
Schön, dass Du Dich für diesen Cache interessierst. Doch bevor Du an die Koordinaten gelangst musst Du diese kleine Geschichte lesen. An den oben genannten Koordinaten findest Du also rein gar nichts. Hin und wieder wirst Du beim Lesen vielleicht Armes Deutschland denken. Oder aber wirst Du der Meinung sein, dass ich mit diesem Schwachsinn einen Anschlag auf die Biologie in unserer Zeit vor habe. Dem ist aber nicht so. Auch wenn Du unter Umständen der Ansicht bist, dass das eine gute Idee sei.
Die Aktion, um welche es hier geht, ist ausschließlich dazu da, um Dich zu verwirren. Denn eigentlich geht es in diesen Zeilen um Anna und ihre Freundin. Wie die heißt? Ehrlich: darüber habe ich mir bislang noch gar keine Gedanken gemacht. Nennen wir sie Brigitte. Oder doch lieber Laura? Such Dir einen Namen aus. Denn der Name von dem Mädel spielt keine Rolle. Du meinst, das sei Provokant? Ist es aber nicht. Denn das wird es erst, wenn Ottfried, der alte Playboy, mit ins Spiel kommt.
Aber da sind wir noch lange nicht – vielleicht kommen wir aber auch nie dort hin. Denn zuerst kümmern wir uns um Emma. Die behauptete nämlich, sie sei die schönste Frau im Spiegel. Wahrscheinlich ist dem auch so – denn eine andere Frau bekam der Spiegel nie zu Gesicht.
Anna legte hingegen ein komplett anderes Tempo vor. Für Sie war Ernährung und Medizin das A und O. Der Groove dahinter war nicht das ewige Leben sondern vielmehr so lange wie möglich die Flora zu genießen. Eine persönliche Freiheit, welche sie sich gönnte und nach der sie strebte.
Ist für Dich noch alles klar und verständlich?
Bravo, wie es scheint, hast Du im Deutschunterricht aufgepasst.
„Papa was a Rolling Stone“ dröhnte es oftmals aus ihren Lautsprechern. Gitarre & Bass. Das war es, was Anna so sehr liebte. Ähnlich wie die von Herbert Grönemeyer besungene Frau. Dabei erinnerte sie sich an die Zeit, als sie ein Mädchen war. Ja, damals. Lange war es her. Die Jugend. Ihr erster Partner, Max, welcher sie in den Himmel küsste. Der 64’er, vor dem sie so oft abhingen.
Tauchen hatte sie in den Tagen als neues Hobby entdeckt. Das gab ihr viel mehr als die Gartenlaube von Opa und Oma. Auch wenn es schön war, sich hier hin zurück zu ziehen.
Der Rebell in ihr kam dadurch allerdings nicht an die Oberfläche. Trotzdem tauschte sie den Mini ihrer Mutter gerne mal gegen das Motorrad ihres Freundes ein. Das Beste war aber trotz all der Geschwindigkeit wenn ihr Vater mit seinem Bummi vorbei kam. Da war es wieder: das Beben, von dem Grönemeyer sang.
Trotzdem: der Blinker an ihrem neuen Focus war aus ihrer Sicht mit das schönste an ihrem Coupé. Der tödliche Pass, welcher bei dem Schrebergarten vor der Haustüre begann, war ihre Lieblingsstrecke. Fahrerisch anspruchsvoll und ein absoluter Gewinn. Meist dachte sie auf der Hälfte der Strecke mach mal Pause. Und das tat sie dann auch und genoss die Natur … Entwürfe, wie es in ihrem Leben weiter gehen soll hatte Anna auch schon. Doch dies ist eine andere Geschichte.
