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Tuitsnatuits! - Hianzen-Cache Mystery Cache

Hidden : 7/20/2013
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


As Hianzenlaund

Burgenland Wappen Erich Proszer (1939–2008)

Mei Großmuida hot ma öfter
dazöhlt,
der Herrgoud ward oagstiegn
van Himml af d‘ Wölt.
Is umgaongan do und hot olls
betrocht,
hot gschaut, oub er d‘ Wölt eh richti
hot gmocht.

Und wiar a is kemman ins
Hianzenlaond,
woar a über sei eigane Schöpfung
erstaunt.
Er hot gsogt: „Hiatz muiss ih mei
Oarwat loubm,
weil do is schener, wia ba mir im
Himml oubm."

A we(i)ng wos va dermul:


Das Heanzenland, auch Hianzenland, Hoanzenland oder – als hochsprachlicher Versuch – Heinzenland genannt, war eine Bezeichnung für Deutsch-Westungarn, das spätere Burgenland, das ein Jahrtausend lang Teil des Königreichs Ungarn war. Als Heanzen (Hoanzen, Hienzen, Hinzen, Heinzen – ungarisch Hiencek) bezeichnete man die im 11. Jahrhundert aus Bayern und anderen deutschen Gebieten eingewanderten Bauern dieses Landesteiles, mit ihrem eigenen Dialekt dem Hianzisch, Heanzisch oder Hoanzisch (ungarisch Hiénc).

Die Herkunft des Namens ist umstritten. Er wird einerseits als Spottname für eine Gruppe Deutschsprachiger infolge deren auffälliger Aussprache hianz statt des üblichen bairischen hiaz (= "jetzt") gesehen. Anderseits auch als Herleitung vom gebräuchlichen Vornamen Heinz, oder von „Heinrichs Gefolgsleuten“ (von Herzog Heinrich II.), von den Güssinger Grafen Heinrich bzw. Henz oder von Kaiser Heinrich IV., in dessen Regierungszeit die ersten deutschen Siedler ins Land gekommen sein sollen.

Der Dialekt geht mit auf das Nordbairische zurück, da die Region auch von Siedlern aus dem Fichtelgebirge und der nördlichen Oberpfalz bevölkert wurde. Dies ist noch heute am Wortschatz und lautlichen Übereinstimmungen leicht auszumachen. Es sind im Laufe der Zeit nordbairische, mittelbairische und südbairische Anteile zu den charaktistischen Dialekten verschmolzen. Die Süd- und Oststeirer sprechen den gleichen Dialekt, bezeichnen ihre Mundart aber lieber als „Steirisch“.

Das Hianzische wird von Dialektologen zu den ui-Mundarten gezählt (die auch im niederösterreichischen Waldviertel und Weinviertel vorkommen), denn das markanteste Merkmal des Hianzischen ist der ui-Laut, der den ua-Laut in anderen bairischen Dialekten bzw. das uo im Mittelhochdeutschen (z. B. guot, muoter, bluot) ersetzt.

Beispielsatz: „Di Muida und da Bui tuin gmui Fuida fia d’Kui in déi tuife Trui“
Weitere Merkmale sind die starke Verzwielautung der e-Laute, z. B. „gwéin“ (gewesen), „Léida“ (Leder) oder „séi“ (sie) sowie die Nasalierung der Vokale (das n in „hianzisch“ oder „hianz“ ist nicht hörbar, das a davor wird nasaliert).
Eigentümlich ist auch die Verwendung von „si“ anstelle von „es“, z. B. „si réignt“ („es regnet“), „si tuit wéih“ („es tut weh“).
(Quelle: www.wikipedia.org)


So steihts ums Hianzische:


Auch wenn viele Dörfer ihre Eigenheiten lange Zeit beibehalten haben, gleicht sich die Aussprache immer stärker an, und die Satzmelodie verändert sich zusehends (Lenisierung). Sprachliche Nivellierungen sind auf dem Vormarsch. Die ostösterreiche Umgangssprache greift unmerklich, aber immer stärker um sich, wobei natürlich die Massenmedien und die konkrete Situation bei der Arbeit oder Ausbildung/Studium eine maßgebliche Rolle spielen.

Die Sprache ist also ein ständiger Prozess und einem andauernden Wandel unterworfen – ein klares Zeichen, dass sie lebt. So wird auch der Dialekt, unsere burgenländisch-hianzische Mundart weiterentwickelt, manches wird als Ballast über Bord geworfen, anderes dient als sprachliche Anreicherung. Hoffentlich behält sie genug Kraft zur Eigenständigkeit, als identitätsstiftende Größe, damit man ihren einzigartigen Wortreichtum und ihren unverwechselbaren Klang landauf landab in unseren burgenländischen Dörfern auch in Zukunft noch hören kann.
(Quelle: http://austria-forum.org/af/Heimatlexikon/Hianzische_Mundart/Mundart_im_Burgenland)


Hianzenverein:


Falls ich bei jemanden Interesse am Hianzendialekt geweckt habe dem dürfte es interessieren das es in Oberschützen einen Hianzenverein gibt der sich folgende Punkte als Ziele gesetzt hat.
  • Wecken, Festigen und Fördern des burgenländischen UI-Dialekts und aller überlieferten Mundarten unseres Heimatlandes.
  • Erfassen und Erforschen unseres Dialektes in seiner mündlichen und schriftlichen Ausprägung
  • Zugänglichmachen von typischen Ausdrücken, Namen, Bezeichnungen, Lied- und Erzählgut für eine breite Öffentlichkeit.
  • Beleben und Pflegen des gesamten Brauchtums und der Volkskultur der Hianzn und Heidebauern.
Schubertstrasse Mehr Infos zum Hianzenverein "tuitsnatuits" auf: www.hianzenverein.at

Oba hiatz wos fiar enk zum de(i)nga:


Finde die richtigen Übersetzung der Hianzischen Dialektausdrücke bzw Sprichwörter:

Viele der gesuchten Ausdrücke sind nicht nur im Hianzischen Sprachgebrauch sondern auch in anderen Dialekten mehr oder weniger gebräuchlich. Da ich selbst kein richtiger Hianz bin und die Sprache eigentlich nur noch aus (Ur)Großmutters Zeiten kenne möge man mir verzeihen falls ich einige Ausdrücke gewählt habe die nicht typisch hianzisch sind.

Ich würde mich freuen wenn jeder der typische Hianzenausdrücke kennt diese in sein Log schreiben würde!

1.) Krumpanniegl
Kumpane A=11
Schlingel A=13
Kartoffelspeise A=12
2.) Aadraksl
Dachs B=4
Eidechse B=5
Dreck/Schmutz B=6
3.) Maibletschn
Aprilwetter C=8
Ausschlag C=4
Löwenzahn C=0
4.) Tschinölln
Becken (Musik) D=1
Schnalle D=5
einfältige Person D=9
5.) Kiazn
Heckenschere E=9
Kerze E=10
Kätzchen E=11
6.) Müllifoavarl
Müllwagen F=4
betrunkener Fahrer F=2
Milchnockerl F=0
7.) Kiara
Kalb G=2
Kirche G=4
Kätzchen G=6
8.) "An muadsdrum Bahöl schlogn"
Sehr viel Lärm machen H=2
große Stücke Holz schlagen. H=3
Kuchenteig anrühren. H=1
9.)"Dea loust wia da Bäar in da Geaschtn"
Er schläft wie ein Bär und ist nicht aus dem Bett zubekommen. I=2
Er hört heimlich aufmerksam zu. I=4
Er hat Läuse wie ein Bär. I=6
10.)"Tuits na tuits!"
Keinesfalls! J=0
Macht nur (weiter so)! J=3
Es tut weh! J=2

Da Schotz:


Den Cache findest du bei:
N47° (A).(B)(C)(D)
E16° (E).(F)(G+H)(I-J)


Achtung: Der Cache ist kein Drive-In!
In der Nähe des Finals wirst du keinen Parkplatz finden also bitte die Parkplatzkoordinaten (Headerkoordinaten) fürs Parken verwenden. Von dort sind es bis zum Cache nur etwa 300m.

Die Terrainwertung bezieht sich auf die letzten paar Meter.

Deine Lösung kannst du mit dem Geocecker überprüfen: GeoCheck
So und hiatz: "Tuits na tuits!"


Cache History / Changelog:
  • 20.07.2013 - Cache ausgelegt.
  • 04.08.2013 - Cache zur Veröffentlichung eingereicht.
  • 05.08.2013 (09:49 Uhr) - Publish
  • 05.08.2013 (15:22 Uhr)- FTF online Log. Gratulation an rups zum FTF!

Additional Hints (Decrypt)

Jhemryuöuyr rvarf Onhzrf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)