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Ein Keltenschatz? Traditional Cache

This cache has been archived.

Sabbelwasser: Hallo Murms,

leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
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Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer:
GC-Reviewer, speziell für Bayern auf:
Reviewer Bayern und Erklärungen zur Winterpause findest Du hier: Winterpause

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Hidden : 6/28/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dieser Cache führt zu einer keltischen Kultstätte, oder besser gesagt, zu dem was heute noch davon übrig ist. Heute wird sie die Büttharder Schanz(e) genannt und man sieht nur noch einen viereckigen Erddamm.
Achtung vor Zecken!!!
Und es muss nichts umgegraben werden.

Zusammenfassung des unteren Textes:

Ausgrabungen ergaben, dass dieser 120 x 120 m große und teilweisen noch 2 m hohe Erddamm aus der so genannten La Tenezeit (5.–1. Jahrhundert v. Chr.) kommt und von den damals hier lebenden Kelten für die Totenverehrung erbaut wurde, und somit ein sehr wichtiger Platz dieser Umgebung war. Bis 1688 gehörte der Wald und somit die Schanze zur Gemarkung Vilchband. Wegen einer Brandschatzung von den Franzosen, benötigte Vilchband aber eine größere Summe Geld. So wurde der Wald an die damalige würzburgische Amtsstadt Bütthard verpfändet, später jedoch, wollten die Büttharder ihn nicht mehr auslö­sen. Heute wird sie „die Büttharder Schanz(e)“ genannt.

Original:

Auf der Gemarkung Vilchband fanden sich La Tenezeitliche Spuren überall dort, wo auch solche der Hallstattzeit zutage getreten sind, besonders am Burgweg, sowie in und um den Friedhof. Als mar­kantestes Erinnerungszeichen der La Tenezeit darf aber die Viereckschanze im Büttharder Wald angesehen werden. Sie liegt knapp 1 km östlich vom Dorf. Schon der Flurname "Erd­burg" deutet auf ihre Lage hin. Bei den Holzschlägen treffen wir bereits auf die Be­zeichnung "Schanz". Das Waldstück selbst, in dem das vierek­kige Erdwerk liegt, gehört heute nicht mehr zur Gemarkung Vilch­band. Es hat seine eigene, nicht uninteressante Geschichte: in­folge einer Brandschatzung durch die Franzosen unter General Melac mußte Vilchband 1688 eine größere Geldsumme aufbringen, die es je­doch nicht bezahlen konnte. So wandte man sich an die Nachbarge­meinde, die damalige würzburgische Amtsstadt Bütthard. Der Wald wurde ver­pfändet, aber später wollten ihn die Büttharder nicht mehr auslö­sen. Mit diesem Wald, dem sog. "Büttharder Wald", ging die Viereckschanze an Bütthard und damit an Bayern "verloren". Die "Büttharder Schanze", wie sie im allgemeinen ge­nannt wird, spielt in der Siedlungsgeschichte von Vilchband eine große Rolle. Gleich nach dem Eintritt in den Wald, der hier die Gemarkungs- und Landesgrenze bildet, stoßen wir auf die Erderhebung. Es ist ein deutlich sichtbares Viereck von 120 x 120 m. Der vordere westliche Erddamm ragt bis zu einer Höhe von 2 m auf. Die seitlichen Erhe­bungen sind etwas niedriger, und nur der östliche Wall ist teil­weise fast verflacht. Der Ausdruck "schanz" für dieses Bauwerk ist daher auf diese äußere Form zurückzuführen. 1908 wurde vom Amt für Denkmalpflege in Würzburg unter der Leitung von G. Hock Grabungen an verschiedenen Stellen der Schanze durchgeführt. Nach Mitteilung von Lutz, der an den Grabungen beteiligt war, entdeckte man den Eingang in das Erdwerk am östliche Wall. In der südöstlichen Ecke wurden mehrmals Pfostenlöcher angeschnitten, die auf Gebäude schließen ließen. Ebenso fand man dort Feuerstellen, wie Kohlenre­ste und geschwärzte Steine bezeugten. Bemerkenswert ist jedoch, daß der Brunnen außerhalb des umfriedeten Gebietes ungefähr 100 m südlich im Wald entdeckt wurde. Der Brunnenschacht ist heute noch deutlich sichtbar. Es muß aber angenommen werden, daß sich inner­halb der Anlage ein weiterer Brunnen befand, dessen Quelle viel­leicht im Laufe der Jahre nachließ, so daß die Anlage eines Brun­nens außerhalb erforderlich war. Auch vor dem Wall grub man nach und stellte fest, daß der Graben ungefähr 1,50 m tief gewesen sein mußte. Die Grabenbreite betrug oben etwa 2 m. Außerdem wurde ein Walldurchstich an der westlichen Seite vorgenommen und dabei Ton­reste aus der späten La Tenezeit zutage gefördert. Die "Büttharder Schanz" dürfte in den letzten beiden Jahrhunderten v. Chr. Geburt von Kelten bewohnt gewesen sein. Sie ist neben den Grabhü­geln das einzige oberirdische Zeugnis aus der Frühgeschichte im Raum Vilch­band. Welche Bedeutung mag sie wohl gehabt haben? Schon lange waren Erdwerke dieser Art bekannt und hatten in der heimischen Altertumskunde Beachtung gefunden. Man hielt sie jedoch wegen ihres regelmäßigen Grundrisses für römische Anlagen. Diese Theorie war unhaltbar, weil es unerklärlich ist, wozu eine römi­sche Anlage soweit vom Limes entfernt errichtet wurde. Um die Jahrhundertwende nahm man im Zusammenhang mit der Forschung nach dem Verlauf des Limes bei Gerichtstetten im Landkreis Bu­chen, un­gefähr 30 km westlich von Vilchband, die erste Untersu­chung eines solchen Erdwerkes in Süddeutschland vor. Sehr rasch kam man dabei zu dem Ergebnis, daß diese Anlage prähistorischen Ursprungs sein müsse. Bei weiteren Grabungen fand man Pfostenstel­lungen von höl­zernen Gebäuden, das Fundament eines quadrati­schen Steinhauses und eine unter den Wall reichende Grube mit spätla­tenischen Resten. Zeitlich entsprechendes Fundmaterial, wenn auch in geringerem Maße als bei der systematischen Grabung bei Ge­richtstetten, kam auch bei der ersten und bisher einzigen Ver­suchsgrabung 1908 an der "Büttharder Schanze" zutage. Dadurch kann die zeitliche Entstehung der Schanzen in die späte La Tenezeit festgesetzt werden. Über ihre Bedeutung herrscht allerdings bis heute noch keine endgültige Klarheit. Die Ausgräber der ersten "Schanze" bei Gerichtstetten waren der Überzeugung, daß das Viereck am Wall und Graben ein be­festigtes landwirtschaftliches Gehöft der letzten Kelten dar­stellt, das zum Schutz gegen die ein­dringenden Germanen errichtet worden war. Seiner Größe entspre­chend sollte es in Zeiten der Ge­fahr zur Unterbringung der Vieh­herden dienen. Diese Überlegung mag vielleicht den geschichtlichen Ereignissen Rechnung tragen, doch ist die Anlage für militärische Zwecke höchst ungeeignet. E. Wahle wollte in den Keltenschanzen nur eingefriedete Gutshöfe wohlhaben­der keltischer Großbauern se­hen. Diese Formulierung muß ebenfalls manche Frage offenlassen. Vor allem ist es unverständlich, warum eine Einfriedung, wenn sie nur das Vieh zusammenhalten sollte, mit solchem Aufwand errichtet wurde. Auf Grund umfassender Forschungsergebnisse hat man heute eine an­dere Auffassung. Nach Dr. Dauber sieht man in dieser keltischen Anlage kultische Plätze. Im Rahmen der Totenverehrung wurden sie vielfach zum Mittelpunkt des religiösen Lebens, das im Laufe der Zeit in immer unterschiedlicheren Kulten seinen Ausdruck fand. So wird es erklärlich, warum man die Anlage nur durch einen einzigen Zugang in der Mitte einer, meist der östlichen Seite betreten konnte. In einer der vier Ecken befanden sich in einem steinernen Tempel die kultischen Einrichtungen für die Opferhandlungen. In der "Büttharder Schanze" dürfte diese Stelle nach bisherigen For­schungsergebnissen die südöstliche Ecke gewesen sein. Wenn dieser Platz als Kultstätte errichtet wurde, so muß er der zentrale Ort für die Bewohner der Siedlungen auf der Gemarkung Vilchband und der näheren Umgebung gewesen sein. Damit hat der Raum Vilchband in diesem Bauwerk wieder einen Beweis für seine große Bedeutung in der Vorgeschichte.

Ausschnitt aus http://www.intarsien-hof.de/heimat/vilchband.html

Additional Hints (Decrypt)

mjvfpura mjrv Oähzra... bqre vfg rf qbpu ahe rvare?

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)