Geografie
Geografische Lage
Elsdorf ist eine ländliche Kommune. Es liegt in zirka 30 km Luftlinie Entfernung westlich von Köln zwischen Bergheim und Jülich, etwa in der Mitte des Rheinischen Braunkohlereviers.[2] Im Südwesten stößt das Stadtgebiet an den Tagebau Hambach, der große Teile des Stadtgebiets in Anspruch nimmt.[3] Die Ortsteile Etzweiler, Tanneck und die Siedlung Gesolei wurden umgesiedelt. Der Umsiedlungsort ist Neu-Etzweiler. Die ursprünglichen Planungen für den Tagebau Hambach sahen die spätere Erweiterung des Tagebaus bis zur heutigen A 61 vor („Hambach II“ ). Hier lagern noch heute 2,015 Milliarden m³ Braunkohle. Das ist deutlich mehr als die im Tagebau Garzweiler II ( = Frimmersdorf West-West ) damals prognostizierten 1,650 Milliarden m³.[4] Hierfür wäre jedoch eine Umsiedlung aller Ortsteile notwendig.
Stadtgliederung
(gemeldete Bevölkerung jeweils zum 31.03.2013)[5]
Einwohner
(jeweils zum 31. Dezember)
- 1975 - 16.667
- 1980 - 17.496
- 1990 - 19.944
- 1995 - 21.343
- 1998 - 21.675
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- 2000 - 21.692
- 2002 - 21.784
- 2005 - 21.674
- 2008 - 21.270
- 2010 - 21.080
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Geschichte
Der Dorfplatz in Neu-Etzweiler
Die Wurzeln von Elsdorf reichen zurück bis in die Zeit, als das heutige Stadtgebiet von den Franken besiedelt wurde. Ausgrabungen eines fränkischen Gräberfeldes belegen erste Ansiedlungen gegen Ende des 5. Jahrhunderts.
Einer Sage nach stammt der Name Elsdorf von Egilhard (auch Eilhard) ab, einem Abt der Reichsabtei Kornelimünster bei Aachen. Der Überlieferung nach wurde er im Jahr 881 bei einem Normanneneinfall im Wald zwischen Elsdorf und Bergheim erschlagen. Nach der Entwicklung über Egilo-, Egils- und Eilsdorf entstand schließlich der heutige Name Elsdorf.
Seit dem Mittelalter gehörte Elsdorf zum Amt Bergheim im Herzogtum Jülich. Im Jahre 1794 besetzten französische Revolutionstruppen den Ort und Elsdorf kam an die Mairie Esch im Kanton Bergheim im Arrondissement Cologne im Département de la Roer.
1815 kam Elsdorf an das Königreich Preußen und an den Kreis Bergheim im Regierungsbezirk Köln.
1869 wurde die Bahnlinie Neuss - Düren mit einem Bahnhof in Elsdorf gebaut. Dadurch nahm die Bevölkerung des Ortes stark zu, und Elsdorf stieg zum Mittelpunkt der Orte, die die heutige Stadt bilden, auf.
1870 wurde in Elsdorf von Emil Pfeifer mit Sohn Valentin Pfeifer und Eugen Langen die erste Zuckerfabrik der Firma Pfeifer & Langen errichtet.
1937 wurde die Gemeinde Heppendorf mit dem Amt Esch vereinigt, das 1938 in Amt Elsdorf umbenannt wurde.
In seiner heutigen Ausdehnung existiert die Gemeinde erst seit der Gebietsreform (vgl. § 8 Köln-Gesetz), in der am 1. Januar 1975 die bis dahin selbständigen Gemeinden Angelsdorf, Elsdorf, Esch, Heppendorf, Niederembt und Oberembt zur Gemeinde Elsdorf zusammengefasst wurden.[6]
Zum 1. Januar 2011 wurde Elsdorf das Stadtrecht verliehen. Damit verbunden waren die Einrichtung eines Jugend- und Bauamtes.[7]
Quelle: wikipedia
Der alte Standort an der Grillhütte wurde von uns wegen massiver Muggelatacke (Dose wurde 3 mal innerhalb von 4 Wochen zerstört) aufgegeben, nun lebt die Dose hier wieder auf.Zur Zeit auch nur für PM`s zu sehen.
Happy Hunting und viel Spass am Spiel
DieElsdorfer