An der Haltestelle angekommen nimm gemütlich Platz und greif in einem muggelfreien Moment zu. Wofür ist diese kleine Haltestelle, an welcher hin und wieder mal Geocacher warten? Seit Mai 2006 kämpft der „Lärmschutz für Barmbek und Dulsberg e.V.“ für einen aktiven Lärmschutz entlang der Güterumgehungsbahn im Bereich Barmbek und Dulsberg. Die Güterumgehungsbahn verläuft von Eidelstedt im Norden bis nach Rothenburgsotz im Süden, im Bereich Barmbek, Dulsberg und Eilbek parallel zur S-Bahn Linie 1/11. Hier an der Haltestelle war der Verein bereits erfolgreich, wie man an den grauen Lärmschutzwänden auf der Brücke erkennen kann.
Quelle: www.barmbek-laerm.de
Unter dem Gang, welcher zu den Haustüren der Reihenhäuser am Kanal führt befinden sich zwei Wohnungen. Diese waren damals ein Ruderclub der Hitlerjugend, über welchen ich bisher nichts Näheres herausfinden konnte. Im zweiten Weltkrieg wurde Barmbek bei einem Luftangriff der „Operation Gomorrha“ schwer verwüstet. Vor allem die Brandbomben, welche zum vollständigen Ausbrennen der Gebäude führten, sorgten dafür, dass die Häuser von Grund auf neu errichtet werden mussten und somit nicht mehr viel von einem Ruderclub zu erkennen ist. Die Terrassen über dem Wasser wurden erst im Jahr 2012 angebaut.
Herzlichen Glückwunsch an
Windschattenwanderer
und
Cajamaus

für den double FTF!