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„Annoncier-Säulen“ Traditional Cache

This cache has been archived.

herzebopperl: Nach fast 12 Jahren ist es an der Zeit, dass dieser Cache ins Archiv wandert.
Die Baustelle ist beendet, das Viertel hat sich sehr verändert. Es gibt neue, bessere Versteckmöglichkeiten. Daher gebe ich den Platz jetzt frei.
Es ist jeder willkommen und dazu aufgerufen, an anderer Stelle - hier oder anderswo - an die Annoncier- Säulen zu erinnern.

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Hidden : 5/4/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Dieser Cache ist Ernst Litfaß und seinen Annoncier-Säulen gewidmet.

Ernst Theodor Amandus Litfaß (* 11. Februar 1816 in Berlin; † 27. Dezember 1874 in Wiesbaden) war Druckereibesitzer und Verleger. (...)  (…) Am bekanntesten wurde Ernst Litfaß aber durch die von ihm erfundenen Anschlagssäulen, die ihm zu Ehren Litfaßsäulen genannt werden. Angeblich störte ihn das wilde Plakatieren im lebendigen Berlin. Bekanntmachungen und Werbung für Orchesteraufführungen, Theatervorstellungen oder für den Zirkus wurden wild an Mauern und Häuserwände geklebt. Deshalb nahm er sich die Städte Paris, Brüssel und London, die er mehrmals bereiste, zum Vorbild. Durch die umfangreichen Wege der Bürokratie erhielt er 1854 endlich seine erste Genehmigung vom Polizeipräsidenten von Hinkeldey zur Aufstellung von zunächst 150 „Annoncier-Säulen“. (…)

Am 15. April 1855 wurde die erste Säule an der sogenannten „Ziegenbockswache“ in der Münzstraße (Berlin-Mitte) errichtet, aber erst am 1. Juli 1855 wurden 100 Säulen und 50 Brunnenumhüllungen öffentlich präsentiert.(…) In den folgenden Jahren errichtete Litfaß weitere solcher Reklameträger. Durch seine Weitsicht erkannte Litfaß früh das kommende Geschäft der Reklame und sicherte sich das alleinige Recht zur Plakatierung für Berlin, wodurch er später zu großem Reichtum kam. Die Neuausschreibung der Konzession wurde 1880 von der Firma Nauck & Hartmann in Berlin für 35.000 Mark gewonnen.
Dass man mit der Litfaßsäule an zentralen Orten auffällig werben konnte, wird auch dadurch bestätigt, dass nach dem Tod des Buchdruckers Litfaß in ganz Deutschland solche Säulen aufgestellt wurden. Heute gibt es noch 67.000 Litfaßsäulen in ganz Deutschland, wovon etwa 50.000 zur Werbung für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Keinem zweiten Deutschen wurden je so viele „Denkmäler“ gesetzt wie Ernst Litfaß.
Quelle: Wikipedia 




Entlang dieser Straße könnt Ihr in wenigen Metern Abstand drei Litfaßsäulen sehen, eine die Straße rauf, eine die Straße runter; die dritte müsstet Ihr eh' schon entdeckt haben.
Auch faszinierend zu beobachten ist, wie sich die Baustelle, aus der ein neuer Stadtteil hervorgehen wird, entwickelt.

Bitte versteckt den Cache wieder vorsichtig so, wie Ihr ihn gefunden habt. Seid vorsichtig beim Heben und Verstecken.
Passt auf Bus- und Fensterguckermuggels auf. Die D-Wertung ist den Muggels geschuldet.
Für Kinderwagen geeignet. Rollstuhlfahrer könnten kurz vor Schluss etwas Hilfe gebrauchen.

Erstbefüllung: Logbuch und Bleistift

Edit 13.11.13: Da die Stifte immer verschwinden, bringt bitte ab sofort Euer eigenes Schreibgerät mit. ;-)
 

Additional Hints (No hints available.)