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Weitrager Zisterne Traditional Cache

Hidden : 5/1/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Weitrager Zisterne


 
Tatsächlich handelt es sich hier um einen alten Keller, der von Gerhard Seebach 
(überschnell) als Zisterne gedeutet wurde. Auffallend ist jedenfalls, dass die Anlage 
einen Wasserzufluss, der vom Keller des Hauses Nr. 24 an der Oberen Zeile kommt, 
hat, ebenso einen Abfluss. Der ganze Boden war früher mit Kieselsteinen abgedeckt. 
Das Wasser hat jedenfalls für diesen Keller eine gewisse Rolle gespielt. Univ. Prof. 
Dr. Herbert Knittler, ein hervorragender Kenner der Stadt Weitra, besonders auch 
seiner Tiefbauten, hat sich im Jahre 2006 in seinem Aufsatz <Die mittelalterlichen 
und frühneuzeitlichen `Überländkeller´ der Stadt Weitra, Niederösterreich (in: 
Beiträge zur Mittelalterarchäologie in Österreich 22/2006, S. 81 - 92) ausdrücklich 
gegen eine Deutung als Zisterne ausgesprochen. Seiner Meinung nach handelt es 
sich um einen Keller, der in einem Zusammenhang mit den nahe gelegenen alten 
Fleischbänken zu sehen ist. Diese befanden sich gegenüber der Einmündung der 
Fleischgasse in den Rathausplatz. Jedenfalls handelt es sich bei diesem Keller um 
ein eindrucksvolles Bauwerk. Die Grundfläche beträgt 8 m x 9 m, das Gewölbe 
darüber erhebt sich bis zu einer Höhe von 5,50 m. Das mit mächtigen Rippen 
ausgestattete Gewölbe teilt den Raum in zwei mächtige Joche und ist in das späte 
13. oder frühe 14. Jahrhundert zu datieren. Wohl aus statischen Gründen wurde im 
frühen 15. Jahrhundert eine mächtige Stützwand eingezogen, die in der Mitte einen 
großen Spitzbogen freiläßt. Der Zugangstollen misst 7,5 m Länge und 2,5 m Breite 
und ist bis 3 m hoch. Urkundlich genannt wird der Raum 1464 als gwelb mit ottach. 
1499 ist von der fleischpannckwiß im obdach die Rede. Der Begriff Ottach 
bezeichnete im Mittelalter einen überdeckten Ab- und Zuflussgraben. Über dem 
Gewölbe befand sich (und befindet sich noch heute) eine Grünfläche, daher die 
Bezeichnung <Fleischbankwiese>. Das in den gewölbten Hauptraum zufließende 
und zwischen den Kieselsteinen befindliche Wasser dürfte der Kühlung gedient haben.


Die Koordinaten zeigen zum Eingang der Zisterne! Das Licht in der Zisterne schaltet sich automatisch ein!

Quelle: www.weitra.at
Happy Caching

 

Additional Hints (Decrypt)

Nhs qre Yvaxra Frvgr ibez Rvatnat!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)