Der Heilige Antonius
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Der mittelalterliche Franziskanermönch Antonius von Padua (1195 - 1231), besser bekannt als der heilige Antonius, gilt als der Schutzheilige der Vergesslichen und der verlorenen Gegenstände. Viele Suchende beten zu ihm um Hilfe.
Der heilige Antonius ist damit im weitesten Sinne auch der Schutzheilige von uns Cachern !
Mit seiner Unterstützung kann nicht nur dieser recht einfache Cache vermutlich schneller gefunden werden, sondern vielleicht auch der eine oder andere verflixtere Cache. Vielleicht hilft er auch bei einem Cache, den du schon mehrfach vergeblich gesucht hast, oder bei dem einen oder anderen Mystery, bei dem du nicht die geringste Idee für eine Lösung hast. Es empfielt sich ein stilles Gebet, hier in dieser schönen Kirche, die eben jenem heiligen Antonius geweiht ist.
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Das Antoniuskirchlein in Au
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Das kleine Antoniuskirchlein liegt umfriedet von einer schützenden Mauer und sehr schön gelegen auf einer kleinen Anhöhe in Au bei Lofer. Das Kirchlein wurde 1648 erbaut, am Ende des Dreißigjährigen Krieges. Als Erbauer wird der Pulvermacher Sebastian Zehendtmayer genannt. Im Jahre 1709 wurde der Bau restauriert, der hintere Teil der Andachtsstätte sowie der Turm wurden erst 1745 angefügt. Die Glocke trägt die Aufschrift "Caspar Immerdorffer aus Salzburg goß mich 1762". Sie wurde im ersten Weltkrieg als Ersatz für die für Kriegszwecke abgelieferten Glocken der Loferer Kirche verwendet. Der Boden der Kirche ist mit roten Marmorplatten von der Loferer Alm gepflastert. Der Hauptaltar ist gemauert und mit Holz verkleidet und trägt eine Antonius-Statue mit dem Jesuskind und mehrere Figuren aus der Zeit um 1709. Auch Portale und Aufbau sind aus Holz geschnitzt. Im Altarstein sind die Reliquien des Hl. Antonius sowie der hl. Martyrer Vinzenz, Urban, Benedictus und Bonifacius eingeschlossen. Im Jahre 1950 wurde die Kirche anlässlich der 300-Jahr-Feier ihres Bestehens umfassend renoviert.
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Bitte einen Stift zum Loggen mitbringen, Happy Hunting!

Quellennachweis:
Heimat Chronik Lofer-St.Martin, Sebastian Hinterseer, Eigenverlag der Gemeinde Lofer und St. Martin, 1982
Bild: (c) Hans Wolters 2008, panoramio