
Während der Krokusblüte könnte es sich als schwierig erweisen den Cache zu heben.
weitere Drebacher Caches:
GC36F9V Drebach 1: David Rebentrost