Als Kinder, fanden wir bei einen unserer Streifzüge durch diesen Wald, einen großen Stein, einen Grabstein. Der Grabstein lag fernab von allen Wegen, mitten im Wald, zu gewuchert und ganz versteckt. Als wir das Moos abgekratzt hatten, konnten wir den Namen lesen.
Revierförster
W. Schulz
GEB. 30.4.1905
GEST.28.10.1948
R.I.P.
Aufgeregt fragten wir zu Hause nach, was es mit diesem Grabstein auf sich hat und was dem guten Mann passiert war. Doch es war ganz schwer Informationen zu bekommen, kaum einer kannte diesen Grabstein und noch weniger war die Geschichte bekannt, die hinter diesem Grabstein steckte. Ein alter Mann erzählte uns schließlich, dass es wohl ein Blitz gewesen sei, der den Förster bei einem Unwetter genau auf dieser Stelle niedergestreckt hätte.
Der alte Mann sagte. Dass bei einem aufziehenden Unwetter und lauten donnern, der Hund des Förster sich erschrocken hätte und in den Wald gelaufen wäre. Der Förster voller Angst um seinen guten Hund hinterher, in der Hoffnung noch vor dem Beginn des Unwetters seinen Hund gefunden und wieder zu Hause zu sein. Alles rufen und suchen half nichts, er fand seinen Hund nicht. Viel zu spät machte sich der Förster auf den Rückweg. Er geriet mitten im Wald in ein fürchterliches Gewitter und suchte unter einer dicken Eiche Schutz. Dort fand man ihn dann einen Tag später.
Ich weiß ja nicht ob uns damals der alte Mann eine Kindergeschichte erzählt hatte…….vielleicht weiß ja einer von euch cachern ja etwas genaueres über diesen Grabstein, oder die wahre Geschichte die dahinter steckt. Heute führt ein Wanderweg an diesem Grabstein vorbei. Er ist jetzt leicht zu erreichen, man muss nicht mehr durch den Wald stolpern um hin zu kommen, also keine Angst.
Ich wünsche euch noch viel Spaß beim Suchen.