Skip to content

Was Maja alles kann Mystery Cache

This cache has been archived.

træckdog: Ab ins Archiv damit!

More
Hidden : 4/29/2013
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Was Maja alles kann!

 


Oh nein, falsche Maja. Das ist Maya, auch sie gehört zum Stoeberhunde-Team und sie war beim Legen der Dose dabei.
Somit ist dieser Cache ihr gewidmet, auch wenn sie Bienen überhaupt nicht leiden kann.

Ja genau, um die da gehts.


Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt einen Rätsel-Cache zum Thema Honigbiene zu gestalten.
Nach der Veröffentlichung des Tradis wild bees, hatte ich das Vorhaben eigentlich auf Eis gelegt, da ich diesen Platz als Final nutzen wollte.
Da das Thema Biene mir aber nach wie vor ein sehr wichtiges und aktuell dank Neonicotinoide und diverser politischer Machenschaften auch in den Medien sehr präsent ist, habe ich beschlossen aus der Location eine Stage zu machen und vielleicht den einen oder anderen ein wenig auf die Wichtigkeit der Biene aufmerksam zu machen.

Vorab ein paar kurze Randinformationen zur Biene.
Die echte Biene ist eine der vier grossen eusozialen Insektengruppen. Nur so zum Vergleich, unter den Säugetieren gibt es genau 2 Arten (!) mit eusozialer Lebensweise. Eusozialität bedeutet, dass diese Tiere in einem grossen Sozialverband leben, in dem nur ein kleiner Teil der Individuen auch fortpflanzungsfähig ist, aber sämtliche Verbandsmitglieder an Brutpflege und Nahrungsbeschaffung beteiligt sind.

Es gibt, wie bei allen Insekten auch bei den Bienen eine schier unüberschaubare Anzahl an verschiedenen Arten.
Alleine in Österreich kommen 676 Bienenarten vor, in der Steiermark sind es immerhin 413.
Zu den echten Bienen (den "Apidae") zählen die Honigbienen und die Hummeln. In ganz Europa gibt es unter den zahlreichen Bienenarten nur eine einzige Honigbienenart!

 

Nutztier Honigbiene
Die Honigbiene stellt weltweit einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor dar.
Neben der offensichtlichen Erzeugung von Honig, produziert sie aber auch noch Bienenwachs und Propolis. In der Medizin wird Bienengift in diversen Bereichen eingesetzt, vor allem natürlich als Hyposensibilisierung gegen eine Insektengiftallergie und mittlerweile sogar als natürliche Alternative zu Botulinumtoxin.
Der wichtigste Nutzen der Bienen ist allerdings die Bestäubung diverser Pflanzen. Etwa 90% der Blütenpflanzen weltweit sind tierbestäubt, die Biene ist der wichtigste Bestäuber, Käfer, Falter, Fliegen und mancherorts Vögel oder Fledermäuse stellen nur einen kleineren Anteil dar.
Unter den obligat, also rein tierbestäubten Pflanzen (bei einigen Arten kommt es auch zur Bestäubung durch Wind), finden sich die Gurke, der Kürbis, Apfel und Birne und nicht zuletzt der Kaffee. Ohne Insekten, allen voran den Bienen, gäbe es all diese Pflanzen nicht.
Aber auch der Honigertrag und vor allem Konsum ist nicht zu unterschätzen. Europa produziert jährlich 332.000 Tonnen Honig, dies entspricht etwa 1.25 Milliarden Euro. Dennoch ist Europa nicht in der Lage seinen Honigverbrauch selbst zu decken.
Österreich ist mit 6000-8500 Tonnen Honig im Jahr der 9. grösste Honigerzeuger der EU.

 

Lebensweise Honigbiene
Ein Hongbienenstaat besteht aus einer Königin, die alle Eier legt und damit Mutter aller Bienen im Stock ist, den Arbeiterinnen und zumindest von Mai bis August auch männlichen Bienen.
Männliche Bienen finden sich nur während der Fortpflanzungszeit im Stock. Da sie keine weiteren Aufgaben übernehmen können, als neue Königinnen zu begatten und nicht einmal in der Lage sind ohne Hilfe Nahrung aufzunehmen, sterben sie nach vollbrachter Leistung oder werden spätestens zum Ende des Sommers als unliebsame Mitesser aus dem Stock vertrieben.
Königinnen sind mit 15 bis 18mm die grössten Tiere im Stock. Arbeiterinnen werden 13 bis 16mm gross und männliche Tiere sind mit 11 bis 13mm die kleinsten.
Um den Platz im Bienenstock möglichst effizient zu nutzen, hat die Honigbiene sich eine perfekte und möglichst platzsparende Lagermöglichkeit ausgedacht, nämlich das 6-Eck.


Quelle: wikipedia


In diesen Waben findet alles, was so eine Biene lagern möchte ihren Platz. Eier, Larven, Puppen, Pollen, Honig, Wasser und auch schlafende, erwachsene Bienen.
Bienen haben eine perfekte Arbeitsteilung und jede Biene durchläuft im Laufe ihres Lebens jede einzelne Aufgabe, die in so einem Bienenstaat anfällt. Alle Bienen, die wir ausserhalb des Stocks fliegend sehen, sind schon relativ alte Bienen, denn erst als letzte Aufgabe dürfen sie Aufgaben ausserhalb des Stocks übernehmen - evolutionär sinnvoll, denn das ist die Aufgabe, die am gefährlichsten ist. Es gibt viele Fressfeinde und andere Gefahren und ältere Bienen, zum Ende ihres Lebens, sind am ehesten entbehrlich.
Besonders spannend ist auch die Art, wie die ausfliegenden Bienen, die Sammlerinnen den anderen Bienen mitteilen, wo es ertragreiche Futterplätze gibt. Dies geschieht durch einen Bienentanz, der durch die Dauer von Vibrationen die Entfernung vom Bienenstock aus angibt und durch den Winkel, in dem getanzt wird, die Richtung in Abhängigkeit zum aktuellen Sonnenstand. Dies ist überraschend präzise.
Für Futterquellen auf kurze Distanzen gibt es den sogenannten Rundtanz, für lange Distanzen den Schwänzeltanz.
Wie alt wird denn so eine Biene nun eigentlich? Arbeiterinnen werden in der Zeit in der sie auch ausfliegen maximal 40 Tage alt. Ab dem 21. Tag fliegen sie aus, um Wasser, Nektar, Pollen und Propolis zu sammeln. Davor sind sie Putzerbienen, um die Waben sauber zu halten, Ammenbienen, die sich um den Nachwuchs kümmern und schliesslich Wächterbienen, um den Eingang zum Stock zu bewachen.
Königinnen werden etwa 4 Jahre alt, männliche Bienen einige Monate.
Was macht die Honigbiene nun aber eigentlich zur Honigbiene?
Nun, vor allem natürlich der Honig. Diesen produzieren die Bienen als Vorrat für den Winter. Dies geschieht in einem sehr komplizierten Prozess im Honigmagen der Biene, in dem unter Einsatz und Zusatz diverser Enzyme aus dem gesammelten Nektar Honig produziert und dann wieder sekretiert wird - ja Honig ist im Prinzip also Bienen-Erbrochenes.

 

Der Cache

Nun aber zu dem Teil, auf den wohl die meisten gewartet haben, der Cache.
Um die Dose nun zu finden, gilt es erst mehrere Schritte zu erledigen.

1. Homework-Part:
Hier gilt es einige Fragen zur Biene zu beantworten - dies liefert euch die Ostkoordinate von Stage 2.

A: Einer der bedeutensten deutschen Verhaltensforscher, der sich auch mit Bienen beschäftigt hat, war gebürtiger Österreicher, auch wenn er die meiste Zeit seines akadamischen Lebens in München verbracht hat. Sein Interesse galt vor allem der Kommunikation der Honigbiene und so entschlüsselte er die Tanzsprache derselben. In welchem Jahr erhielt er für diese Arbeit einen Nobelpreis?

B: Unsere Honigbiene, die sogenannte 'Westliche Honigbiene' wurde erstmals von Carl von Linné wissenschaftlich beschrieben. In welchem Jahr geschah dies?

C: In der Steiermark wird versucht nur eine Unterart der Honigbiene zu halten. Diese hat nach dem Gattungsnamen 'Apis' noch 2 lateinische Artnamen. Finde diese beiden Artnamen und bilde die Buchstabensumme.

D: Wie heissen eigentlich die männlichen Bienen? Bilde die Buchstabensumme der Einzahl.

E: Wie ist der unter Imkern übliche Name für einen vom Menschen zur Verfügung gestellten Bienenstock? Bilde die Buchstabensumme von diesem Wort (5 Buchstaben).

F: Die eigentliche Vermehrung von Bienen findet so statt, dass eine neue Königin aufgezogen wird, die dann nach der Befruchtung (Bienen haben nur eine einmalige Befruchtung, die für ihr ganzes Leben reicht) den Stock übernimmt. Die alte Königin zieht mit einem Teil der Arbeiterinnen aus dem Stock aus und bildet eine neue Kolonie. Eigentlich sind die Arbeiterinnen und die neue Königin aber Schwestern. Nur durch Fütterung einer bestimmten Substanz (2 Wörter) an die Larve entsteht daraus dann eine neue Königin. Finde den Namen der Substanz und bilde abermals die Buchstabensumme.

G: Besonders spannend ist eine bestimmte Gattung der echten Bienen, die in Europa aber nicht vorkommt. Es ist die stachellose Biene. Normalerweise verteidigen sich Bienen mit ihrem Stachel. Durch Widerhaken bleibt der Stachel in der Haut von Säugetieren hängen und kann so auch noch nach der Flucht weiter Gift in das Opfer pumpen. Der Stachel reisst allerdings zusammen mit lebensnotwenigen Organen aus der Biene aus und so verendet sie nur kurze Zeit nach ihrem einzigen Stich.
So haben sich die stachellosen Bienen, die nur in Australien, Afrika und Südamerika vorkommen, andere Verteidigungsstrategien überlegt, bei denen sie nicht mit ihrem Leben bezahlen müssen - etwa durch Bisse oder der Absonderung ätzender Sekrete. Auch unter den Grazer Cachern haben wir so ein Exemplar . Finde den lateinischen Namen und bilde wieder die Buchstabensumme.

H: Zum Abschluss noch etwas zu Maja. Biene Maja erschien erstmals als Roman des deutschen Schriftstellers Waldemar Bonsels 1912. In diesem Buch gab es neben zahlreichen namenlosen Tieren auch schon einige der den meisten wahrscheinlich aus der gleichnamigen Trick-Serie bekannten Figuren. Eine Liste der Figuren mit Namen findet sich im Internet (beispielsweise im wohl bekanntesten, freien Nachschlagewerk), wie viele sind es? Einige werden vielleicht überrascht sein, dass sehr bekannte erst später für die Trick-Serie dazugeschrieben wurden.

Nun kann die Ostkoordinate wie folgt berechnet werden:
E 015° 22.A-B+C+D+E+F+G+H

Zur Kontrolle, die iterierte Ziffernsumme der Nachkommastellen ergibt 6.

 

2. Stage 1 - Der Feldteil beginnt:
Als Ausganspunkt empfiehlt sich die Gegend der Header-Koordinaten, so kann der Spaziergang mehr oder weniger zu einer Runde geschlossen werden.
Begibt dich nun zu Stage 1, um die Fragen für die Berechnung der Nordkoordinate von Stage 2 beantworten zu können. Hier befindest du dich bei einer ausgesprochen informativen Station zum Thema Wildbienen des 'Natur Erlebnis Park Plabutsch Buchkogel'. Nähere Informationen auch beim Tradi wild bees, der ebenfalls hier zu finden ist. Um das ganze outdoor-freundlicher zu gestalten, müssen hier nur Buchstaben gezählt werden.

I: Auf einer der Schautafeln finden sich alle möglichen Produkte, die Bienen herstellen und derer der Mensch sich bedient und die wichtigsten Informationen zu diesen. Eines der Produkte ist Propolis. Neben Propolis steht noch ein Schlagwort, wofür Propolis genutzt wird, nämlich "Propolis - die ...". Zähle die Buchstaben des gesuchten Wortes.

J: Auf einer weiteren Lehrtafel findet man Beschreibungen zu anderen Bienenarten, die in der Region vorkommen - wie wir schon wissen, auch Hummeln sind eigentlich echte Bienen. Bei den Einsiedlerbienen ist schematisch dargestellt, wie sie Brutzellen in bereits vorhandene Röhren bauen und mit je einem Ei und Larvenbrot als Versorgung für die Larve füllen. Auf der Abbildung befinden sich wie viele Zellen mit Larvenbrot (mit und ohne Ei)?

K: Auf der dritten Lehrtafel finden sich viele Informationen über 'unsere' Honigbiene und deren Leben. Aufmerksame Listing-Leser finden auch hier wieder die Arbeitsteilung der Arbeiterbienen und in welcher zeitlichen Abfolge sie Aufgaben übernehmen. Zähle die aufgezählten Stadien bzw. Aufgaben einer Arbeiterbiene im Laufe ihres Lebens.

Nun kann die Nordkoordinate wie folgt berechnet werden:
N 047° 02.[ I ][ J ][ K ]

3. Stage 2 - Der Bienenstock:
Nun ist es fast geschafft. An den Koordinaten von Stage 2 findet ihr schliesslich auch die Koordinaten für den Final.
Hier muss nur noch eine kleine Aufgabe gemeistert werden und dann steht dem Finden der Dose nichts mehr im Weg.

An Stage 2 solltet ihr relativ ungestört sein, bitte seid aber beim Final ausgesprochen vorsichtig, dieser befindet sich nur wenige Schritte neben dem Weg und ist sehr gut von Spaziergeh-Muggels sichtbar. Dafür sollte er sehr eindeutig erkennbar sein.
Nachdem der Empfang bei Stage 2 ziemlich schlecht sein könnte und der Art der Berechnung des Finals, können die Final-Koordinaten etwas schwanken. So viel sei gesagt, auf dem direkten Weg von Stage 2 zum Final, befindet sich die Dose rechts vom Weg. Mit dem Hint sollte es dann kein grosses Problem mehr sein.

Additional Hints (Decrypt)

[Stage 2] Sryfra-Ovrara [Final] Onhzfghzcs-Ovrara

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)